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	<title>Kotatsu Revolution &#187; Satire</title>
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	<description>Unterm Kotatsu - Über die Welt</description>
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		<title>Kalifornien &#8211; die W&#252;ste lebt (Teil 1)</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/09/07/kalifornien-die-wueste-lebt-teil-1/</link>
		<comments>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/09/07/kalifornien-die-wueste-lebt-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 17:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte. 
Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiw&#246;chige Vergn&#252;gen, die USA, das sympathische Land westlich des gro&#223;en Teiches kennen zu lernen. Und wie angek&#252;ndigt habe ich auch einiges zu berichten.
Der Reiseplan sah wie folgt aus:
Woche 1: Milpitas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img title="CA 22" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-22.jpg" alt="CA 22" width="530" height="397" /><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte. </em></p>
<p>Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiw&#246;chige Vergn&#252;gen, die USA, das sympathische Land westlich des gro&#223;en Teiches kennen zu lernen. Und wie angek&#252;ndigt habe ich auch einiges zu berichten.</p>
<p>Der Reiseplan sah wie folgt aus:</p>
<p><strong>Woche 1</strong>: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milpitas" target="_blank">Milpitas</a></strong> und Region um <strong>San Francisco</strong></p>
<p><strong>Woche 2</strong>: Tour mit einer Reisegruppe durch (S&#252;d-)West-USA (<strong>Kalifornien, Nevada, Arizona</strong>)</p>
<p><strong>Woche 3: </strong>Wieder Milpitas.</p>
<p><em>Die erste Woche werde ich in diesem ersten Teil behandeln, &#252;ber die zweite Woche (mit den interessanten Reisezielen wie<strong> Las Vegas, Grand Canyon</strong> und<strong> Los Angeles</strong>) und die dritte Woche, welche ich aber ein wenig vernachl&#228;ssigen werde, da sie fast nur noch aus privaten Unternehmungen bestand, werde ich dann im zweiten Teil berichten. </em></p>
<p>Um&#8217;s kurz zu machen: Ich bin nicht gerade reisefreudig &#8211; sogar eine derma&#223;en &#246;de und frustrierende Besch&#228;ftigung wie zu Hause f&#252;r das Abitur zu lernen h&#228;tte ich der Reise vorgezogen &#8211; weswegen ich von den Drahtziehern dieses Auslandseinsatzes, bestehend aus meinem Onkel, meiner Tante (nicht mit uns verwandt, aber enge Freunde der Familie) und meiner Schwester, die ganz dicke miteinander sind und schon zusammen die halbe Welt (T&#252;rkei, Australien, Neuseeland, Griechenland und Thailand) besucht haben, kurzerhand gezwungen wurde. Ehe ich mich versah, wurde ich mit den oberfl&#228;chlichen Begr&#252;ndungen (Auslandserfahrungen sammeln, Englisch verbessern&#8230;) vor vollendeten Tatsachen &#8211; bestehend aus zwei Mal vier Flugtickets &#8211; gestellt. Ganz freiwillig war meine Teilnahme also nicht wirklich.<span id="more-1732"></span></p>
<p>Zwei Tickets f&#252;r jede von uns Person waren erforderlich, weil ein Zwischenstopp im London notwendig war, um eine Maschine nach San Francisco zu nehmen. Am deutschen Flughafen stie&#223;em wir wieder auf die<a href="http://www.kotatsu-revolution.de/2009/07/04/beschwerliche-reise-von-achterbahnflug-flugzeugfrass-und-schweinegrippealarm/" target="_blank"> wie &#252;blich nicht vorhandene Kundenfreundlichkeit</a>. Dem Benehmen der Flughafenmitarbeiter nach hatte entweder gerade jemand die Tollwut ins Land gebracht oder aber sie litten unter einem anderen Typ dieser Krankheit, welche ich spontan mal &#8220;Gehalt-ist-nicht-so-toll-Wut&#8221; nennen w&#252;rde.</p>
<p>Am Londoner Flughafen, wo mich zunehmend das Gef&#252;hl beschlich, etwas zu Hause vergessen zu haben und die Sicherbestimmungen &#252;brigens noch weitaus strenger sind als an deutschen, hielten wir uns nur wenige Stunden auf, aber ich nutzte diese Gelegenheit, um das allseits bekannte und &#8211; wie ich herausfand &#8211; v&#246;llig unzutreffende Klischee &#252;ber das englische Essen zu entkr&#228;ftigen: Das englische Essen ist nicht so schlimm, wie immer behauptet wird. Es ist noch weitaus schlimmer. Um ehrlich zu sein, war es wohl das grauenhafteste Essen, das mir jemals au&#223;erhalb eines Flugzeuges untergekommen ist.</p>
<p>Womit wir leider schon beim gr&#246;&#223;ten Grauen angelangt w&#228;ren, denn der Ekel vor der Zwischenmahlzeit, welche aufgrund dessen eher bei einem Zwischenbissen blieb, erschien angesichts der Widerw&#228;rtigkeit des Flugzeugfra&#223;es noch wie ein F&#252;nf-Sterne-Men&#252;. Als der Gammel heimt&#252;ckisch angerollt kam und der bei&#223;ende Geruch eine qualvolle &#220;belkeit in mir hervorrief, wusste ich, was ich vergessen hatte: Meine Gasmaske.</p>
<p>Ich dachte immer, es g&#228;be nichts Abscheulicheres als das Essen auf einem Flugzeug. Doch ich sah mich geirrt. Denn es gibt etwas Schlimmeres: Essen in einem englischen Flugzeug&#8230; Am Rande m&#246;chte ich noch folgende sieben englische W&#246;rter zu meinen Lieblingsw&#246;rten erkl&#228;ren: Es sind &#8220;no&#8221;, &#8220;thank&#8221;, &#8220;you&#8221;, &#8220;I&#8221;, &#8220;am&#8221;, &#8220;not&#8221; und &#8220;hungry&#8221; (Anordnung selbstverst&#228;ndlich rein zuf&#228;llig). Danke, ihr habt mir das Leben gerettet.</p>
<p>Doch je l&#228;nger der Flug andauerte &#8211; und der von London nach San Francisco ist ziemlich lang &#8211; desto heftiger wurde der Gerangel im meinen Verstand darum, ob ich letztendlich das Essen akzeptieren oder den Hungertod sterben solle. Nach einem langen psychologischen Kampf, der meine gesamten mentalen Kr&#228;fte erforderte, obsiegte am Ende meine Vernunft und ich entschied mich f&#252;r den Hungertod.</p>
<p>Nun, das w&#228;re jetzt die heldenfafte Version gewesen. Ab wie so oft ist die Realit&#228;t nicht so dramatisch und glorreich. Falls sich einige an dieser Stelle schon vom Blog abwenden wollen (&#8221;Iiiihhhh, der Gintoki ist so eklig!&#8221;): Nein, das soll nicht hei&#223;en, dass ich mich doch f&#252;r den Flugzeugfra&#223; entschieden h&#228;tte.  So ekelhaft bin ich nicht. Nein, in Wirklichkeit verbarrikadierte ich mich am Ende des Fluges, als ich mich nicht mehr gegen die &#220;belkeit wehren konnte, in der Flugzeugtoilette und &#252;bergab meinen Mageninhalt, der mich in dieser Menge &#252;berraschte, der Klosch&#252;ssel. Oh, das war wahrscheinlich auch nicht viel appetitlicher&#8230;</p>
<p>Auf meine alten Tage hin scheine ich noch eine ausgepr&#228;gte Flugkrankheit entwickelt zu haben. Und als bei der Konsequenz von diesem der Steward auch noch im Gestapo-Stil gegen die Toilettent&#252;r h&#228;mmerte, weil ich wieder meinen Platz f&#252;r die bevorstehende Landung einnehmen sollte, hegte ich den gro&#223;en Wunsch, die T&#252;r aufzurei&#223;en, seinen Sch&#228;del wiederholt gegen den dreckigen, mit Toilettenpapier &#252;berdeckten Toilettenboden zu beh&#228;mmern, ihn mit meinem Fr&#252;hst&#252;ck den Klo hinunterzusp&#252;len und dabei unfeine Dinge &#252;ber ihn und seine Familie zu sagen. Aber das ging ja nicht, weil ich bekanntlich anderwertig besch&#228;ftigt war.</p>
<p>Ja, so ein Blog ist eine prima Sache, um seine dunkelsten Gedanken zu offenbaren.</p>
<p>Aber ich sch&#228;tze, ihr wollt lieber etwas &#252;ber Kalifornien lesen als ein weiteres Kapitel von &#8220;Die Leiden des alten Gintokis&#8221; zu ertragen. Nun gut, dann spare ich mir die restliche Flugzeug-Jammerei, von der leider noch jede Menge vorhanden ist, f&#252;r den R&#252;ckflug auf. Der sollte den Hinflug n&#228;mlich noch &#252;berbieten. Niemals mit British Airways fliegen, Freunde.</p>
<p>Doch die Strapazen waren auch f&#252;rs Erste noch nicht &#252;berstanden. Die strengen Sicherheitskontrollen in den USA sind allseits bekannt und wurden ihrem Ruf mehr als gerecht. Nach der daraus resultierenden langen Wartezeit in der Schlange wurde eine kleinliche biometrische Erfassung, bestehend aus den Abdr&#252;cken aller Fingern und einem Augenscann, durchgef&#252;hrt &#8211; und das sogar zwei Mal, weil der Computer wohl selbst gemerkt hatte, was f&#252;r einen Schwachsinn er aufzeichnen sollte und keine Lust hatte. Gut m&#246;glich ist aber auch, dass ich jetzt zwei Mal in der Anti-Terror-Datei stehe.</p>
<p>Man sollte meinen, dass man mit deutschen P&#228;ssen ein wenig leichter ins Land kommen sollte, aber diese naive Illusion wurde j&#228;h zerst&#246;rt, als man uns auch nach der nervt&#246;tenden Prozedur nicht passieren lie&#223;, sondern in einen Warteraum schickte. War mein imperialistisches Vorhaben aufgeflogen? Noch seltsamer wurde es, als ich bermerkte, dass man die deutschen G&#228;ste anscheinend systematisch ausgefiltert hatte (okay, eigentlich waren es nur wir vier plus eine &#228;ltere Dame, aber ein Zufall konnte das nicht sein!). Was sollten die Amis schon gegen uns haben? Na gut, jetzt mal abgesehen von unseren bewaffneten Wandertagen im vorigen Jahrhundert.</p>
<p>Jedenfalls hatte man uns nicht abgef&#252;hrt, um auf alte Freundschaften anzusto&#223;en, sondern um von uns Angaben &#252;ber Gr&#252;nde unsere Besuches und so weiter zu nehmen, welche Onkel und Tante nach einigen Verst&#228;ndnisschwierigkeiten schlie&#223;lich mit ihrem gammligen Denglisch liefern konnten (ich selbst wusste da ja immer noch nicht, was ich eigentlich in diesem Land sollte). Somit erfuhr ich, dass mein Onkel Verwandte in den USA hat. Die &#228;ltere Dame aus Deutschland wiederum wollte ihre Tochter besuchen. Den Beh&#246;rden scheinen Deutsche aber irgendwie suspekt zu sein und so befanden sie es f&#252;r n&#246;tig, die von uns angegebenen Telefennummern zu w&#228;hlen, um zu &#252;berpr&#252;fen, ob die zu besuchenden Personen auch wirklich existieren und Besuch erwarten. Ich kann diese strengen Vorsichtsma&#223;nahmen uns gegen&#252;ber verstehen. Es gibt wahrscheinlich Tausende Deutsche, die illegal in die USA einwandern. Besonders beliebt d&#252;rfte wohl die Grenze zwischen den beiden L&#228;ndern sein, welche schon nach einer kurzen Schwimmeinheit &#252;berwunden werden kann.</p>
<p>Schlie&#223;lich stellten die Beh&#246;rden mit gro&#223;er Verdutzung, welche sie geschickt &#252;berspielten und sich nicht anmerken lie&#223;en, fest, dass unsere Angaben stimmten. Nach dieser riesigen Zeitverschwendung wurden wir endlich entlassen.</p>
<p>Ich k&#246;nnte jetzt auch noch etwas &#252;ber den Zoll erz&#228;hlen, aber das erspare ich euch mal. Mit dieser zugegebenerma&#223;en ziemlich lang ausgefallenden Erz&#228;hlung m&#246;chte ich verdeutlichen, dass man den genauesten Eindruck von einem Land schon kurz nach der Ankunft gewinnt. Im Klartext: Ja, die Amis sind ein unheimlich paranoides V&#246;lkchen.</p>
<p>Und Paranoia wird dann besonders schlimm, wenn sie gepaart mit Hochn&#228;sigkeit auftritt. Letzteres als weit verbreitete Eigenschaft der US-Amerikaner (soll aber keine Pauschalisierung sein) wird besonders deutlich, wenn man zum Beispiel mal China zum Vergleich heranzieht. Wenn ich in meiner Heimat (die meisten Leser wissen ja, dass ich aus China stamme) erz&#228;hle, dass ich aus Deutschland komme, dann ruft das als Reaktion im ersten Augenblick eine gewisse Ehrfurcht und dann Hochachtung hervor. Deutschland sei sehr fortschrittlich, habe einen hohen Lebensstandard und baue tolle Wagen, werden die meisten Chinesen sagen. In den USA rufe ich mit der Antwort auf die Frage, woher ich denn k&#228;me, nur ein Erstaunen (wohl aufgrund meines asiatischen Aussehens) bis Entsetzen und einen darauffolgenden mitleidigen Blick hervor. Nun gut, wenn die einzige deutsche Person, die ich im Fernsehen zu Gesicht bekomme, Angela Merkel w&#228;re, dann w&#252;rde ich wohl auch so gegen&#252;ber Deutschen reagieren. Diese Witzfigur ruft international Mitleid gegen&#252;ber uns hervor &#8211; sowohl in den USA als auch in China. Leider zurecht.</p>
<p>Dennoch: Ein gewisses &#220;berlegenheitsgef&#252;hl von den Amis kann man meiner Meinung nach nicht von der Hand weisen. Eine nationalistische Tedenz ist jedenfalls un&#252;bersehbar, stehen doch &#252;berall amerikanische Flaggen. Wenn irgendwo ein &#246;des Fleckchen ist, sei es nun der Garten oder die W&#252;ste, dann wird da einfach noch eine Flagge hingepappt.</p>
<p>Nun muss ich zugeben, dass ich mich vor allem bei der ersten Woche  gar nicht mehr so genau erinnern kann, wo ich alles gewesen bin. Selbst  habe ich &#252;brigens keine Fotos geschossen, das wollte ich vor allem  meinem Onkel &#252;berlassen, der ein leidenschaftlicher Hobby-Fotograph  ist. Der Plan, diese Fotos als Erinnerungsst&#252;tzen zu verwenden, geht  allerdings nicht auf, weil meine Schwester es doch tats&#228;chlich geschafft  hat, versehentlich alle Fotos (!) von der Kamera meines Onkels zu  l&#246;schen, was selbst f&#252;r diesen unglaublich ungeschickten Tunichtgut und  Anti-Midas (alles, was sie anfasst, geht kaputt) eine beachtliche  Leistung darstellte. Zum Gl&#252;ck haben meine Tante und meine Schwester auch noch einige Fotos geschossen, so dass ich zumindest noch einige Bilder von der ersten Woche &#252;brig habe.</p>
<p>Ich werde &#252;brigens keine Fotos nehmen, auf denen wir abgebildet sind. Also frag mich nicht wieder, ob es sich bei irgendeiner G&#246;re, die zuf&#228;llig im Hintergrund durchs Bild l&#228;uft, um meine Schwester handelt, Wuhu! ;)</p>
<p><strong>Nun endlich zu </strong><strong>Kalifornien:</strong></p>
<p>Generell ist zu sagen, dass es im Westen der USA nur im Winter regnet, die meiste Zeit des Jahres herrscht also D&#252;rre, weshalb die Vegetation begrenzt und gro&#223;e Fl&#228;chen der Natur mit gelbem Gras &#252;berdeckt ist. Tats&#228;chlich ist nur ganz selten mal eine Wolke am Himmel zu sehen, Kaliforniens Ruf, einen strahlend blauen Himmel zu haben, entspricht also der Wahrheit.</p>
<p><em>Ich w&#252;rde euch an dieser Stelle gerne ein paar Bilder liefern, aber die hat meine Schwester ja gel&#246;scht. Da ich wei&#223;, dass sie manchmal heimlich den Blog liest, m&#246;chte ich euch darauf hinweisen, dass ihr euch mit Unmutsbekundungen gegen&#252;ber ihrer Person nicht zur&#252;ckzuhalten braucht (immer feste druff!). Danke. </em></p>
<p>Strahlender Sonnenschein bedeutet aber keineswegs hohe Temperaturen, insbesondere abends, nachts und morgens ist es ziemlich kalt. Generell empfand ich Kalifornien als erstaunlich k&#252;hl, was meinen Erwartungen stark widersprach. Der Mythos vom immer warmen Kalifornien sei hiermit widerlegt. Zu dieser Zeit war es sogar in Deutschland wesentlich w&#228;rmer (<a href="http://www.kotatsu-revolution.de/2010/07/16/hitzejammer/" target="_blank">siehe Hitzejammer</a>).</p>
<p>Gewohnt haben wir &#8211; wie schon angesprochen &#8211; in Milpitas, genauer gesagt in einer Zweitwohnung von Verwandten meines Onkels. Die Bude demonstrierte eindrucksvoll, wie schlecht die Schalld&#228;mpfung von amerikanischen H&#228;usern ist und ich musste st&#228;ndig aufpassen, mich nicht mit K&#252;hlschrank-Lebensmitteln aus dem Jahre 2007 zu vergiften, aber ansonsten war der Schuppen ganz annehmbar.</p>
<p>Im &#220;brigen kann ich schon vorwegnehmen, dass ich in den USA kaum Englisch gesprochen habe. Es war kaum n&#246;tig, weil ich mit Chinesisch ohnehin weiter gekommen bin als mit Englisch. Ich hatte schon geh&#246;rt, dass in Kalifornien viele Chinesen leben sollen, aber mit so vielen Asiaten hatte ich nicht einmal ansatzweise gerechnet. Einer groben Z&#228;hlung von mir nach sind in Kalifornien (zumindest in den St&#228;dten, in denen ich war) von zehn Menschen f&#252;nf Asiaten, drei Mexikaner, einer dunkelh&#228;utig und nur einer wei&#223;. Wikipedia zufolge liegt der Asiaten-Anteil in Milpitas bei 52%, somit d&#252;rfte ich mit einer Sch&#228;tzung ziemlich gut liegen.</p>
<p>Aber bevor ich euch hier noch zu Tode langweile mit diesem unbeabsichtigten Versuch, den L&#228;ngenrekord von KR-Artikeln zu knacken,wird es Zeit f&#252;r ein paar visuelle Eindr&#252;cke.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1764" title="CA 01" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-01.jpg" alt="CA 01" width="530" height="397" /><em>KR Street View: Milpitas</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1765" title="CA 02" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-02.jpg" alt="CA 02" width="530" height="397" /><em>Keinen Schimmer, wem der Schuppen geh&#246;rt, aber was Google darf, d&#252;rfen wir schon lange. Die werden schon nichts dagegen haben, dass wir sie ins Internet stellen&#8230; </em></p>
<p style="text-align: left;">Wie ihr seht, ist Milpitas genau so eine kleine Vorstadt, wie man sie so h&#228;ufig in den amerikanischen Filmen sieht. Die Leute sind alle recht wohlhabend und ziemlich spie&#223;ig, also ganz den Klischees entsprechend.</p>
<p style="text-align: left;">Und wo ich schon mal dabei bin, kann ich gleich ein weiteres Klischee best&#228;tigen: Die Amis fahren tats&#228;chlich diese h&#228;sslichen Jeeps. Keine Ahnung, warum sie auf diese &#252;bergro&#223;en Dreckschleuder stehen, aber der Ami ist nun mal ein unbegreifliches Wesen.</p>
<p style="text-align: left;">Milpitas ist im wahrsten Sinne &#246;de, womit die einzige Besch&#228;ftigungsm&#246;glichkeit f&#252;r die Menschen dort aus dem Z&#252;chten von Kakteen bestehen d&#252;rfte. Da wir dies aber nicht als Option f&#252;r uns betrachteten, machten wir uns auf, um das ebenso wenig aufregende <strong>Silicon Valley</strong> ein wenig zu erkundigen. Nun gut, immerhin muss man der Region zugute halten, dass es eine frei empfangbare WLAN-Internetverbindung gibt (welche allerdings ziemlich lahm ist).</p>
<p style="text-align: left;">Zudem ist noch zu erw&#228;hnen, dass die Preise f&#252;r Videospiele und Elektronikartikeln fantastisch sind, aber auf die Ausbeute werde ich ganz am Ende noch zu sprechen kommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1772" title="CA 03" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-03.jpg" alt="CA 03" width="530" height="397" /><em>AMD</em></p>
<p style="text-align: left;">Aber zur&#252;ck zu unserer Besichtungstour: Wir besuchten zahlreiche Unternehmenssitze wie die von AMD, Google oder Yahoo. Die meisten von ihnen waren aber entweder gerade nicht zur Besichtung freigegeben oder aber lie&#223;en (&#252;brigens ebenso wie Warenh&#228;user) keine Fotos zu, wohl aus Angst vor Wirtschaftsspionage. Fotos waren somit nur von Au&#223;en m&#246;glich. Wie ich vorhin schon sagte: die Amis sind so ein bisschen paranoid.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1795" title="CA 15" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-15.jpg" alt="CA 15" width="530" height="397" /><em>Yahoo.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1796" title="CA 16" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-16.jpg" alt="CA 16" width="530" height="397" /><em>Google (welch &#220;berraschung).</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1797" title="CA 17" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-17.jpg" alt="CA 17" width="530" height="706" /><em>Nein, geschmackssicher war Google noch nie. </em></p>
<p style="text-align: left;">Vor allem die Haltung von Google erschien ziemlich l&#228;cherlich, denn kaum waren wir nach der Abweisung um die Ecke gebogen, schon sahen wir Dutzende von diesen beschissenen Street-View-Wagen an der Tankstelle tanken und durch die Stra&#223;en ziehen. Keine Fotos schie&#223;en lassen, aber selber alles knipsen.</p>
<p style="text-align: left;">Intel wiederum verf&#252;gt sogar &#252;ber ein eigenes Museum, in dem man auch Fanartikel dieser Firma erwerben. Nun stellt sich f&#252;r jeden mit einem gesunden Menschenverstand zurecht die Frage, wer denn so was kauft, aber na ja, heutzutage findet ja alles einen Abnehmer.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem das Aufsuchen der Unternehmenssitze also recht fruchtlos verlief, nahmen wir die <strong>Stanford University </strong>ins Ziel, welche im Univert&#228;ts-Ranking den zweiten Platz nach Havard einnimmt. Nun gut, ich gebe zu, dass mich die Uni nicht sonderlich interessiert, aber da ja ohnehin nicht viele Fotos von der ersten Woche &#252;brig geblieben sind, gibt es nun ein paar Bilder vom protzigen Standford Campus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1777" title="CA04" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA04.jpg" alt="CA04" width="530" height="706" /><em>Was geh&#246;rt wohl zur Grundausstattung jeder Uni? Genau, ein Turm. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1778" title="CA05" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA05.jpg" alt="CA05" width="530" height="397" />Lemming-Perspektive. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1780" title="CA 06" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-06.jpg" alt="CA 06" width="530" height="397" />Habe ich euch schon erz&#228;hlt, dass ich an schlimmer H&#246;henangst leide?</em></p>
<p style="text-align: left;">Hinzu kommen noch v&#246;llig triviale Einrichtungen wie eine pomp&#246;se Kirche und Springbrunnen. Man wei&#223; ja sonst nicht, was man mit dem ganzen Geld anfangen soll.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1781" title="CA 07" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-07.jpg" alt="CA 07" width="530" height="397" /><em>Und ich dachte, Stanford-Studenten h&#228;tten das Beten vor den Pr&#252;fungen nicht n&#246;tig. </em></p>
<p style="text-align: left;">Aber mein pers&#246;nliches Highlight ist ja immer noch deren Museum.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1782" title="CA 08" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-08.jpg" alt="CA 08" width="530" height="397" /><em>Blech.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1783" title="CA 09" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-09.jpg" alt="CA 09" width="530" height="397" /><em>Steine.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1784" title="CA 10" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-10.jpg" alt="CA 10" width="530" height="397" />Holz.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1785" title="CA 11" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-11.jpg" alt="CA 11" width="530" height="397" />Noch mehr Blech. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1786" title="CA 12" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-12.jpg" alt="CA 12" width="530" height="397" />Kopfschmerzen.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1791" title="CA 13" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-13.jpg" alt="CA 13" width="530" height="706" />Gintoki.</em></p>
<p style="text-align: left;">Wie seht, blieb mir absolut nichts erspart. Prinzipiell ist Stanford also genau so wie eine deutsche Bildungseinrichtung, nur mit dem Unterschied, dass sie nicht akut einsturzgef&#228;hrdet ist und genug Selbstironie aufweist, um eine Skulptur names &#8220;The Gates of Hell&#8221; auf den Campus zu stellen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1792" title="CA 14" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-14.jpg" alt="CA 14" width="530" height="706" /><em>Und wo sind die Contractors?</em></p>
<p>Ich versuchte, dem Hell&#8217;s Gate gut zuzureden, in der Hoffnung, dass es Hei dann freigeben (meiner 3500-W&#246;rter-Theorie nach ist er ja immer noch da drin) und eine dritte Staffel von Darker Than BLACK erm&#246;glichen w&#252;rde. Leider ohne Erfolg. Ich hab&#8217;s versucht, wirklich!</p>
<p>Ansonsten gibt es zur ersten Woche, die, wie ihr sehen k&#246;nnt, wirklich unspektakul&#228;r verlief, nicht mehr viel zu erz&#228;hlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1799" title="CA 18" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-18.jpg" alt="CA 18" width="530" height="397" /><em>Ein Konzertbesuch stand noch auf dem Plan. Ich habe gut geschlafen. </em></p>
<p style="text-align: left;">Das Orchester von San Francisco war der Einsch&#228;tzung meines Onkels nach aber ohnehin ziemlich mies, weshalb ich wohl nichts Weltbewegendes verpasst habe.</p>
<p style="text-align: left;">Aber apropos San Francisco, diese Stadt habe ich ja ganz vergessen. Nat&#252;rlich haben wir sie auch besucht, vorher hielten wir aber noch kurz am Meer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1801" title="CA 20" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-20.jpg" alt="CA 20" width="530" height="397" /><em>Wenn ihr ganz angestregt guckt, k&#246;nnt ihr vielleicht White Skull am anderen Ende des Ozeans erkennen. Japan ist ja nicht so weit.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1800" title="CA 19" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-19.jpg" alt="CA 19" width="530" height="397" /><em>Sch&#246;n ist das Wetter nicht. </em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1802" title="CA 21" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-21.jpg" alt="CA 21" width="530" height="397" /><em>Wirklich nicht. </em></p>
<p style="text-align: left;">Von wegen Sommer, Sonne, Strand in Kalifornien! Wie schon angesprochen ist es insbesondere in der Region um San Francisco ziemlich kalt. So wie ich das verstanden habe, kommt wohl die ganze kalte Luft (in Nebelform) von Alaska r&#252;ber.</p>
<p style="text-align: left;">Und wo wir schon bei <strong>San Francisco</strong> sind, darf nat&#252;rlich die Golden Gate Bridge nicht fehlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1804" title="CA 22" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-22.jpg" alt="CA 22" width="530" height="397" /><em>Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte.<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Das Klima in der Region ist schon ziemlich seltsam: Einerseits ist es staubtrocken und andererseits neblig ohne Ende. Als Resultat vom Letzteren ist die Br&#252;cke teilweise gar nicht zu sehen. &#220;beraus nervig sind auf dieser &#252;brigens die Radfahrer, die in gro&#223;en Gruppen Amok rasen.</p>
<p style="text-align: left;">F&#252;r Fahrzeuge ist wiederum San Francisco selbst eine gro&#223;e Tortur. Die Stadt wurde auf H&#252;geln errichtet, die zum Teil ziemlich steil sind und besonders dann Nervosit&#228;t hervorrufen, wenn eine rote Ampel oder ein Stoppschild kommt, so dass eine ganze Reihe von Autos fast senkrecht auf der Steigung halten muss. Man muss wohl schon ein hervorragender Autofahrer sein, um in der Stadt zurechtzukommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1807" title="CA 23" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-23.jpg" alt="CA 23" width="530" height="397" /><em>Wei&#223; leider nicht (mehr), wie der H&#252;gel hier hei&#223;t.</em></p>
<p style="text-align: left;">Dieser H&#252;gel war auch der erste Ort in den USA, an dem ich eine deutsche Reisegruppe traf. Genauer gesagt handelte es sich eine Gruppe von Jugendlichen, welche sich so auff&#252;hrten, wie viele von ihnen es hier bei uns eben auch tun. Auf den engen Treppen war ein robuster K&#246;rpertakt mit diesen pubert&#228;ren Affen, die sich in einem kindischen Gerangel befanden, leider nicht zu vermeiden. Zwar entschuldigte man sich mit einem &#8220;Sorry&#8221; bei mir, aber dieser Schubser war nicht mal mein eigentliches Problem. Ich sch&#228;me mich nur immer wieder ein bisschen, wenn ich im Ausland vom Weiten Vollasis erkenne und dann, wenn ich n&#228;her dran bin, erkenne, dass sie Deutsch sprechen. Nicht mal im Urlaub hat man vor den Deppen von Zuhause Ruhe. Wenn sich noch mehr deutsche Urlauber so auff&#252;hren wie die, dann kann ich die mitleidigen Blicke von den Amis verstehen. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Bedrueckt.gif" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss der ersten Woche besuchten wir auch noch die <strong>Berkeley Universit&#228;t</strong>, ihres Zeichens Dritte im Ranking. Nein, mir bleibt auch wirklich gar nichts erspart. Meinem Onkel aber auch nicht wirklich, denn dies war der Ort, an dem sich das Ungl&#252;ck ereignete. Meine Schwester wollte die Fotokamera meines Onkels ausprobieren, l&#246;schte aber nicht nur ihr Testfoto, sondern gleich den ganzen Speicher samt allen Fotos von der ersten Woche, die mein Onkel geschossen hatte. Tja, das kommt davon, dass man &#8211; anders als meine Wenigkeit &#8211; keine chinesischen Schriftzeichen gelernt hat. Dann kann es schon mal vorkommen, dass man die Option, alle Fotos zu l&#246;schen, ausw&#228;hlt. Analphabetin. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Veto.gif" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1811" title="CA 24" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-24.jpg" alt="CA 24" width="530" height="706" /><em>So ein Campus-Turm scheint zurzeit m&#228;chtig in Mode zu sein. </em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1812" title="CA 25" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-25.jpg" alt="CA 25" width="530" height="397" /><em>Das Tor zur H&#246;lle. Ach ne, das war ja das andere. </em></p>
<p style="text-align: left;">So, das war&#8217;s dann f&#252;r&#8217;s Erste, womit ich den L&#228;ngenrekord um knapp 300 W&#246;rter verpasst haben d&#252;rfte (den h&#228;lt wohl immer noch die Mammuth-Erl&#228;uterung zur letzten Folge der zweiten Staffel von Darker Than BLACK). Ich hoffe, dass irgendjemand den nichtsdestotrotz recht ausschweifenden Artikel bis hierhin durchgehalten hat (interessieren meine Leidensgeschichten &#252;berhaupt jemanden? O_o) und verspreche, dass im zweiten Teil interessantere Orte und sch&#246;nere Fotos (die meine Schwester noch nicht l&#246;schen konnte) kommen.</p>
<p style="text-align: left;">Unter anderem kommen dann Berichte zu Sehensw&#252;rdigkeiten wie <strong>Las Vegas, Grand Canyon</strong> und <strong>Los Angeles</strong> bzw. <strong>Hollywood</strong>.</p>
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		<title>Spliced Shit is still Shit !</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>White Skull</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[
So, eigentlich sollte hier der Artikel zu meinem Japanurlaub stehen, aber es hat Probleme mit dem Hochladen der Urlaubsfotos. Also werde ich euch einfach den vielleicht, und h&#246;chstwahrscheinlich, schlechtesten Film des Jahres vorstellen:
Splice
Oder auch: Wie mache ich Genexperimente richtig falsch mit einigen der miesesten Konsequenzen &#252;berhaupt?!

Kurz und knapp geht es darum, dass:
Ein junges Forscherp&#228;rchen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1707" title="Splice" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/splice07.jpg" alt="Splice" width="960" height="720" /></p>
<p>So, eigentlich sollte hier der Artikel zu meinem Japanurlaub stehen, aber es hat Probleme mit dem Hochladen der Urlaubsfotos. Also werde ich euch einfach den vielleicht, und h&#246;chstwahrscheinlich, schlechtesten Film des Jahres vorstellen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Splice</strong></p>
<p style="text-align: left;">Oder auch: Wie mache ich Genexperimente richtig falsch mit einigen der miesesten Konsequenzen &#252;berhaupt?!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1706"></span></p>
<p style="text-align: left;">Kurz und knapp geht es darum, dass:</p>
<p style="text-align: left;">Ein junges Forscherp&#228;rchen bei einer Genfirma arbeitet und dringend Geld braucht. Es gibt zwar auch dann einen Durchbruch (eines Kotzreizes) in Form einer undefinirbaren Masse Fleisch, die angeblich aus Stammzellen von Nutztieren geschaffen worden sein soll.</p>
<p style="text-align: left;">Doch eins ist zu wenig also machen wir daraus zwei, ein m&#228;nnliches und ein weibliches.</p>
<p style="text-align: left;">Hurra, die L&#246;sung f&#252;r Allsheimer und AIDS und was-sonst-noch-alles ist da, alle lebten gl&#252;cklich und lange dank zwei  &#8230; Fleichdingsis. ENDE.</p>
<p style="text-align: left;">Nein, so einfach ist es dann nunauch wieder nicht, zumal ich mich damit irgendwie noch h&#228;tte abfinden k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: left;">Aber wieso eigentlich f&#228;llt dieser &#8220;Film&#8221; unter die Kategorie &#8220;Horror&#8221; wenn es hier doch eher nach &#8220;Schnultze&#8221; klingt?!</p>
<p style="text-align: left;">Ganz einfach weil die Wissenschafttlerin jetzt unbedingt ein Wesen mit menschlicher DNS erschaffen will, wogegen ihr Freund, der andere Kitteltr&#228;ger nat&#252;rlich ist, Ethik und dergleichen (Bitte im Anschlu&#223; an diesen Artikel nur eine ganz kurze Diskussion &#252;ber Ethik, wenn &#252;berhaupt gew&#252;nscht. Danke!).</p>
<p style="text-align: left;">Es kommt also zur &#8220;Geburt&#8221; dieser &#8220;Missgeburt&#8221;, wenn auch viel zu fr&#252;h, bei der s&#252;ndhaft teure Ausr&#252;stung draufgeht. War da nicht was mit Geldsorgen?! Ach was solls, weiter im Text. Also das Vieh ist geboren, kann nicht sprechen und w&#228;chst rapide. Die Argumente der Wissenschaftlerin: Wir k&#246;nnen ein &#8220;menschliches&#8221; Leben studieren. Bitte einmal auf das Bild gucken. Danke, ich habe noch keinen &#8220;Mensch&#8221; mit einem Schwanz mit ausfahrbarer Klinge sowie einer solchen Beinmutationen gesehen. ( Hey, Roswell hat angerufen, sie wollen ihr Alien wiederhaben.).</p>
<p style="text-align: left;">Aber da ja keiner was wissen darf, wollen sie &#8220;Dren&#8221;, ihr Scho&#223;vieh, auf eine einsame Farm bringen. Dren deshalb weil die Wissenschaftler bei der Firma &#8220;NERD&#8221; arbeiten (Nerds der Welt wehrt euch!).</p>
<p style="text-align: left;">Dren wird auf jeden mit Wissen und irgendeinem Biozeug gef&#252;ttert, das es nicht will und stattdessen Zucker frisst.</p>
<p style="text-align: left;">Zwischenzeitlich f&#228;llt es auch noch den Bruder von dem Wissenschaftler an, der sich in die Hose macht und erst einmal nach Mami ruft. Naja, vorerst h&#228;lt er die Klappe wohl geschlossen.</p>
<p style="text-align: left;">Dann kommt eine Pr&#228;sentation der beiden Dinger vom anfang, ihr erinnert euch die Wunderheiler. Tja, stellt sich heraus eines der Biester hat ein Geschlecht gewechselt. sie fahren beide einen Stachel aus und es komtt zu &#8220;Sting Massecre I&#8221;, jetzt mit exta viel unn&#228;t&#252;lich-aussehendem Kunstblut.</p>
<p style="text-align: left;">Nun, Pr&#228;sentation im Arsch, Kohle fl&#246;ten gegangen und vor aller Welt zum Affen gemacht.</p>
<p style="text-align: left;">Hell, yeah. Wait, the film ain&#8217;t over yet?! Oh, come on, you&#8217;ve got to be kiddin&#8217; me?!</p>
<p style="text-align: left;">Na, dann weiter i Progamm. Dren erstickt zwischenzeitlich, der Wissensfutzi fasst sich ein Herz und will es ers&#228;ufen. Guter Mann, Gehaltserh&#246;hung, wenn auch etwas sp&#228;t (Das mit dem T&#246;ten, mein ich.).</p>
<p style="text-align: left;">Aber Dren &#252;berlebt, hat sogar Kiemen und kann Unterwasser atmen.</p>
<p style="text-align: left;">Auf der Farm bricht dann das Chaos aus als n&#228;mlich die Wissenschaftlerin Dren ihr K&#228;tzchen wegnimmt und Dren dann mal kurz auf bockig  macht und aufs Dach der Scheune abhaut und dann Fl&#252;gel ausbildet.</p>
<p style="text-align: left;">Also langsam reichts, was kommt denn als n&#228;chstes. H&#246;rner vielleicht, so als nette Abrundung dieses Haufens zusammengew&#252;rfelter DNS.</p>
<p style="text-align: left;">Aber es kommt noch besser als H&#246;rner: Der Wissenschaftler tanzt mit Dren und es verliebt sich prompt in ihn. Dreiecksbeziehung irgendjemand?! Nein, es kommt dann doch anders, denn er st&#246;&#223;t Dren von sich.</p>
<p style="text-align: left;">Aber Dren l&#228;sst nicht locker und irgendwann schafft sie es dann, dass er Sex mit dieser Tabkz&#252;chtung hat. Woher Dren wei&#223; wie das geht, also den Sex meine ich. Nun es hat einmal zugeschaut als die Wissenschaftler ein kleines Sch&#228;ferst&#252;ndchen hatten und sich unbeobachtet f&#252;hlten (Hier ein Tipp an alle Eltern: IMMER sichergehen, dass die Kinder FEST schlafen und die Schlafzimmert&#252;r ZU ist.).</p>
<p style="text-align: left;">Aber der unsere Laborratte l&#228;sst sich auch noch beim Sex mit dem Experiment erwischen und zwar von der Freundin.</p>
<p style="text-align: left;">Tolles Ende oder: Die Freundin bring in Rage versetzt durch das gesehene alle beteiligten um und danach sich selber.</p>
<p style="text-align: left;">Aber auch hier verpasst es die Industrie einen guten Schlussstrich zu ziehen, stattdessen kommt es zu einer Vers&#246;hnung aller Parteien und Dren kriegt sogar das K&#228;tzchen wieder, das prompt den Stachel sp&#252;rt.</p>
<p style="text-align: left;">Aber wenigstens dreht die Wissenschaftlerin jetzt endlich mal positiv durch und beginnt Dren f&#252;r die Schlachtung vorzubereiten, HUSSA.</p>
<p style="text-align: left;">Aber ihr Freund kommt rein und unterbindet dies, dieser Trottel.</p>
<p style="text-align: left;">Aber zum Gl&#252;ck stirbt Dren und alles k&#246;nnte vorbei sein. Es wird verbrannt sowie alles andere auch inklusive des kleinen Schminkk&#246;fferchens, dessen Existenz ich geflissentlich unterschlagen habe.</p>
<p style="text-align: left;">Dann taucht auf einmal ihr Abteilungsleiter auf, der wie aus heiterem Himmel von dem Bruder des Erschaffers hergelockt wurde, auf und fragt wo Dren ist.</p>
<p style="text-align: left;">Alle starren nat&#252;rlich sofort auf den Scheiterhaufen, pl&#246;tzlich ert&#246;nt ein Schrei und Dren ist auf einmal &#8220;&#8230;m&#228;nnlich&#8221; geworden. Es wird immer absurder. Und jetzt geht wohl der &#8220;Horror&#8221;-Teil los. Eine Verfolgungsjagd durch den d&#252;steren n&#228;chtlichen Wald, wo Dren nacheinander alle M&#228;nner t&#246;tet und dann die Wissenschaftlerin vergewaltigt.</p>
<p style="text-align: left;">Die erschl&#228;gt auf einmal aufgebracht &#252;ber den Tod ihres Geliebten Dren und alles k&#246;nnte vorbei sein.</p>
<p style="text-align: left;">Aber der Film zieht sich ohnehin schon, was machen da die zwei Minuten mehr ?!</p>
<p style="text-align: left;">Die Wissenschaftlerin wird hochschwanger gezeigt und von ihrer Chefindazu gebracht irgendeinen dubiosen Vertrag zu unterschreben.</p>
<p style="text-align: left;">Und damit endet der Film endlich, mit guten, also schlechten, Aussichten auf ein Sequel.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Fazit:</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Film wird als Horrorfilm engestuft hat aber davon maximal f&#252;nf Minuten, was mehr als peinlich ist.</p>
<p style="text-align: left;">104 Minuten M&#252;ll, die mal kurz 30 Millionen verschlangen und bis jetz knapp &#252;ber 23 Millionen einspielten. Eigentlich ist das sogar noch zuviel, aber solange es nicht mehr wird soll es mich nicht k&#252;mmern.</p>
<p style="text-align: left;">Alles in allem eigentlich ein Film der jedweder bewertung widerspricht, da er meiner Meinung nach nicht einmal einen Punkt verdient hat. Aber KR und White Skull sind heute einmal gn&#228;dig und geben deshalb einen Mitleidspunkt, der mehr als geschmeichelt ist.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/1 von 10.png" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">PS: Und wieder zeigt sich: Gibt niemals einer solchen Kreatur Zucker.</p>
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<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
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		<title>Hitzejammer</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 17:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegezogene Vorh&#228;nge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schwei&#223;perlen von der Stirn wische und inst&#228;ndig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zur&#252;ckzuf&#252;hren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegezogene Vorh&#228;nge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schwei&#223;perlen von der Stirn wische und inst&#228;ndig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zur&#252;ckzuf&#252;hren ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich zurzeit erhebliche Probleme, die Blechkiste in Betrieb zu setzen. Aber man kennt das ja: Sei es der Computer, der Blog oder mein batterieschwacher Taschenrechner, der beim jeden Eintippen auf wundersame Weise eine neue (und zumeist falsche) L&#246;sung ausspuckt. Meine Arbeitskr&#228;fte streiken inzwischen so oft, dass ich mir sicher bin, dass sie eine geheime Gewerkschaft gegr&#252;ndet haben.</p>
<p>Nun kann ich die Hitze kaum daf&#252;r verantwortlich machen, dass der Blog nicht wunschgem&#228;&#223; funktioniert. Zumindest abgesehen davon, dass sie mich von einem Aufenthalt in meinem Zimmer abh&#228;lt, welches wie irgendwie alle Zimmer sich zur Sonnenseite hin oder gar auf dem Dachgeschoss befindet. Hier d&#252;rfte dasselbe Prinzip zugrunde liegen, das daf&#252;r sorgt, dass ein Toastbrot immer auf die beschmierte Seite f&#228;llt und sicherstellt, dass ich immer in die falschen Schulkurse komme.</p>
<p>Letztere Feststellung wurde am Montag bekr&#228;ftigt, als in unserer Jahrgangsstufe aufgrund von Lehrerabwesenheit durch Klassenfahrten (und Unlust) so ziemlich alle Stunden und Kurse bis auf unseren zweist&#252;ndigen Deutschkurs ausgefallen sind, der – wie k&#246;nnte es anders sein – zur Mittagszeit stattfindet. Normalerweise w&#252;rde ich nicht dar&#252;ber jammern, die ersten vier Stunden frei und somit erst zur f&#252;nften Stunde Unterricht zu haben, aber es ist einfach ein furchtbar frustrierendes Erlebnis, sich schwei&#223;gebadet den Berg zur Schule empor zu schleppen, w&#228;hrend all die anderen Sch&#252;ler, die &#252;berhaupt noch Unterricht haben, einem entgegenkommen. In den letzten Tagen war es n&#228;mlich zumeist so, dass nach der vierten Stunde hitzefrei war – dies gilt allerdings nicht f&#252;r die Oberstufe, was f&#252;r uns ein Ausharren bis zum bitteren Ende bedeutet. Aber gut, wir sind ohnehin schon auf dem absteigenden Ast, es w&#228;re nicht schade um uns.<span id="more-1615"></span></p>
<p>Nichtsdestotrotz war der allgemeine &#220;berlebenswille offensichtlich st&#228;rker als der Stundenplan, was sich dadurch zeigte, dass wir f&#252;nf Sch&#252;ler, die &#252;berhaupt zu Deutsch gingen, so ziemlich die einzigen Personen an der Schule waren. Der Sechste im Bunde war unser Deutsch-Lehrer Herr G., dem irgendwann auch mal  auffiel, dass er der einzige Unterrichtende an der Schule war. Ein normaldenkender Mensch h&#228;tte uns f&#252;nf angesichts der Umst&#228;nde nat&#252;rlich sofort wieder entlassen, doch das kam f&#252;r eine pflichtbewusste Lehrkraft nat&#252;rlich nicht in Frage und so stellte er den spontanen Plan auf, ein einst&#252;ndiges Literatur-Quiz durchzuf&#252;hren und begann auch rasch, Fragen zu improvisieren.</p>
<p>Zumindest w&#228;re uns die zweite Stunde erspart geblieben, wenn nicht genau am Ende der ersten ein Gewitter eingesetzt h&#228;tte. Herr G. stellte prompt fest, dass er uns so nicht gehen lassen k&#246;nne und wir wurden noch l&#228;nger festgehalten…</p>
<p>Wie gut, dass endlich Ferien sind, denn generell war die Schule in den letzten Tagen unertr&#228;glich. So war es zwar sehr nett, dass einige Sch&#252;ler in (zu) regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden Eis im Unterricht verteilt haben, aber wenn ich noch mehr von dem Zeug h&#228;tte verdr&#252;cken m&#252;ssen, w&#228;re mir mit Sicherheit schlecht geworden.</p>
<p>Ebenso unappetitlich war der Pausenaufenthalt auf dem Schulhof, auf dem wir eine zappelnde, sich windende und vor allem riesige Fleischmade vorfanden, die mich doch erheblich am Gesundheitszustand meiner Mitmenschen respektive Zombies zweifeln lie&#223; – aber gut, ganz so weit ist es mit uns Gott sei Dank dann doch noch nicht. Sicherlich hatte blo&#223; irgendein Vogel die Made von einem verwesenden Kadaver aufgeschnappt und fallen gelassen.</p>
<p>Hoffe ich.</p>
<p>Was ich eigentlich damit ansprechen will, ist dass nicht nur Fleisch, sondern auch andere Lebensmitteln dazu neigen, bei diesen Temperaturen zu verderben. Als die Lasagne pl&#246;tzlich zitronensauer schmeckte, schloss ich unter Anwendung meines messerscharfen Verstandes, dass es sich nicht etwa um eine neue Geschmacksrichtung handelt, auch wenn mir diesbez&#252;glich schon so einiges untergekommen ist (und ich bin im &#220;brigen immer noch zitronensauer auf denjenigen, der die Lasagne mit Zimtgeschmack verbrochen hat!).</p>
<p>Als wahrhaftig hausgemachte Todesfalle erweist sich eine klemmende Balkont&#252;r, welche im fl&#252;ssigen Wechsel tags&#252;ber nicht zugeht und die warme Luft rein l&#228;sst und diese abends festh&#228;lt, indem sie nicht aufgeht, und aus dem Raum eine Sauna macht. Nein, bei mir zuhause funktioniert &#252;berhaupt nichts richtig.</p>
<p>Das Betreten dieses Raumes d&#252;rfte sich aber noch wie eine Teleportation nach Alaska anf&#252;hlen, wenn man Kunde der Deutschen Bahn ist. Bei dieser funktioniert n&#228;mlich auch &#252;berhaupt nichts (kleiner Trost: damit sind wir Br&#252;der im Geiste), vor allem die Klimaanlagen nicht. Aber an dieser Stelle muss ich mich korrigieren, denn sonst tu ich der Bahn Unrecht. Es gibt sehr wohl etwas, das bei ihr funktioniert und sogar regelm&#228;&#223;ig kommt: Die Preiserh&#246;hung.</p>
<p>Ein weiteres besonderes &#196;rgernis sind die derzeit hochaktiven Insektenviecher, die einfach nicht totzubekommen sind. Am penetrantesten sind solche, die immer dann auf wundersame Weise verschwinden oder eine Wiederauferstehung  nach christlichem Vorbild feiern, wenn man meint, sie erwischt zu haben.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise lebe ich in einer Gegend, in der man von M&#252;cken weitestgehend verschont ist. Generell sind die Artgenossen hierzulande im Vergleich zu den chinesischen Killerm&#252;cken leicht zu bek&#228;mpfen.</p>
<p>Daf&#252;r pflege ich eine besondere Beziehung zu den Motten. Diese treten immer dann verst&#228;rkt in Erscheinung, wenn ich f&#252;r ein paar Tage allein zuhause bin – die scheinen mich irgendwie zu m&#246;gen. Da diese Freundschaft aber nicht gerade auf Gegenseitigkeit beruht, werden die wahren Freunde des Insektenhassers geholt (bestehend aus Staubsauger, elektrischer Fliegenklatsche und Flammenwerfer) um die K&#252;che von den feindlichen Invasoren zur&#252;ckzuerobern – man will ja schlie&#223;lich in Ruhe essen. Einen heldenhaften Kampf, zahlreichen Verwundungen und einer abgebrannten Wohnung sp&#228;ter sind die Viecher schlie&#223;lich erledigt. Der K&#246;rper ist ersch&#246;pft und schwei&#223;gebadet. Und wehe, wenn die Lasagne dann auch noch zitronensauer schmeckt.</p>
<p>Dass die Feinde meines Feindes noch lange nicht meine Freunde sein m&#252;ssen, zeigen mir in letzter Zeit Federviecher. Im Optimalfall ist es nachts so warm, dass man auch beim ge&#246;ffneten Fenster zuerst nicht einschlafen kann. Und wenn man es dann k&#246;nnte, weil es langsam k&#252;hler wird, kann man es doch nicht, weil die V&#246;gel wieder anfangen, zu gr&#246;len – und das mit Vuvuzela-Lautst&#228;rke. Leider erweisen sich Staubsauger und elektrische Fliegenklatsche bei diesen Nervt&#246;tern als zu kleinkalibrig. Da muss wieder mal der Flammenwerfer her.</p>
<p>Die Bezeichnung „sch&#246;nes Wetter“ f&#252;r diese Affenhitze ist nur mit einem besonders eigenartigen Sinn f&#252;r Humor, ausgepr&#228;gtem Masochismus oder einer einsetzenden Hirnschmelze zu erkl&#228;ren. Jedenfalls gibt es Leute, denen es anscheinend gar nicht warm genug sein kann. Denen kann man freundliche Abhilfe schaffen, denn dies ist der Moment, in dem der Flammenwerfer einmal mehr seine Multifunktionalit&#228;t unter Beweis stellt. Deshalb empfehle ich, stets einen Flammenwerfer griffbereit zu haben. Ist zwar ein bisschen warm, aber bei den Temperaturen schwitzt man ohnehin schon genug.</p>
<p>Ebenso unsinnig wie „sch&#246;nes Wetter“ ist das Argument, in anderen L&#228;ndern seien solche Temperaturen normal, welches die Lage positiver erscheinen lassen soll. Aus eigener Erfahrung kann ich best&#228;tigen, dass es in China noch w&#228;rmer ist. Allerdings sollte auch erw&#228;hnt werden, dass es in China in jedem Raum Klimaanlagen gibt, was man hierzulande nicht behaupten kann. In Deutschland gibt es h&#246;chstens Attrappen in Deutschen Bahnen, wie wir wissen. Desweiteren scheint einem in China die Sonne nicht so heftig auf den Pelz, weil die Sonne gar nicht durch die Smogwolke durchkommt.</p>
<p>Die einzige Aussicht auf eine Besserung der Wetterlage ist ein Gewitter, welches aber auch nur kurz f&#252;r Abk&#252;hlung sorgt, weil die Temperaturen nach dem letzten Regentropfen sofort wieder in die H&#246;he schie&#223;en. Trotzdem nutzte ich zuletzt die Gelegenheit, um drei Runden laufen zu gehen, nachdem ich abgewogen hatte, dass meine Klamotten sp&#228;testens in Runde 4 so schwer vom Schwei&#223; geworden w&#228;ren, dass sie mich erbarmungslos zu Boden gerissen h&#228;tten.</p>
<p>In der letzten Runde beschlich mich zunehmend das Gef&#252;hl, dass ich bei der Abw&#228;gung vielleicht doch ein wenig zu optimistisch war, nach einem dramatischen psychologischen Konflikt konnte ich jedoch der Versuchung widerstehen, mich dem Exhibitionismus anzuschlie&#223;en.</p>
<p>Immerhin bekam ich als Belohnung einen Regenbogen in einer Pracht zu sehen, die ich noch nicht kannte. Vielleicht ist der Wettergott ja doch nicht so b&#246;sartig und gemein, wie ich dachte.</p>
<p>Und wenn er mir den Topf Gold noch zuschickt, dann w&#252;rde ich noch mal dar&#252;ber hinwegsehen, dass die Hitze es mir so schwer macht, am Blog zu arbeiten.</p>
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		<title>Ist die Schlacht gewonnen?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 18:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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Oder geht das Getr&#246;te auch nach S&#252;dafrikas Ausscheiden weiter?
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7B2LPxggvqY" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/7B2LPxggvqY"></embed></object></p>
<p>Oder geht das Getr&#246;te auch nach S&#252;dafrikas Ausscheiden weiter?</p>
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		<title>Vuvuzela &#8211; Pure Emotionen&#8230;</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/06/20/vuvuzela-pure-emotionen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[
WM 2006 2010
Es ist das Finale der Weltmeisterschaft, letzte Spielminute, der St&#252;rmer holt zum Schuss aus wie die Welt den Atem anh&#228;lt&#8230; nur das Publikum nicht, denn die holen gerade tief Luft, um diese anschlie&#223;end wieder auszusto&#223;en &#8211; je nachdem, welches Tausend an Zuschauern gerade mit dem Tr&#246;ten dran ist.
Der Ball zappelt ins Netz, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter" title="Vuvuzela" src="../wp-content/uploads/2010/06/Vuvuzela1.gif" alt="Vuvuzela" width="320" height="178" /></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>WM <span style="text-decoration: line-through;">2006</span> 2010</em></p>
<p style="text-align: left;">Es ist das Finale der Weltmeisterschaft, letzte Spielminute, der St&#252;rmer holt zum Schuss aus wie die Welt den Atem anh&#228;lt&#8230; nur das Publikum nicht, denn die holen gerade tief Luft, um diese anschlie&#223;end wieder auszusto&#223;en &#8211; je nachdem, welches Tausend an Zuschauern gerade mit dem Tr&#246;ten dran ist.</p>
<p style="text-align: left;">Der Ball zappelt ins Netz, die Freude ist grenzenlos und von den R&#228;ngen kommt grezenloser&#8230; <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Und dies ist bei JEDEM SPIEL 90 MINUTEN LANG der Fall.</p>
<p style="text-align: left;">Die Mannschaften kommen aufs Spielfeld: <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Nationalhymnen werden gespielt: <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Anpfiff: <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es f&#228;llt ein sch&#246;nes Tor: <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es passiert nichts: <strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4dTULLVwyLg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/4dTULLVwyLg"></embed></object><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Welch 90-min&#252;tiger wohlklingender Genuss f&#252;r die Ohren &#8211; sofern das Trommelfeld denn &#252;berhaupt solange h&#228;lt. Angesichts dieser riesigen Bedrohung f&#252;r Leib und Psyche von uns sehe ich mich als hobbym&#228;&#223;iger Weltretter in der Pflicht, zu dem Mittel zu greifen, mit dem Konflikte dieser Gr&#246;&#223;enordnung heutzutage aus der Welt geschaffen wird: Dem Schreiben von wirklich b&#246;sen Briefen.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><span id="more-1465"></span></p>
<p style="text-align: left;">An S&#252;dafrika</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>Liebe S&#252;dafrikaner und internationale Komplizen, </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>wenn die Simulation von Bienenschw&#228;rmen eurem Verst&#228;ndnis von Kultur entspricht: Na gut. Aber m&#252;sst ihr uns wirklich 90 Minuten lang qu&#228;len? Die bisherigen, fast durchweg miesen Spiele waren ja noch schlimm genug, aber nicht mal der &#246;deste Standfu&#223;ball hat DIESE akustische Untermalung verdient. Bitte m&#228;&#223;igt euch, ansonsten sehe ich im Kampf gegen die Vuvuzelas zum Einsatz ebenb&#252;rtiger Mitteln gezwungen: Ich spreche von jenen Massenvernichtungswaffen, die ich  im Gegensatz zu Israel nicht habe.<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Gru&#223;, Gintoki</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">An Edeka<em> </em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>Vielen Dank f&#252;r die tollen Vuvuzela-Rubbellose, mit denen ihr die Nervtr&#246;ten auch hierzulande verbreitet. Da gehe ich doch direkt zum n&#228;chsten Einkauf, um auch einige dieser tollen Instrumente abzustauben.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Gru&#223;, Gintoki</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>PS: Ich hoffe, sie sind brennbar.<br />
</em></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">An Edeka 2</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>Sie und die Polizei werden wahrscheinlich schon verzweifelt nach dem Stifter des letzten Gro&#223;brandes suchen. Der war ich. Zu schade, dass die zweieinhalb Teel&#246;ffel Benzin nicht gereicht haben &#8211; heutzutage ist das Zeug nun mal verflucht teuer und ich bin nur ein armer Sch&#252;ler. Aber fassen sie dies als Warnung auf, denn ich werde nicht z&#246;gern, den vollgetankten Golf von <span style="text-decoration: line-through;">meinen Nachbarn</span> Mexiko anzuzapfen. </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Ich verspreche, ich komme wieder&#8230; sobald ich die Blutungen aus den Ohren gestoppt habe&#8230;<br />
</em></p></blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>Gru&#223;</em>, <span style="text-decoration: line-through;">Gintoki<em> </em></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">An Uwe Seeler</p>
<blockquote><p><em>Was habe sie getan, dass alle in Sie reinblasen wollen?</em></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Aber meine Bem&#252;hungen bringen am Ende wohl eh nichts, da wir es hier mit einer akustischen Verschw&#246;rung zu tun haben, die bezwecken soll, dass nie wieder eine WM in Afrika stattfindet. Welch ausgebuffte Strategie!</p>
<p style="text-align: left;">Aber wie sind dann die ganzen tr&#246;tenden Subhomos Imbecilus (auf Deutsch: strunzdummer Untermensch) hierzulande zu erkl&#228;ren, die z.B. die Todesruhe auf unseren Schulh&#246;fen st&#246;ren? Wie kann sich ein denkendes Wesen dazu herablassen? Nun, es hei&#223;t ja bekanntlich, wer gut blasen k&#246;nne, m&#252;sse nicht intelligent sein, aber nun ja&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Bleibt uns somit nichts anderes &#252;brig, als uns den Emotionen, die diese T&#246;ne, pardon, ich meine, dieser Ton verursacht &#8211; sprich Wut und Hass &#8211; hinzugeben? Sind wir in einem Monat alle reif f&#252;r die Klapse?</p>
<p style="text-align: left;">Aber ich w&#228;re nicht ich, wenn ich keine L&#246;sungen parat h&#228;tte:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Ohrst&#246;psel: 2 Euro</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Kapselgeh&#246;rschutz: 30 Euro</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Otoplastik: 100 Euro<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Schallschutzwand: 80.000 Euro</em></p>
<p style="text-align: left;"><em><strong><a href="http://vuvuzelas.org/" target="_blank">Anti-Vuvuzela-Roundhousekick</a></strong>: Unbezahlbar</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="size-full wp-image-1481  aligncenter" title="Anti-Vuvuzela" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/06/Anti-Vuvuzela.jpg" alt="Anti-Vuvuzela" width="200" height="200" /><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Gintokis Budget nach dem Bezinkauf: 0 Euro</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Leute, die k&#246;nnen sich alles kaufen. F&#252;r alle anderen gibt es die Mute-Taste. In diesem Sinne:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>TR&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;&#214;T!!!!!!!!</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: line-through;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1466" title="Vuvuzela" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/06/Vuvuzela.gif" alt="Vuvuzela" width="300" height="220" /><br />
</em></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>The Legend of Koizumi &#8211; Japanische Politik und ihre Darstellung in Anime</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer die nordkoreanische Propaganda f&#252;r unfreiwillig witzig und die Obamania f&#252;r bescheuert h&#228;lt (bzw. hielt, wie man inzwischen sagen muss), der mag zwar recht haben, aber wahrscheinlich noch nicht Japans &#8220;The Legend of Koizumi&#8221; kennen.
Der Hauptcharakter Junichiro Koizumi war von 2001 bis 2006 japanischer Premierminister und genoss hohe Popularit&#228;tswerte. Trotzdem d&#252;rfte der ihm gewidmete Propaganda-Anime, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gIO4Uw36-JE&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/gIO4Uw36-JE&amp;feature"></embed></object></p>
<p>Wer die nordkoreanische Propaganda f&#252;r unfreiwillig witzig und die Obamania f&#252;r bescheuert h&#228;lt (bzw. hielt, wie man inzwischen sagen muss), der mag zwar recht haben, aber wahrscheinlich noch nicht Japans &#8220;The Legend of Koizumi&#8221; kennen.</p>
<p>Der Hauptcharakter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jun%E2%80%99ichir%C5%8D_Koizumi">Junichiro Koizumi</a> war von 2001 bis 2006 japanischer Premierminister und genoss hohe Popularit&#228;tswerte. Trotzdem d&#252;rfte der ihm gewidmete Propaganda-Anime, welcher eine Adaption des gleichnamigen Mangas von Hideki Ohwada ist , aufgrund der grenzenlosen &#220;bertreibungnicht ernst gemeint sein kann (hoffentlich?). Viel mehr d&#252;rfte sich bei The Legend of Koizumi um eine Satire &#252;ber den Personenkult um Koizumi (hoffentlich?) und die weltpolitische Willk&#252;r (hoffentlich?) handeln, schlie&#223;lich entscheiden die Politiker am Mahjong-Tisch &#252;ber die Weltpolitik.  <span id="more-1091"></span></p>
<p>Was man der zu Promo-Gr&#252;nden schon vorab ver&#246;ffentlichen ersten Folge der OVAs nicht absprechen kann, ist jedoch der Am&#252;sanz-Faktor. So treten in The Legend of Koizumi international bekannte Politiker wie Bush Senior und Junior (USA), Putin (Russland), Kim (Nordkorea), Hu Jintao und Wen Jiabao (China) sowie Taro Aso und eben Junichiro Koizumi (Japan) auf. Sogar Papst Benedikt XVI. soll vorkommen. Schon erstaunlich, dass The Legend of Koizumi noch keine diplomatischen Kontroversen ausgel&#246;st hat, aber was ist nicht ist, k&#246;nnte ja noch werden, sobald die OVA am 26. Februar erscheint.</p>
<p>Lustig ist die erste Folge trotz oder gerade wegen ihrer Absurdit&#228;t allemal, daher werde ich mir den Anime sicherlich anschauen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>13 Regeln f&#252;r einen guten Anime-Hauptcharakter</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/01/26/13-regeln-fuer-einen-guten-anime-hauptcharakter/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 01:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blick ins Archiv sagt mir, dass es langsam mal wieder Zeit f&#252;r eine Satire wird, vor allem f&#252;r eine zum Thema Anime. Und was bietet sich als Thema besser sein als die lieben Charmebolzen, die uns als Hauptcharakter vorgesetzt werden.
Nat&#252;rlich fragt sich jeder Zuschauer angesichts dieser glorreichen Figuren: Wie kann ich auch so einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick ins Archiv sagt mir, dass es langsam mal wieder Zeit f&#252;r eine Satire wird, vor allem f&#252;r eine zum Thema Anime. Und was bietet sich als Thema besser sein als die lieben Charmebolzen, die uns als Hauptcharakter vorgesetzt werden.</p>
<p>Nat&#252;rlich fragt sich jeder Zuschauer angesichts dieser glorreichen Figuren: Wie kann ich auch so einer werden?</p>
<p><strong>Regel 1 &#8211; Sei von M&#228;dchen umgeben </strong></p>
<p>Ein guter Hauptcharakter ist immer von seinem Harem umgeben. Da du aber nichts Besseres zu tun hast, als diese Regeln zu lesen, d&#252;rftest du diese Regel bereits verbockt haben. Und wenn dein Aussehen nicht daf&#252;r ausreicht, dass die Weiber von allein angekrochen kommen, dann musst du ihnen andere, &#252;berzeugendere Argumente liefern, damit sie sich in deine Gesellschaft begeben. Geld zum Beispiel.</p>
<p>Oder habt ihr geglaubt, die M&#228;dchen w&#252;rden einen Male Lead umgeben, weil er so ein toller Bursche sei? Und warum sind Male Leads wohl chronisch pleite? Na also. Bezahl sie.</p>
<p><strong>Regel 2 &#8211; Leb allein</strong></p>
<p>Eine einfache Regel. Familie ist was f&#252;r Schw&#228;chlinge. Sei ein echter Mann und nimm dir eine Sozialwohnung.</p>
<p><strong>Regel 3 &#8211; Hab Schmuddelhefte unterm Bett</strong></p>
<p>Schmuddelhefte unterm Bett (alternativ auch im Wandschrank) sind ein Zeichen unb&#228;ndiger Potenz. Jeder normaler Mensch w&#252;rde sein Budget f&#252;r Nichtigkeiten wie Essen, Kleidung und Unterkunft einplanen, dabei ist die Investition in Papier mit Nackedeibildern wesentlich sinnvoller.</p>
<p>Die fehlenden Moneten lassen sie n&#228;mlich durch Organenhandel, Bankraub und Erpressung schnell wieder einholen.</p>
<p><span id="more-1068"></span></p>
<p><strong>Regel 4 &#8211; Sei m&#228;nnlich</strong></p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es auch einen Grund daf&#252;r, wieso du deine Heftchen an einer so offensichtlichen Stelle wie dem unterm Bett versteckst. Du musst deine Neigung &#246;ffentlich zur Schau stellen. Sonst k&#228;me noch jemand aufgrund deines Aussehens auf die Idee, du seist schwul.</p>
<p>Sorgen, ein M&#228;dchen k&#246;nnte eure Sammlung vernichten, sind &#252;brigens unbegr&#252;ndet. Kein weibliches Wesen wird sich freiwillig eurem Bett auf weniger als 50 Metern n&#228;hern.</p>
<p><strong>Regel 5 &#8211; Nichts k&#246;nnen</strong></p>
<p>Ein guter Hauptcharakter verbringt seine Zeit nicht damit, sich besondere F&#228;higkeiten oder Eigenschaften anzueignen. Dies k&#246;nnte bei den Zuschauern n&#228;mlich Neid und Missgunst hervorrufen. Stattdessen widmet er seine Zeit viel wichtigeren T&#228;tigkeiten, etwa dem Konsum von Schmuddelheften.</p>
<p><strong>Regel 5 &#8211; Geben Sie Gedankenfreiheit</strong></p>
<p>Und es ist v&#246;llig nat&#252;rlich, dass das erste, was man bei einer Begegnung mit einem weiblichen Wesen tut, ist, sich das Gegen&#252;ber nackt vorzustellen. Wirklich. Abartig w&#228;re es nur, die Vorstellung geheimzuhalten und dem Zuschauer nicht daran teilhaben zu lassen. Die Verbildlichung der Fantasie ist die beste Leistung, den du je zur Serie beitragen wirst.</p>
<p><strong>Regel 6 &#8211; Merk nichts</strong></p>
<p>Egal, wie offensichtlich die Andeutungen der M&#228;dchen und Gelegenheiten, in denen weit und breit keine Eltern, Polizisten und Nonnen zu sehen sind, auch sein m&#246;gen, ein Male Lead darf niemals irgendetwas merken oder handeln, geschweige denn einen Vorteil aus Regel 2 ziehen.  Das ist auch der Grund, wieso er f&#252;r immer eine Jungfrau bleiben wird.</p>
<p>Sowieso werden dem gesch&#228;ftst&#252;chtigen Male Lead vertraglich Bonuszahlungen von Amnesty International daf&#252;r zugesichert, von jeglicher Handlung Abstand zu nehmen, die auch nur im geringsten die Gefahr seiner Vermehrung beherbergen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Regel 7 &#8211; Entwickel dich nicht weiter</strong></p>
<p>Charakterentwicklung ist was f&#252;r Versager. Die Zuschauer wollen wissen, woran sie sind und lieben Konstanz. Siehe Otto. Der bringt seit zwei Jahrhunderten die gleichen Witze und wird immer noch daf&#252;r bezahlt.</p>
<p><strong>Regel 8 &#8211; Lass das Weib die Drecksarbeit erledigen&#8230;</strong></p>
<p>Ein Kavalier l&#228;sst der Dame immer dem Vortritt, besonders dann, wenn fette Monster auf den Plan treten und schickt seine Besch&#252;tzerin in den Kampf. Ein guter Hauptcharakter beweist sich stets als Feminist: Nieder mit den alten Rollenbildern, in denen die Frau immer den schw&#228;cheren Part spielt!</p>
<p>Aber nicht, dass jemand auf die Idee k&#228;me, du w&#252;rdest nichts tun, denn w&#228;hrenddessen schreist du noch ein wenig herum, damit keiner vergisst, dass du auch noch da bist. Schlie&#223;lich bist DU der Hauptcharakter.</p>
<p><strong>Regel 8 &#8211; &#8230;und spiel den Helden</strong></p>
<p>Ein Hauptcharakter wartet n&#228;mlich immer auf den dramatischsten Moment und greift erst ein, wenn die Feinde die Oberhand gewinnen (was sich der Hauptcharakter insgeheim mit sadistischer Freude anschaut) und seine Besch&#252;tzerin schon angez&#228;hlt wird. Dann kann er n&#228;mlich unter dem Vorwand, sie zu halten, seine Griffel anlegen. Anschlie&#223;end kommt noch ein Spruch a là &#8220;Lauf weg, ich halte sie auf. Ich muss das M&#228;dchen besch&#252;tzen, das ich liebe&#8221;, obwohl man von allen Seiten von Feinden umstellt und von Tretminen umgeben ist und die Flucht direkt ins Verderben f&#252;hren w&#252;rde. Selbstverst&#228;ndlich f&#252;r einen guten Hauptcharakter ist dabei die F&#228;higkeit, das fette Grinsen im Gesicht zu unterdr&#252;cken.</p>
<p>Den Helden zu markieren, ist eine besonders wichtige Regel f&#252;r einen guten Hauptcharakter. Vielleicht steht die Dame nicht so auf Galgenhumor, aber ich finde das witzig.</p>
<p><strong>Regel 9 &#8211; Ein dummer Freund ist Gold wert</strong></p>
<p>Hab immer einen Freund bei dir, der <span style="text-decoration: line-through;">noch</span> d&#252;mmer ist als du. Im Vergleich zu ihm wirst du n&#228;mlich sogar schlau wirken. Es ist anstrengend, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass man sich mit der Zeit daran gew&#246;hnt, dass die Mitmenschen lange nicht so klug sind wie man selbst, haha.</p>
<p><strong>Regel 10 &#8211; Sei den Zuschauern sympathisch&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;und handle stets so, dass sie sich w&#252;nschen, du w&#228;rst ihr bester Freund. Ein guter Hauptcharakter beachtet dabei ebenso Regel 9.</p>
<p><strong>Regel 11 &#8211; Beherrsche die &#8220;Sturztechnik&#8221;</strong></p>
<p>Unabdingbar ist die F&#228;higkeit, richtig auf ein Shoujo draufzust&#252;rzen. Viele denken, das seien nur Unf&#228;lle. Das ist nat&#252;rlich Schwachsinn. Damit dir aber niemand auf die Schliche kommt, sind hier die Anweisungen:</p>
<p>Das Alpham&#228;nnchen ist immer oben. Und wenn du nicht auf sie drauffallen w&#252;rdest, w&#252;rde ja dein Hemd schmutzig werden. B&#228;h. Bleib dann erst mal ein wenig liegen. Verharr in der Position, obwohl du direkt wieder aufstehen k&#246;nntest, w&#228;hrend sie noch ganz benommen ist. Nat&#252;rlich landet die Hand an einer bestimmten Stelle. Daf&#252;r kannst du ja nichts, denn die Dinger sind unm&#246;glich zu vefehlen (Ge&#252;bte machen diesen Schritt zweih&#228;ndig). Dr&#252;ck am besten noch mal  greifreflexartig zu, solange keiner hinsieht.</p>
<p>Wenn du diese Anweisungen bis hierhin befolgt hast, dann wirst du das hier vermutlich nicht mehr lesen, au&#223;er du beachtest&#8230;</p>
<p><strong>Regel 12</strong> -<strong> Sei unverw&#252;stlich</strong></p>
<p>Ein guter Hauptcharakter muss ein &#220;berlebensk&#252;nstler par Excellence sein. Besonders raffiniert sind solche, die sich im Arbeitsvertrag das Auftauchen ihres Namens im Titel des Animes zusichern lassen. Und bis die Produzenten gemerkt haben, das sie dich nicht mehr los werden k&#246;nnen, hat dein Name schon l&#228;ngst Angst und Schrecken unter den anspruchsvollen Anime-Fans verbreitet.</p>
<p><strong>Regel 13 &#8211; Positive Energie! </strong></p>
<p>Die gr&#246;&#223;te St&#228;rke eine guten Hauptcharakters ist es, stets das Gute zu sehen und hervorzuholen. Selbst ein total depressiver, lebensm&#252;der Charakter wird nach dem Treffen mit dem Hauptcharakter wieder neuen Lebensmut sch&#246;pfen: &#8220;Wieso soll ich sterben, wenn so etwas lebt?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie vermarkte ich Videospiele (besser nicht)&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[DS & 3DS]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;ber den Autor: 
Gintoki Sakata, auch bekannt als &#8220;Gin-san&#8221; (in der Regel aber &#8220;Gin-sama&#8221; genannt), absolvierte ein Marketing-Studium, welches er anderen &#252;berlie&#223;, um sich in der Schule literarischen Meisterwerken wie &#8220;Grete Minde&#8221;, &#8220;Fr&#252;hlings Erwachen&#8221;, &#8220;Der zerbrochene Krug&#8221;, &#8220;Nathan der Weise&#8221;, &#8220;Im Krebsgang&#8221;, &#8220;Don Karlos&#8221; und &#8220;Woyzeck&#8221; zu widmen. Anschlie&#223;end verfiel er &#252;ber Jahre in tiefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>&#220;ber den Autor: </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Gintoki Sakata, auch bekannt als &#8220;Gin-san&#8221; (in der Regel aber &#8220;Gin-sama&#8221; genannt), absolvierte ein Marketing-Studium, welches er anderen &#252;berlie&#223;, um sich in der Schule literarischen Meisterwerken wie &#8220;Grete Minde&#8221;, &#8220;Fr&#252;hlings Erwachen&#8221;, &#8220;Der zerbrochene Krug&#8221;, &#8220;Nathan der Weise&#8221;, &#8220;Im Krebsgang&#8221;, &#8220;Don Karlos&#8221; und &#8220;Woyzeck&#8221; zu widmen. Anschlie&#223;end verfiel er &#252;ber Jahre in tiefe Verzweiflung und Depression. Zurzeit verbringt er seine Zeit in der Schule als Wach-Koma-Patient und wundert sich, wieso der drau&#223;en tobende Schneesturm einen so putzigen Namen wie &#8220;Daisy&#8221; tr&#228;gt. </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Die Erl&#246;se aus dem Verkauf der Werke des von Experten wie sich selbst anerkannten &#8220;Marketingweisen&#8221; kommen stets einem wohlt&#228;tigen Zweck zugute, n&#228;mlich seiner eigenen Lebenserhaltung. F&#252;r seinen gemeinn&#252;tzigen Einsatz verlieh er sich k&#252;rzlich den Kotatsu-Award. </em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-844" title="Agarest" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/Agarest.jpg" alt="Agarest" width="530" height="304" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Links: falsch. Rechts: richtig.</em></p>
<p style="text-align: left;">Image ist im heutigen Gesch&#228;ft bekanntlich fast alles und mit klugem Marketing lassen sich auch qualitativ bescheidene Produkte an den Mann bringen. Und nachdem uns k&#252;rzlich &#8220;Sleepping with Hinako&#8221; vor Augen gehalten hat, wie man (angeblich) die eigenen Schlafgewohnheiten verbessert und KyoAni uns eindrucksvoll gezeigt hat, wie man mit siebenfachem Recycling und einem wenig ideenreichen Prequel so viel Tamtam machen kann, wird es Zeit, auch mal das momentane Marketing der Videospiele anhand verschiedener Beispiele unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Fangen wir doch direkt mal beim neuen <strong>Final Fantasy XIII</strong> (sprich: Eks-Eieiei) an, welches zurzeit so viel Gespr&#228;chsstoff bietet. Der Erwerb des Spiels ist f&#252;r mich wenig interessant, daf&#252;r finde ich die Diskussionen &#252;ber das Marketing des 13er umso am&#252;santer.</p>
<p style="text-align: left;">Sinnbildlich sind die Debatten dabei in erster Linie f&#252;r die Schlacht zwischen dem Fan-Lagern von PS3 und XBox360. Anfangs noch exklusiv f&#252;r PS3 angek&#252;ndigt, gab Square Enix nach einiger Zeit auch eine Umsetzung f&#252;r die Microsoft-Konsole bekannt, welche allerdings nur au&#223;erhalb Japans ver&#246;ffentlicht werden w&#252;rde. Aufgrund dieser &#252;beraus seltsamen Ver&#246;ffentlichungspolitik er&#252;brigt sich schon die Frage, ob da ein paar Gelder geflossen sind. Und dennoch war es f&#252;r die 360er die reinste Genugtuung, den zuvor noch prahlenden Sonys ordentlich einen reingw&#252;rgt zu haben, welche sich wiederum fortan dadurch revanchierten, der 360-Umsetzung die Schuld zu geben, dass das Gras im Spiel (im Vergleich zu ihrem gerauchten) so matschig ausschaue.</p>
<p style="text-align: left;">Wirklich k&#246;stlich entwickelte sich die ganze Auseinandersetzung jedoch erst, als k&#252;rzlich die Covers der europ&#228;ischen Versionen bekannt gegeben wurden. Wenig &#252;berraschend hatten PS3 und XBox360 das selbe Motiv und doch ist es den 360ern gelungen, irgendwelche Wettbewerbsvorteile auszumachen. Aber schauen wir uns erstmal die Packungen an sich an:<span id="more-727"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-823 aligncenter" title="FF13PS3" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/FF13PS3.jpg" alt="FF13PS3" width="400" height="461" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-822 alignnone" title="FF13XBOX" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/FF13XBOX.jpg" alt="FF13XBOX" width="400" height="564" /></p>
<p style="text-align: left;">Das w&#228;ren soweit die europ&#228;ischen Motive, die einen Bruch mit der Tradition des Logo-auf-wei&#223;em-Hintergrund-Covers bedeuten. Als Erkl&#228;rung f&#252;r das im Umkehrschluss also &#8220;h&#246;chst innovative&#8221; Motiv wurde von Spielern unter anderem &#8220;Sex sells&#8221; angef&#252;hrt. Mag ja stimmen. Aber: Wo zum Geier ist da der Sex? Schlie&#223;lich ist das Cover-Girl Lightning &#8211; mit Verlaub &#8211; maskuliner als jeder m&#228;nnliche Charakter im Spiel.</p>
<p style="text-align: left;">Noch absurder sind allerdings die Schlussfolgerungen der 360-Anh&#228;nger, die sich auch rasch daran gemacht hatten, die gr&#246;&#223;enbedingte Unterschiede der beide Packungen zu interpretieren und daraus Marketingvorteile schlie&#223;en. Zum Beispiel zeigt die 360-Version mehr Bein, wirkt somit attraktiver und wird sich ergo besser verkaufen. Die Tatsache, dass mehr Schwert gezeigt wird, weist wiederum daraufhin, dass die Grafik sch&#228;rfer sei. Schwert gleich schaft gleich Grafik sch&#228;rfer.</p>
<p style="text-align: left;">Und diese Theorien habe ich mir nicht etwa ausgedacht, sondern wurden wirklich so ge&#228;u&#223;ert&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Was lernen wir daraus? Sony w&#228;re diese Generation um einiges erfolgreicher, wenn sie sich f&#252;r richtig sch&#246;n brockige Packungen in Din-A2-Format entschieden h&#228;tten, die sogar den Vorteil gehabt h&#228;tten, w&#228;hrend des Spielgenusses noch wunderbar an die Wand geh&#228;ngt werden zu k&#246;nnen. Immer sch&#246;n die Packung gro&#223; halten, liebe Herrsteller!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-829" title="NFS Shift" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/NFS-Shift.JPG" alt="NFS Shift" width="530" height="376" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Aber so gro&#223; nun auch wieder nicht&#8230;</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zusatzinfo</strong>: Auf GameOne-Dimensionen ist zwecks Transportkonformt lieber zu verzichten, se sei denn, das Game soll den Spieler in sich aufsaugen (wortw&#246;rtlich gemeint). Ach, &#252;brigens schickes Ace-Attorney-Poster.</p>
<p style="text-align: left;">Einen ausgepr&#228;gten Marketing-Gesp&#252;r bewies im Fall FF XII jedoch nicht nur das 360-Lager, sondern auch Square Enix pers&#246;nlich. Schlie&#223;lich schaut Final Fantasy inzwischen kunterbunter aus als Kingdom Hearts &#8211; und das, ohne was mit Disney am Hut zu haben. Der generelle Stil (vor allem, was das Charakter-Design anbelangt) ist ein Thema f&#252;r sich und wohl ebenso eine Folge von marketingstrategischen &#220;berlegungen, um das Spiel an die Mann (Frau?) zu bringen. Ehrlich gesagt ist mir diese Entwicklung immer noch ein R&#228;tsel. Diejenigen, die wie wir dem Anime-Sektor nahestehen, tun uns zum Gro&#223;teil schwer mit dem Stil, w&#228;hrend westlich-orientierte Zocker den Stil zu &#8220;japanisch&#8221; finden. Gut verkaufen wird sich der Teil letztendlich aber dennoch, weil es Final Fantasy hei&#223;t, womit sich der Kreis zum Image wieder schlie&#223;t.</p>
<p style="text-align: left;">Kein Mysterium mehr f&#252;r mich ist hingegen das Ende des Spiels, das ich mir aus reiner Schadenfreude reingezogen habe.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Achtung, FF XIII Spoiler im Video!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3hUma1-JTPw&amp;fmt" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/3hUma1-JTPw&amp;fmt"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Das Ending f&#252;r sich ist ja schon auf einer bestimmten Art und Weise unfreiwillig albern und als ich mir dann auch noch Musik von Leona Lewis zu der Szene vorstellte, musste ich wirklich loslachen.</p>
<p style="text-align: left;">Es ist wohl kein Geheimnis, dass Square Enix nicht deswegen einen Leona Lewis Song f&#252;r die westliche Version genommen hat, weil er zuf&#228;llig so gut passen w&#252;rde oder gar extra f&#252;r das Spiel geschrieben worden w&#228;re. Nein, der Deal dient einzig und allein dazu, ein paar Leona-Lewis-Fans anzulocken. Betrachtet man die Resonanz auf diese Idee, hat Square Enix die Akzeptanz gegen&#252;ber dieser S&#228;ngerin aber wohl ein wenig &#252;bersch&#228;tzt. Hier liegt der Fehler von SE darin, den schon vorhandenen Zockern einen der wenig bekannteren Songs einer eher bei Frauen beliebten S&#228;ngerin nahebringen zu wollen, statt &#246;ffentlichkeitswirksam &#8211; wenn es denn schon mit Leona Lewis sein muss &#8211; einen neuen Song mit FF-Elementen zu publizieren und an die &#8220;Nicht-Hardcore-Gruppe&#8221; zu richten. Ich bin sicher, &#8220;My Hands&#8221; h&#228;tte sich auch als Single auskoppeln lassen.</p>
<p style="text-align: left;">Die Leute bei Square Enix, die glauben, durch einen Song, der textlich nicht einmal zum Spiel passt, mehr im Westen verkaufen zu k&#246;nnen, sind wohl exakt dieselben, die glaubten, dass die westlichen Spiele eher ein <strong>Star Ocean 4</strong> mit h&#228;sslichen CG-Artworks als eines mit Anime-Artworks kaufen w&#252;rden. Immerhin sollen die westlichen Spieler bei der bald folgenden PS3-Umsetzung selbst zwischen den Artworks entscheiden k&#246;nnen &#8211; eine Idee, auf die man vorher nat&#252;rlich nie und nimmer h&#228;tte kommen k&#246;nnen. Dieser unglaubliche Aufwand t&#228;uscht schon fast aber &#252;ber die Uns&#228;glichkeit hinweg, dasselbe Spiel mit dem Argument von (minimalen) Zusatzinhalten zu vermarkten.</p>
<p style="text-align: left;">Das w&#228;re also die Marketing-Betrachtung von Final Fantasy XIII. Zum Spiel selbst stehe ich recht kritisch und mittlerweile lautet der Tenor der Spielergemeinde auch schon &#8220;Square Enix &#8211; kann eh nix&#8221;, aber &#8211; wie gesagt &#8211; Image ist fast alles und da nicht unbedingt alle genau hinschauen, kann auch schon (oberfl&#228;chlich gesehen gutes) Marketing zu guten Verkaufszahlen f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: left;">Doch nicht in allen F&#228;llen gelingt es, durch Marketing ein Spiel mit M&#228;ngeln abzusetzen. Besagte F&#228;lle treten vor allem dann auf, wenn die eine (&#246;stliche) Hand nicht wei&#223;t, was die andere (westliche) Hand macht. Ich kenne die Entwickler von Idea Factory nicht sonderlich gut, aber dass ihr Spiel <strong>Record of Agarest War</strong> (welches in Europa Agarest: Generations of War hei&#223;t) in Europa von au&#223;en so (siehe linke Seite) ausschauen sollte, d&#252;rfte wirklich nicht in ihrem Interesse gelegen haben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-844" title="Agarest" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/Agarest.jpg" alt="Agarest" width="530" height="304" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ja, es handelt sich tats&#228;chlich um ein und dasselbe Spiel&#8230;</em></p>
<p>Gl&#252;cklicherweise ist der europ&#228;ische Publisher Ghostlight dann doch noch zur Besinnung gekommen und hat das CG-Cover nach einigen Umfragen wieder verworfen. Die Frage danach, was die Zielgruppe am linken Cover auszusetzen hatte, d&#252;rfte sich durch einen Blick auf das Leiden verursachende Design er&#252;brigen. Westliche Marketing-Anpassung ist bis zu einem gewissen Rahmen okay, aber das w&#228;re nun wirklich zu weit gegangen.</p>
<p>Doch kaum hatte der europ&#228;ische Publisher seinen geistigen und vor allem k&#252;nstlerischen Aussetzer &#252;berwunden, da legten die amerikanischen Kollegen schon einen nach. Trotz des nicht zu &#252;bersehenden Fanservice-Anteils des Spiels ist es n&#228;mlich weitgehend ernst gemeint und tats&#228;chlich zum Zocken gedacht, auch wenn man nat&#252;rlich keine mitrei&#223;ende Dramatik erwarten darf. Aber was in den amerikanische Publisher Aksys gefahren ist, ist nicht mehr mit einer ausgefallenen Marketing-Idee, sondern nur noch mit dem unwiderstehlichen und d&#228;monischen Wunsch nach purer Parodie zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Zum Vergleich werde ich erst einmal den europ&#228;ischen, ernst gemeinten Trailer und dann den amerkanischen Verarschungstrailer posten:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9M8khJGtXdg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/9M8khJGtXdg"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><em>Europ&#228;ischer Trailer: nett gemacht. Sch&#246;ner Song, sch&#246;ner Stil. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><object style="width: 530px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bgOOPUj0lwo&amp;feature" /><embed style="width: 530px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/bgOOPUj0lwo&amp;feature"></embed></object><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Amerikanischer Trailer: Arbeitsverweigerung in ihrer Reinform. </em></p>
<p>Um es nochmal klarzustellen: Auch wenn der amerikanische Publisher Aksys einen anderen Eindruck vermitteln will, bietet das Spiel v&#246;llig harmlosen Fanservice, der keinerlei Mosakizensur erfordert h&#228;tte. Sprich: der Publisher macht sich in einer verfremdenen Art und Weise &#252;ber das Spiel lustig und leistet kontraproduktives (wenn auch sicherlich erheiterndes) Marketing. Eigentlich dachte ich ja, als Publisher sei man daran interessiert, das Spiel zu verkaufen&#8230;</p>
<p>Den endg&#252;ltigen Beweis f&#252;r ihren Sinn f&#252;r Humor liefert Aksys schlie&#223;lich durch die Gestaltung der Webseite f&#252;r das Spiel. Jene besteht n&#228;mlich aus nichts Weiterem als <strong><a href="http://www.aksysgames.com/agarest_war/" target="_blank">dem hier</a></strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-847" title="Agarest Webseite" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/Agarest-Webseite.jpg" alt="Agarest Webseite" width="530" height="405" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Best Website ever. </em></p>
<p style="text-align: left;">Das Spiel stammt zwar tats&#228;chlich von den japanischen Entwicklern und ist auch als lustig gemeinte Anspielung gedacht, aber das Bild als Teaser zu nehmen, zeugt schon von einem &#8220;besonderen&#8221; humoristischen Sinn. Wie angesprochen hei&#223;t es zwar &#8220;Sex sells&#8221;, aber manchmal sind Zweifel an dieser Marketing-Weisheit durchaus berechtigt &#8211; insbesondere, wenn man sich den Fall &#8220;Agarest&#8221; anschaut.</p>
<p style="text-align: left;">Einen genau entgegengesetzen Fall erleben wir &#8211; um auch mal auf westliche Spiele zu sprechen zu kommen &#8211; bei <strong>Assassins Creed 2</strong>. Hier muss der potenzielle K&#228;ufer nicht daran zweifeln, ob der Marketing-Inhalt auch ernst gemeint ist (okay, bei Jade Raymond, welche in Zukunft &#252;brigens nicht mehr an AC arbeiten wird, waren sich einige nicht ganz sicher). Somit ergeben sich ganz neue M&#246;glichkeiten der Schummelei. Verbindet man das Image eines ernsten Spiels n&#228;mlich mit dem Wissen, dass sich die meisten Spieler aus Prinzip nicht schon vorab &#252;ber das Ende informieren w&#252;rden (es sei denn, sie hei&#223;en Gintoki und zerfleddern Stories mit sadistischer Freude auf ihren Blogs), so kann man am Ende der Spielentwicklung, wenn die Motivation langsam fl&#246;ten geht, unbesorgt alle Ideale &#252;ber Bord werfen und eines der trashigsten Enden aller Zeiten hinrotzen (also wie ich, wenn die Klausurzeit knapp wird), ohne dass man verkaufsbremsende Konsequenzen f&#252;rchten m&#252;sste.</p>
<p style="text-align: left;">Mit gro&#223;em Interesse habe ich kurz nach dem Erscheinen von Assassins Creed 2, als ich mir noch nicht sicher bez&#252;glich des Erwerbes des Spiels war, den Spieldurchgang des recht bekannten und h&#246;chst unterhaltsam kommentierenden Youtube-Users &#8220;darksydephil&#8221; (wie AngryVideoGameNerd Mitglied von ScrewAttack) verfolgt. Dabei habe ich mich vor allem &#252;ber den Endkampf k&#246;stlich am&#252;siert, allerdings aufgrund von Tatsachen, die nicht unbedingt f&#252;r das Spiel sprechen. V&#246;llig zurecht bewertet darksydephil den Endkampf als einer der schlechtesten Gaming-Momente von 2009 ein. Schaut euch das Video dazu selbst an:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Achtung, Assassins Creed 2 Spoiler im Video!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eWtKpf896Ik" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/eWtKpf896Ik"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wir k&#246;nnen uns sicher sein, dass die Entwickler keine gl&#228;ubigen Katholiken sind. </em></p>
<p style="text-align: left;">Um nochmal an die Beschreibung von Ubisoft zu erinnern:</p>
<blockquote><p>Assassin’s Creed II erz&#228;hlt eine epische Geschichte &#252;ber Familie, Rache und Verschw&#246;rung.</p></blockquote>
<p>&#8230;welche darauf hinausl&#228;uft, sich einen Box-Kampf mit dem Papst zu liefern und diesem Eiertritte zu verpassen. Beim Kauf des Games d&#252;rften die Spieler solch bescheuerte Momente nie im Leben erwartet haben &#8211; schlie&#223;lich ist Assassins Creed ja voll cool und episch und hat voll die tolle Story und so. Da sieht man mal wieder, wie man mit gutem Image &#252;ber v&#246;llig &#8220;bescheidene&#8221; Inhalte hinwegt&#228;uschen kann.</p>
<p>Wie man den Vorteil des guten Images dagegen schon von Vornherein &#252;ber den Haufen schmei&#223;t k&#246;nnte, macht uns  Capcom mit der WiiWare-Umsetzung von <strong>Phoenix Wright: Ace Attorney </strong>vor. Dabei m&#246;chte ich mich nicht mal dar&#252;ber auslassen, dass das DS-Spiel einfach nur f&#252;r die Wii-Steuerung angepasst wurde und sich technisch also nicht viel getan hat. Nein, aus Marketing-Sicht sehr bemerkenswert ist der Trailer zu Phoenix Wright f&#252;r die Wii:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tc4AY9-1Lyk" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/tc4AY9-1Lyk"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><em>Richtig lustig wird es nach 40 Sekunden. </em></p>
<p style="text-align: left;">Ich frage mich, ob es gerade in Mode ist, m&#246;glichst bescheuerte Werbung zu erstellen und finde es sensationell, wie es Capcom gelungen ist, die Spielsteuerung derma&#223;en albern aussehen zu lassen. Ihr &#220;briges dazu tr&#228;gt die Familie bei, die &#8211; den starren Blicken nach zu urteilen &#8211; unter massivem Drogeneinfluss steht. Aber gut, wenn eine Reihe schon einigerma&#223;en bekannt ist, dann kann man sich eine kleine humoristische Einlage leisten, prek&#228;r und aus Marketing-Sicht stark kontraproduktiv w&#228;re eine solche Werbung bei einem neuen Spiel gewesen.</p>
<p>Nun haben wir uns schon einige Marketing-Leistungen angeschaut, unterboten wird alles aber noch durch Konamis Perfomance bei <strong>Silent Hill: Shattered Memories</strong> f&#252;r Wii. Diese macht dem Namen und der Thematik des Spiels n&#228;mlich alle Ehre, ist still, klamm und heimlich. Genauer gesagt sogar so still, dass sie nicht vorhanden ist.</p>
<p>Konami hat endlich begriffen, wie man Spiele f&#252;r die Wii rausbringt. Der einzige Fehler war es, den Release-Termin bekannt zu geben, denn nur ein Spiel, das einen Ninja-Schleich-Release hinbekommt, wird sich auch gut verkaufen. Ist doch logisch. Dieser Fehler wird allerdings wieder dadurch ausgeglichen, indem man sich weigert, Werbung f&#252;r das Spiel zu machen und gr&#246;&#223;ere Mengen an die H&#228;ndler (laut H&#228;ndleraussagen) auszuliefern. Schlie&#223;lich ist es v&#246;llig uncool, Games in SD zu entwickeln und so kann man nur hoffen, dass keiner was merkt.</p>
<p>Im Ernst: Obwohl das Spiel einige gute Berwertungen eingeheimst hat, braucht sich Konami nicht zu wundern, wenn sich das Spiel nicht verkauft. Und statt Schl&#252;sse wie &#8220;Core-Games verkaufen sich nicht auf der Wii&#8221; zu ziehen, sollte die Marketing-Strategie &#252;berdacht bzw. &#252;berhaupt angesetzt werden.</p>
<p>Und zum Schluss noch ein Fall, von dem mir White Skull letztens erz&#228;hlt hat. Allerdings unterscheidet sich dieses Beispiel insofern von den Vorg&#228;ngern, als dass es nicht um das Marketing f&#252;r das Spiel an sich geht. Seit einiger Zeit nervt uns Pizza-Hut-Werbung in Anime-Serien, doch diese Praktik scheint f&#252;r das Unternehmen nicht neu zu sein und hat auch schon in anderen Sparten Anwendung gefunden.</p>
<p>Vielleicht ist euch der Marketing-Deal, der 2005 zwischen Pizza Hut und dem Onlinespiel <strong>EverQuest II</strong> stattfand, schon bekannt. Durch diesen war es den Spielern n&#228;mlich eine Zeit lang m&#246;glich, im Spiel per Befehl Pizza zu bestellen. Definitiv die beste Innovation, die sich ein Hikikomori w&#252;nschen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-857" title="Pizza hut" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/01/Pizza-hut.jpg" alt="Pizza hut" width="530" height="541" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Kein Onlinespieler muss mehr verhungern, juhuu!</em></p>
<p style="text-align: left;">Nun d&#252;rfte niemand bei Pizza Hut durch den Onlineabsatz einen bombastische Umsatzsteigerung erwartet haben. Tats&#228;chlich ist diese Ma&#223;nahme eher darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit bei Presse und Spielern zu erregen &#8211; und das ist ihnen durch das absurde Marketing auf jeden Fall gelungen.</p>
<p style="text-align: left;">Ihr seht, es gibt eine Reihe von M&#246;glichkeiten, Spiele (nicht) zu vermarkten. Und ebenso viele, die bel&#228;stigte Zielgruppe damit in den Wahnsinn zu treiben. Und sollte sich mal einiges anstauen, was in euch den Wunsch ausl&#246;st, den Kopf auf die Tastatur zu h&#228;mmern, dann blockt, &#228;h bloggt euch alles von der Seele.</p>
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		<title>Pr&#252;fungsstress</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 22:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein kurzer Erlebnisbericht &#252;ber den gestrigen Tag.
Wieso m&#252;ssen F&#252;hrerscheinpr&#252;fungen eigentlich immer vormittags stattfinden? Zunehmend verst&#228;rkt sich bei mir das Gef&#252;hl, jede Autorit&#228;t &#8211; und es gibt nicht wenige Verr&#252;ckte, die sich f&#252;r eine solche halten -  ist dem Glauben verpflichtet, ihr Aktionsradius w&#228;re der Nabel der Welt. Ob es nun der Fu&#223;balltrainer ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein kurzer Erlebnisbericht &#252;ber den gestrigen Tag.</p>
<p>Wieso m&#252;ssen F&#252;hrerscheinpr&#252;fungen eigentlich immer vormittags stattfinden? Zunehmend verst&#228;rkt sich bei mir das Gef&#252;hl, jede Autorit&#228;t &#8211; und es gibt nicht wenige Verr&#252;ckte, die sich f&#252;r eine solche halten -  ist dem Glauben verpflichtet, ihr Aktionsradius w&#228;re der Nabel der Welt. Ob es nun der Fu&#223;balltrainer ist, der vergisst, dass seine Kreisliga-Kicker nicht unbedingt f&#252;r den Aufwand bezahlt werden und auch dementsprechend humanere Anspr&#252;che gestellt bekommen sollten. Ob es nun der Lehrer ist, der so viele Hausaufgaben aufgibt, als g&#228;be es kein Morgen und erst recht keine anderen F&#228;cher. Oder eben der F&#252;hrerscheinpr&#252;fer, der die Pr&#252;fung unbedingt vormittags in die Zeit der Englisch-Klausur verlegen muss, damit er w&#228;hrend der 45 Minuten von Vorfreude erf&#252;llt mit dem Fahrlehrer seine Nachmittagsplanung besprechen kann.</p>
<p>Nat&#252;rlich erachten sowohl der Englisch-Lehrer als auch der F&#252;hrerscheinpr&#252;fer ihr jeweiliges Vorhaben f&#252;r derartig wichtig, dass keiner von beiden bereit war, nachzugeben und seinen Termin ein wenig zu verschieben. Gl&#252;cklicherweise zeigte zumindest der Lehrer gegen&#252;ber diesem armen Burschen, dessen bescheidenes Bed&#252;rfnis aus nichts weiterem als eine w&#246;chentliche Ration seines Lieblings-Animes besteht, ein wenig Einsicht und erlaubte diesem gro&#223;m&#252;tig, schon um 7:30 statt um 8:00 mit der Klausur beginnen zu d&#252;rfen, um es noch halbwegs zeitlich zum Treffen um 9:45 zu schaffen. 7:30! Welch ein Humanist. Dennoch vielen Dank daf&#252;r. <span id="more-668"></span>Zwar hatte ich nichtsdestotrotz eine knappe Stunde weniger Zeit zur Verf&#252;gung als sonst, aber da dies gef&#252;hlt ohnehin bei jeder Klausur der Fall ist, m&#246;chte ich nicht von einem Wettbewerbsnachteil und dem dringenden Bedarf, lockerer vom Lehrer bewertet zu werden, sprechen. Ganz abgesehen davon, dass der Lehrer ganz optimistisch zugab, er selbst k&#246;nnte um diese Uhrzeit &#8211; zur Erinnerung: halb acht &#8211; gar nicht schreiben. Und es sollte nicht lange dauern, bis ich feststellte: Ich auch nicht.</p>
<p>Er bot mir noch an, in einem Nebenraum zu schreiben, da die Mitsch&#252;ler mich st&#246;ren k&#246;nnten, wenn sie in einer halben Stunde den Raum betreten w&#252;rden. Dankend lehnte ich ab und entschied mich f&#252;r den die Anwesenheit der anderen. Geteiltes Leid ist eben halbes Leid.</p>
<p>Voll motiviert und hellwach kaute ich auf meiner Zyankali-Kapsel rum und holte mein Exemplar der englischen Novelle &#8220;Moon Palace&#8221; hervor. Der Zustand dieses Schinkens lie&#223; auf eine Folterung schlie&#223;en, wobei dieses Verh&#228;ltnis zwischen mir und den 304 Seiten pure Niedertracht auf Gegenseitigkeit beruhte. Ich schlug erst ein und dann auf &#8211; n&#228;mlich Seite 180, das Thema der Klausur.</p>
<p>Ich verstehe das. Wenn man das Buch im Unterricht nur bis zur Seite 150 behandelt hat, dann ist es nur konsequent, die Seite 180 als Thema dranzunehmen. Nachdem ich beim zweiten &#220;berlegen festgestellt hatte, dass es vielleicht doch nicht ganz so klug wie zuerst gedacht w&#228;re, mal kurz 30 Seiten eines Buches durchzulesen, das in einer Z&#228;higkeit geschrieben ist, bei der selbst Schiller vor Neid erblasst w&#228;re, versuchte ich unter Verwendung meiner intellektuell-improvisatorischen F&#228;higkeiten und Ber&#252;cksichtigung des bisherigen Geschichtsverlaufes zu rekonstruieren, was wohl so passiert sein m&#246;ge: Nichts.</p>
<p>Na ja, drei Aufgaben hingerotzt und mich dann auf den Weg gemacht. An der Fahrschule traf ich mich mit meinem Fahrlehrer und dann ging es zum T&#220;V der Nachbarstadt, wo aus unerfindlichen Gr&#252;nden die Pr&#252;fung stattfinden sollte. Vorteilhaft war es nat&#252;rlich nicht, dort zu fahren, wo man sich &#252;berhaupt nicht auskennt. Gl&#252;cklicherweise stellte sich der Verkehr aber als einigerma&#223;en g&#252;nstig heraus.</p>
<p>Der Pr&#252;fer erwartete uns schon und ich konnte direkt anfangen. Nerv&#246;s war ich &#252;berhaupt nicht, schlie&#223;lich hing mein Leben nicht davon ab, ob ich an diesem Tag den F&#252;hrerschein nach Hause bringen w&#252;rde oder nicht. Nur die Fahrstunden gingen mir auf die Nerven und wollte ich drigend loswerden. Dennoch gab ich mein Bestes, so zu tun, als sei ich furchtbar angespannt gewesen, um Subjektivit&#228;t beim Pr&#252;fer zu erzeugen und den Anschein zu erwecken, als k&#246;nnte ich es ansonsten besser und um etwaige Fehler mit dem Pr&#252;fungsstress zu begr&#252;nden. Wahrlich eine schauspielerische Meisterleistung, inklusive derart tiefem Durchatmen, als st&#252;nde ich vor einem asthmatischen Anfall. Ich gab mir alle M&#252;he, Darth Vader zu imitieren.</p>
<p>Und so konnte ich meine generelle Unf&#228;higkeit am Steuer auch weitesgehend gut verbergen, nur als er mich schon kurz nach dem Fahrtbeginn fragte, ob ich denn eine Brille br&#228;uchte, war ich kurz irritiert. So eine Frage bedeutet gegen&#252;ber einem Schiedsrichter normalerweise eine Rote Karte. Und die hatte mir mein Fahrlehrer, voller Vertrauen in meiner Person, im Vorfeld oft genug angek&#252;ndigt. Verdammt, erst angefangen und schon direkt was &#252;bersehen? Mit &#8220;ich habe Kontaktlinsen&#8221; hatte ich aber die richitge Antwort gegeben und war enorm erleichtert, als er dies in sein Formular eintrug. Man h&#228;tte die Frage auch eindeutiger stellen k&#246;nnen, aber das ist wohl so die Art von Humor, die die haben.</p>
<p>Die beiden f&#252;hrten die ganze Zeit &#252;ber ein v&#246;llig belangloses Gespr&#228;ch &#252;ber Motorr&#228;der und Weihnachtsm&#228;rkte und unterbrachen dieses ab und zu, um ein bisschen rumzuschreien, wie viele Zentimeter ich vom Rechtsfahrgebot abgewichen w&#228;re, wie viele Kilometer weit entfernte Vehikel ich h&#228;tte anfahren und wie viele gefleckte Fliegen ich h&#228;tte &#252;bersehen k&#246;nnen. Ich finde es immer wieder h&#246;chst bemerkenswert, wie Leute in ihrer ganzen neurotischen Paranoia, die sie sich in all den Berufsjahren aufgebaut haben m&#252;ssen, hinter jedem Ziegelstein die Apokalypse vermuten. So wie die sich aufgef&#252;hrt haben und so wie die, obwohl sich der vermeintlichen Gefahren bewusst, mich auch zu den entsprechenden Stellen geschickt haben, h&#228;tte ich ja vors&#228;tzliche Sch&#228;digung meiner Person oder gar eine Verschw&#246;rung vermuten und schon nach wenigen Metern mit einem lauten &#8220;Lebend kriegt ihr mich nicht!&#8221; in Hollywood-Manier aus dem Wagen hechten m&#252;ssen.</p>
<p>Jedenfalls konnte ich die 45 Minuten irgendwie doch &#252;ber die B&#252;hne schaukeln, ohne jemanden umzufahren &#8211; angesichts der ganzen Gefahren eine beachtenswerte Leistung, wie ich finde. Mein Fahrlehrer wollte wieder zig Fehler gesehen haben und sie dem Pr&#252;fer noch mal vor Augen f&#252;hren, dieser hatte jedoch keine Lust, verzichtete darauf und h&#228;ndigte mir die Bescheinigung f&#252;r das Bestehen der Pr&#252;fung aus, bevor er es sich noch mal anders &#252;berlegt h&#228;tte.</p>
<p>Mein Fahrlehrer brachte mich zum T&#220;V meiner Heimatstadt zur&#252;ck, um meinen F&#252;hrerschein abzuholen. Nat&#252;rlich nicht, ohne mir ausf&#252;hrlich erl&#228;utert zu haben, wie unverdient mein Bestehen ist und wie sehr der Pr&#252;fer mich h&#228;tte durchfallen lassen m&#252;ssen, wenn er nur mal ein wenig auf mein Fahren geachtet h&#228;tte. Der Kerl machte keinen Hehl daraus, dass er von mir &#252;berhaupt nicht &#252;berzeugt ist und mich auch ziemlich ungerne unterrichtet, daher m&#252;sste er eigentlich froh dar&#252;ber sein, mich los zu sein. Stattdessen hatte er noch versucht, dem Pr&#252;fer einzureden, mich nicht bestehen zu lassen. Wahrscheinlich hat er mich einfach zu lieb und sich noch nicht von mir trennen wollen. Kann ich verstehen. Macht wohl zu viel Spa&#223;, jede Fahrstunde wegen jedem Hinz und Kunz &#252;ber mich rumzumeckern.</p>
<p>Wieso auch immer musste mein Fahrlehrer auch noch direkt vom T&#220;V los und hat es nicht mal f&#252;r n&#246;tig befunden, mich zumindest noch zur Fahrschule zur&#252;ckzubringen. Gut, dass es nur drei Haltestellen bis zu mir nach Hause waren und ich weder Ticket noch Geld, um eines zu erwerben, bei mir hatte. Und so durfte ich zur Kr&#246;nung noch eine kleine Odysee einlegen.</p>
<p>Hach, da nutzte auch ein F&#252;hrerschein nichts.</p>
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		<title>Lernen f&#252;rs Leben: Darker Than BLACK 04</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 00:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Darker Than BLACK]]></category>
		<category><![CDATA[Episoden-Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich es aufgrund des schulisch bedingten Zeitmangel kurz halten, aber dann habe ich mir doch &#252;berlegt, noch was daraus zu basteln. ^^

Lektion 1: Trinke nur einmal am Tag Alkohol, aber daf&#252;r bis zu 20 Stunden am St&#252;ck. 
Folge 4 mag zwar auf den ersten und auf den zweiten Blick substanzlos gewirkt haben, erweist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich es aufgrund des schulisch bedingten Zeitmangel kurz halten, aber dann habe ich mir doch &#252;berlegt, noch was daraus zu basteln. ^^</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-592" title="DTB01" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB01.jpg" alt="DTB01" width="530" height="295" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 1: Trinke nur einmal am Tag Alkohol, aber daf&#252;r bis zu 20 Stunden am St&#252;ck. </em></p>
<p style="text-align: left;">Folge 4 mag zwar auf den ersten und auf den zweiten Blick substanzlos gewirkt haben, erweist sich aber dennoch als au&#223;erordentlich lehrreich. Welche Lektionen in der Folge stecken, will ich im Folgenden erl&#228;utern.<span id="more-573"></span></p>
<p><em> </em></p>
<p>In dieser Szene wundert sich Suou dar&#252;ber, wieso sie kein Foto vom Wal macht. Zugegeben, dieses R&#228;tsel ist eine harte Nuss. Dennoch hat &#8220;Lernen f&#252;rs Leben mit DTB&#8221; nat&#252;rliche eine L&#246;sung bereit: Der kleine Faktor, an dem es scheitert, hei&#223;t &#8220;Kamera&#8221; und ist offensichtlich nicht vorhanden. Daf&#252;r ein Scharfsch&#252;tzengewehr. Ergo: Abschie&#223;en und verspeisen statt nur begutachten. Sonst w&#228;re es in etwa so sinnlos wie das Anschauen von &#8220;Die K&#252;chenschlacht&#8221;.<em> </em>Daher:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-591" title="DTB02" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB02.jpg" alt="DTB02" width="530" height="297" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 2: Das hier ist kein Fotoobjekt, sondern Dein Fr&#252;hst&#252;ck. </em></p>
<p style="text-align: left;">Vor allem bei einer Schauspielrolle ist es wichtig, stets eine gute Figur zu machen. Selbst bei nicht ganz so schlanken oder auch winterlich verpackten und dadurch enorm (nach eigener Aussage) aufgerundeten Personen l&#228;sst sich ein optisch besserer Eindruck erzeugen, wenn sie mit umfangreicheren Nebenfiguren verglichen werden. Besonders geeignet sind hierf&#252;r in etwa Pott- oder Blauwale und Elefanten. Vergiss den Hund.  Dickh&#228;uter sind die Begleittiere der modernen Zeit. Daher:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-590" title="DTB03" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB03.jpg" alt="DTB03" width="530" height="298" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 3: Ob &#8220;Seewolf&#8221; oder doch eher &#8220;Seepferdchen&#8221; &#8211; versuche in jedem Fall, das Hervorrufen der Assoziation</em><em> &#8220;Seekuh&#8221; zu vermeiden.</em></p>
<p style="text-align: left;">Bekunde immer wieder Deine Weltoffenheit. Sei vielschichtig und differenziert: Sei Rotk&#228;ppchen UND Wolf.  Sei SPD-Mitglied UND links. Sei FDP-W&#228;hler UND zurechnungsf&#228;hig. Das macht sympathisch und verschafft Sympathisanten in allen Bev&#246;lkerungsgruppen. Daher:</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #ff0000;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-589" title="DTB04" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB04.jpg" alt="DTB04" width="530" height="301" /></em></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 4: Dr&#228;nge Dich mit Toleranz auf: Wenn Du schon einen Codenamen bekommen solltest, so nehme auf jeden Fall einen, der an Yaoi oder Shonen-Ai erinnert. Und achte&#8230; </em></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;"><em>Warnhinweis: Scrollen auf eigene Gefahr</em></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-588" title="DTB05" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB05.jpg" alt="DTB05" width="530" height="298" /></em></span></strong><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8230;auch ja darauf&#8230;</em></p>
<p style="text-align: left;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-587" title="DTB06" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB06.jpg" alt="DTB06" width="530" height="300" /></em><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8230;m&#246;glichst viele&#8230;</em></p>
<p><em><img class="aligncenter size-full wp-image-586" title="DTB07" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB07.jpg" alt="DTB07" width="530" height="300" /></em><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8230;sexuell &#8220;spezielle&#8221; Charaktere auftreten zu lassen. (Angie, bist du&#8217;s?)</em></p>
<address style="text-align: left;">Sofern dies noch zu lesen ist: F&#252;r etwaige Erblindungen &#252;bernimmt Autor keine Haftung. Beschwerden und Briefbomben (Letztere bevorzugt) wegen Verursachung von dauerhafter  Impotenz d&#252;rfen stattdessen gewendet werden an:</address>
<address style="text-align: left;"><em><br />
</em></address>
<address style="text-align: center;"><em>Kanzleramt<br />
</em></address>
<address style="text-align: center;"><em>Willy-Brandt-Str. 1</em></address>
<address style="text-align: center;"> 10557 Berlin</address>
<p style="text-align: left;">Kennwort: Wissensiewasdasschlimmsteistdasunsdieeinheitbescherrthat</p>
<p style="text-align: left;">Der Einsendeschluss ist vorerst 2013.</p>
<p style="text-align: center;">Herzlichen Dank f&#252;r Deine Teilnahme.</p>
<p style="text-align: left;">Selbst der h&#228;rteste Mann und die taffeste Frau und alle anderen Mitmenschen aus Lektion 4 werden einmal in die Lage kommen, in denen sie sich ihren biologischen Zw&#228;ngen beugen m&#252;ssen. Ein bekanntes Beispiele ist Darmdr&#252;cken. Wichtig ist das richtige Reagieren auf gesundheitliche Beschwerden. Genauso wichtig ist es jedoch, auf diese vorbereitet zu sein. Das gilt auch f&#252;r &#228;u&#223;ere Einfl&#252;sse. Daher:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-584" title="DTB09" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB09.jpg" alt="DTB09" width="530" height="299" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 5: Wenn Dein Arm komisch baumelt und Du nicht in einer Serie namens &#8220;One Piece&#8221; mitspielen solltest, so ist bei aller Bewunderung die geringe Wahrscheinlichkeit, dass dies mit Schmerzen verbunden ist, nicht auszuschlie&#223;en.</em></p>
<p style="text-align: left;">Die milit&#228;rische Hartn&#228;ckigkeit in der Geschichte Russlands kommt nicht von ungef&#228;hr und so wissen die Russen, was sie an ihren Kalaschnikows so sch&#228;tzen. Sie haben eine starke Durschlagskraft, sind &#228;u&#223;erst zuverl&#228;ssig, trotzen den k&#228;ltesten Bedingungen. Dies ist nicht die einzige Szene, in der Suou diese Tradition missachtet. Sie verwendet ganz amerikanisch ein Gewehr &#8211; und prompt versagt die Schrot(t)flinte den Dienst.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-583" title="DTB10" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB10.jpg" alt="DTB10" width="530" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Angeblich sollen amerikanische Modelle mehr aushalten. Diese Behauptung ist eindeutig falsch und auf amerikanische Propaganda zur&#252;ckzuf&#252;hren. Angesichts des st&#228;ndigen Verstauens in einem sicherlich unger&#228;umigen Anh&#228;nger halte ich ein Schadennehmen des &#228;u&#223;erst empfindlichen Ger&#228;tes &#8211; auch wenn ich das Komprimieren nicht ausprobiert habe und dies nat&#252;rlich nichts damit zu tun hat, dass ich dazu nicht in der Lage w&#228;re oder so &#8211; sogar f&#252;r ziemlich wahrscheinlich.  Daher:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Lektion 6: Schmei&#223; alles andere in den M&#252;ll und bleibe bei Deiner AK-47 (Kalaschnikow). Es gilt der Merksatz: &#8220;Liegt der Russe tot im Loch, Kalaschnikow schie&#223;t immer noch.&#8221; </em></p>
<p style="text-align: left;">Leider hat Suou nichts aus ihren Erfahrungen gelernt. Ihre Ziele werden es ihr danken. Betrachtet man die Folgen der Missachtung dieser Regel, so wird die Notwendigkeit der Einhaltung noch deutlicher.</p>
<p style="text-align: left;">Ein freundliches Erscheinungsbild &#246;ffnet einem bekanntlich Tore und Pforten und ein charmantes L&#228;cheln wie das von July verschafft einem zahlreiche Karrierem&#246;glichkeiten. Zum Beispiel eine im Gruselkabinett. Daher:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-582" title="DTB11" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB11.jpg" alt="DTB11" width="530" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 7: Stets nat&#252;rlich l&#228;cheln. </em></p>
<p>Sollte es Dir nicht zum L&#228;cheln zumute zu sein, so stelle Dir einfach vor, wie Du Dein Gegen&#252;ber in einem unerwarteten Moment ergreifst, ihm seine Arme und Beine brichst, w&#228;hrend Du seinen Kopf immer wieder gegen die Betonwand  rammst und dabei unfeine Sachen &#252;ber ihn und seine Familie sagst. Optional mit imagin&#228;rem Verbrutzeln. &#8220;Lernen f&#252;rs Leben mit DTB&#8221; garantiert: Du wirst aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommen. Hei macht es hervorragend vor.</p>
<p>Jeder wird einmal an einen unangenehmen Punkt kommen, an dem er irgendwo &#252;bernachten muss, wo er normalerweise CDU-Mitglieder drin einsperren w&#252;rde. Besonders schlimm k&#246;nnte es werden, wenn man auch noch zwei Balgen, wovon eines offensichtlich an Menstruationsbeschwerden leidet, und ein sprechendes Eichh&#246;rnchen im Schlepptau hat. Aber auch hier gilt es, das Beste aus der Situation zu machen. Daher:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-581" title="DTB12" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB12.jpg" alt="DTB12" width="530" height="301" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 8: Wenn Du in einem Lovehotel &#252;bernachten musst und nicht identifizierbare Flecken auf dem Bett vorfindest, so &#252;berlasse es den Kindern und schlafe auf dem Sofa. </em></p>
<p style="text-align: left;">Erfolgreiche Personen und Lektion 1 haben gezeigt: N&#252;chtern geht nichts. W&#228;re Amy Winehouse ohne Alkohol so bekannt geworden und w&#228;re Westerwelle ohne Alkohol gew&#228;hlt worden? Na also. Daher:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-585" title="DTB08" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB08.jpg" alt="DTB08" width="530" height="300" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 9: F&#252;r eine gute Arbeit ist ein pers&#246;nlicher Flaschenhalter (im Fachjargon auch &#8220;Alk-Caddy&#8221; genannt) unerl&#228;sslich. So ist man auch in der Hitze des Gefechtes immer mit Genussmitteln versorgt. </em></p>
<p style="text-align: left;">Dennoch sollte der Alkohol nicht &#252;berkonsumiert werden. So sollten der Leber pro Tag bis zu vier Stunden ohne Nervengift verg&#246;nnt sein. Hier greift wieder Lektion 1.</p>
<p style="text-align: left;">Zugleich kann zu viel Alkoholkonsum auch zu einer ordentlichen Fahne f&#252;hren. Jetzt, wo Du dies gelesen habt, wird Dir das nat&#252;rlich nicht mehr passieren. Doch was tun, wenn andere ohne vorherige Lekt&#252;re von &#8220;Lernen f&#252;rs Leben mit DTB&#8221; und daher unaufgekl&#228;rt durchs Leben irren? Die folgende Lektion schafft Abhilfe:</p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-593" title="DTB13" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB13.jpg" alt="DTB13" width="530" height="300" /></em><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Lektion 10: Zeig Zivilcourage! Handle aktiv gegen Mundgeruch. </em></p>
<p style="text-align: left;">Nun, nach diesen zehn Lektionen bist Du auf alle Eventualit&#228;ten vorbereitet. Beherzige diese Regeln und auch Du kannst so erfolgreich sein wie Deine DTB-Vorbilder.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr aber auch nicht.</p>
<p style="text-align: left;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">So und jetzt noch ein paar &#8220;ernste&#8221; Worte (ich wei&#223;, es ist kaum zu glauben, aber die Lektionen sind satirisch):</p>
<p style="text-align: left;">Liebe Leute von Bones, ich verlange doch wirklich nicht viel. Alles, was ich will, ist ein bisschen Action und ein Fortsetzung der Story rund um die alten Charaktere. Und keine Ansammlung von Lebenskrisen. Dass M&#228;dchen bei DTB Opfer von Aggressionen werden, ist nicht unbedingt neu (Havoc, Amber), aber die H&#228;ufigkeit beginnt inzwischen zu nerven. Statt kleine M&#228;dchen sollen gef&#228;lligt wieder Fieslinge verdroschen werden. Zum Beispiel so:</p>
<p style="text-align: left;"><object style="width: 560px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OH7VTC_szRw" /><embed style="width: 560px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="350" src="http://www.youtube.com/v/OH7VTC_szRw"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Und was den Alkohol angelangt, so habe ich das Thema schon satirisch behandelt.</p>
<p style="text-align: left;">Was ich an der ersten Staffel so gesch&#228;tzt habe, waren auch die ganzen kleinen Geschichten. Und damit meine ich nicht unbedingt so etwas wie &#8211; sofern ich dies richtig interpretiert habe &#8211; die erste Periode von Suou. Stattdessen sehen wir seit zwei Folgen nur noch, wie Hei trinkt und trinkt und trinkt&#8230; und die Story so vor sich hind&#252;mpelt. Ich meine, diese Folge ist noch nicht mal jemand gestorben! Obwohl es in der Folge einige gibt, die ich nicht vermissen w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: left;">Womit ich auch schon bei den Charakteren w&#228;re. Nori (hoffentlich habe ich den Namen richtig verstanden, dann h&#228;tte er n&#228;mlich nur noch &#8216;ne Folge zu leben) scheint nicht nur Lolicon zu sein, er toppt auch seinen &#8220;Vater&#8221; in Sachen&#8230; na ja, ihr wisst schon. Ehrlich, die halbstarke Bande hat tierisch genervt. Im &#220;brigen finde ich es ziemlich seltsam, dass ein &#8211; nach meiner Einsch&#228;tzung &#228;lterer Teenager sich in Suou verguckt. Wobei sie zugegebenerma&#223;en einen ziemlich reifen Eindruck macht. Sie ist 13 und damit so alt wie meine Schwester. Und wenn ich mir die kleine G&#246;re, die angeblich mit mir verwandt sein soll, so anschaue, dann&#8230; na ja, Anime-Charaktere sind irgendwie immer etwas fr&#252;hreif.</p>
<p style="text-align: left;">Und so kann ich nur hoffen, dass Hei wieder einigerma&#223;en zu sich selbst finden wird, psychisch und auch von den F&#228;higkeiten her. Ohne ein paar Schocker ist Darker Than BLACK einfach nicht dasselbe.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und das n&#228;chste Mal:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-601" title="DTB14" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2009/11/DTB14.jpg" alt="DTB14" width="530" height="298" /></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Rutsch aus! Rutsch aus! Rutsch aus! Rutsch aus&#8230;</em></p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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