“Geht (nicht) wählen!” und andere Botschaften
Sonntag 23. August 2009 von Gintoki
Wie ihr merkt, bin ich in den letzten Tagen mal wieder nicht dazu gekommen, was zu posten. Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder Ausreden parat: So habe ich wieder Schule und mache meinen Führerschein, für den ich gestern auch noch einen ollen, sechsstündigen Erstehilfekurs absolvieren musste, bei der wir lernten, dass eine Herzmassage erst dann nützlich ist, wenn wir dem armen Betroffenen dabei mindestens drei Rippen brechen, Plastiklungen aufpusten und uns Dia-Bildern von halb bis ganz abgetrennten Körperteilen anschauen durften. Wobei mir der pädagogische Wert des letzten Punktes ein Rätsel ist, denn ich glaube, dass ich im Ernstfall auch so erkennen würde, dass da ein Stückchen zu einem viergliedrigen Menschen fehlt. Deswegen vermute ich latenten Sadismus der Kursleiterin, welche übrigens nicht gesiezt werden wollte, damit sie sich nicht zu alt fühlt . Glücklicherweise bin ich nicht so zart besaitet wie mein Nebenmann.
Und zu guter Letzt war da ja auch noch die Leichtatheltik-WM, die ich als sportbegeisterter Genosse selbstverständlich aufmerksam im Fernsehen verfolgt habe (natürlich nur auf Eurosport!). Ein kleines Resümee schreibe ich später.
Ich sollte auch mehr über Politik schreiben, was ich demnächst auch tun werde (wenn ich denn mal wieder Zeit finde…).
Daher möchte ich euch hiermit noch mal daran erinnern, auch ja wählen zu gehen. Oder auch nicht. Denn damit auch keiner sagen kann, es sei ihm zu anstrengend, sich zur Wahl zu schleppen, wofür man schließlich noch extra den ganzen Müll, der sich über Jahre vom Computer bis zur Haustür angelagert hat, beiseite schieben und sich wieder unter Menschen begeben (und das auch noch bei Tageslicht, wohlgemerkt) müsste.
Wie auch unsere Hikikomori wählen können, erklären euch die lustigen Freunde von den Linken:
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