Lange, lange ist es her da wurde Kotatsu geboren. Noch länger, wenn auch kaum vostellbar, wurden Gintoki und ich geboren. Und heute haben wir endlich, in mühseeliger Kleinarbeit, ein erworbenes wertloses Stück Altpapier erhalten :
So, mit großer Freude melde ich, Gintoki, mich wieder zum Dienst. Seit meiner letzten Blogtätigkeit ist doch einige Zeit vergangen und so ist es höchste Zeit, die Arbeit wieder aufzunehmen. Aber das kennt man inzwischen ja durchaus, daher hoffe ich, dass sich niemand Sorgen gemacht hat.
Die letzten Wochen habe ich ebenso wie White Skull vor allem mit den Vorbereitungen auf die Abiturprüfungen verbracht und jetzt, da ich diese Hürde genommen habe, kann ich mich wieder dem Bloggen widmen.
Dabei war das Aufrufen der eigenen Blogseite schwerer als jede Abiturprüfung. Denn wie ihr inzwischen wissen dürftet, bekomme ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen, wenn ich eine Weile lang nichts geschrieben habe, und je schlechter mein Gewissen wird, desto schwerer fällt es mir, blockiert von der Angst, auf Kotatsu einen inzwischen zugespammten Saustall vorzufingen, auf den Blog zurückzukehren. Ein wahrer Teufelskreis also. Die Befürchtung, haufenweise Spam vorzufinden, hat sich aber glücklicherweise nicht bewahrheitet, um das meiste scheint sich White Skull schon gekümmert zu haben.
Verlängert wurde meine Auszeit nach den Abiturprüfungen auch noch durch die Entfernung der zwei verbliebenen Weisheitsheitszähne auf der rechten Seite, die meiner Vita ein weitere Nahtoderlebnis hinzufügte. Angst vor dem Eingriff hatte ich kaum, schließlich zeigte mir die Erfahrung vom letzten Mal, dass man ihn mit etwas Glück durchaus überleben könnte – und möge es noch so knapp sein. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich habe übrigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte.
Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiwöchige Vergnügen, die USA, das sympathische Land westlich des großen Teiches kennen zu lernen. Und wie angekündigt habe ich auch einiges zu berichten.
Woche 2: Tour mit einer Reisegruppe durch (Süd-)West-USA (Kalifornien, Nevada, Arizona)
Woche 3: Wieder Milpitas.
Die erste Woche werde ich in diesem ersten Teil behandeln, über die zweite Woche (mit den interessanten Reisezielen wie Las Vegas, Grand Canyon und Los Angeles) und die dritte Woche, welche ich aber ein wenig vernachlässigen werde, da sie fast nur noch aus privaten Unternehmungen bestand, werde ich dann im zweiten Teil berichten.
Um’s kurz zu machen: Ich bin nicht gerade reisefreudig – sogar eine dermaßen öde und frustrierende Beschäftigung wie zu Hause für das Abitur zu lernen hätte ich der Reise vorgezogen – weswegen ich von den Drahtziehern dieses Auslandseinsatzes, bestehend aus meinem Onkel, meiner Tante (nicht mit uns verwandt, aber enge Freunde der Familie) und meiner Schwester, die ganz dicke miteinander sind und schon zusammen die halbe Welt (Türkei, Australien, Neuseeland, Griechenland und Thailand) besucht haben, kurzerhand gezwungen wurde. Ehe ich mich versah, wurde ich mit den oberflächlichen Begründungen (Auslandserfahrungen sammeln, Englisch verbessern…) vor vollendeten Tatsachen – bestehend aus zwei Mal vier Flugtickets – gestellt. Ganz freiwillig war meine Teilnahme also nicht wirklich. Den ganzen Beitrag lesen »
So, eigentlich sollte hier der Artikel zu meinem Japanurlaub stehen, aber es hat Probleme mit dem Hochladen der Urlaubsfotos. Also werde ich euch einfach den vielleicht, und höchstwahrscheinlich, schlechtesten Film des Jahres vorstellen:
Splice
Oder auch: Wie mache ich Genexperimente richtig falsch mit einigen der miesesten Konsequenzen überhaupt?!
Zugegezogene Vorhänge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schweißperlen von der Stirn wische und inständig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zurückzuführen ist.
Jedenfalls habe ich zurzeit erhebliche Probleme, die Blechkiste in Betrieb zu setzen. Aber man kennt das ja: Sei es der Computer, der Blog oder mein batterieschwacher Taschenrechner, der beim jeden Eintippen auf wundersame Weise eine neue (und zumeist falsche) Lösung ausspuckt. Meine Arbeitskräfte streiken inzwischen so oft, dass ich mir sicher bin, dass sie eine geheime Gewerkschaft gegründet haben.
Nun kann ich die Hitze kaum dafür verantwortlich machen, dass der Blog nicht wunschgemäß funktioniert. Zumindest abgesehen davon, dass sie mich von einem Aufenthalt in meinem Zimmer abhält, welches wie irgendwie alle Zimmer sich zur Sonnenseite hin oder gar auf dem Dachgeschoss befindet. Hier dürfte dasselbe Prinzip zugrunde liegen, das dafür sorgt, dass ein Toastbrot immer auf die beschmierte Seite fällt und sicherstellt, dass ich immer in die falschen Schulkurse komme.
Letztere Feststellung wurde am Montag bekräftigt, als in unserer Jahrgangsstufe aufgrund von Lehrerabwesenheit durch Klassenfahrten (und Unlust) so ziemlich alle Stunden und Kurse bis auf unseren zweistündigen Deutschkurs ausgefallen sind, der – wie könnte es anders sein – zur Mittagszeit stattfindet. Normalerweise würde ich nicht darüber jammern, die ersten vier Stunden frei und somit erst zur fünften Stunde Unterricht zu haben, aber es ist einfach ein furchtbar frustrierendes Erlebnis, sich schweißgebadet den Berg zur Schule empor zu schleppen, während all die anderen Schüler, die überhaupt noch Unterricht haben, einem entgegenkommen. In den letzten Tagen war es nämlich zumeist so, dass nach der vierten Stunde hitzefrei war – dies gilt allerdings nicht für die Oberstufe, was für uns ein Ausharren bis zum bitteren Ende bedeutet. Aber gut, wir sind ohnehin schon auf dem absteigenden Ast, es wäre nicht schade um uns. Den ganzen Beitrag lesen »
Es ist das Finale der Weltmeisterschaft, letzte Spielminute, der Stürmer holt zum Schuss aus wie die Welt den Atem anhält… nur das Publikum nicht, denn die holen gerade tief Luft, um diese anschließend wieder auszustoßen – je nachdem, welches Tausend an Zuschauern gerade mit dem Tröten dran ist.
Der Ball zappelt ins Netz, die Freude ist grenzenlos und von den Rängen kommt grezenloser… TRÖÖÖÖÖÖT!!!
Und dies ist bei JEDEM SPIEL 90 MINUTEN LANG der Fall.
Die Mannschaften kommen aufs Spielfeld: TRÖÖÖÖÖÖT!!!
Die Nationalhymnen werden gespielt: TRÖÖÖÖÖÖT!!!
Anpfiff: TRÖÖÖÖÖÖT!!!
Es fällt ein schönes Tor: TRÖÖÖÖÖÖT!!!
Es passiert nichts: TRÖÖÖÖÖÖÖT!!!
Welch 90-minütiger wohlklingender Genuss für die Ohren – sofern das Trommelfeld denn überhaupt solange hält. Angesichts dieser riesigen Bedrohung für Leib und Psyche von uns sehe ich mich als hobbymäßiger Weltretter in der Pflicht, zu dem Mittel zu greifen, mit dem Konflikte dieser Größenordnung heutzutage aus der Welt geschaffen wird: Dem Schreiben von wirklich bösen Briefen.
Wer die nordkoreanische Propaganda für unfreiwillig witzig und die Obamania für bescheuert hält (bzw. hielt, wie man inzwischen sagen muss), der mag zwar recht haben, aber wahrscheinlich noch nicht Japans “The Legend of Koizumi” kennen.
Der Hauptcharakter Junichiro Koizumi war von 2001 bis 2006 japanischer Premierminister und genoss hohe Popularitätswerte. Trotzdem dürfte der ihm gewidmete Propaganda-Anime, welcher eine Adaption des gleichnamigen Mangas von Hideki Ohwada ist , aufgrund der grenzenlosen Übertreibungnicht ernst gemeint sein kann (hoffentlich?). Viel mehr dürfte sich bei The Legend of Koizumi um eine Satire über den Personenkult um Koizumi (hoffentlich?) und die weltpolitische Willkür (hoffentlich?) handeln, schließlich entscheiden die Politiker am Mahjong-Tisch über die Weltpolitik. Den ganzen Beitrag lesen »
Ein Blick ins Archiv sagt mir, dass es langsam mal wieder Zeit für eine Satire wird, vor allem für eine zum Thema Anime. Und was bietet sich als Thema besser sein als die lieben Charmebolzen, die uns als Hauptcharakter vorgesetzt werden.
Natürlich fragt sich jeder Zuschauer angesichts dieser glorreichen Figuren: Wie kann ich auch so einer werden?
Regel 1 – Sei von Mädchen umgeben
Ein guter Hauptcharakter ist immer von seinem Harem umgeben. Da du aber nichts Besseres zu tun hast, als diese Regeln zu lesen, dürftest du diese Regel bereits verbockt haben. Und wenn dein Aussehen nicht dafür ausreicht, dass die Weiber von allein angekrochen kommen, dann musst du ihnen andere, überzeugendere Argumente liefern, damit sie sich in deine Gesellschaft begeben. Geld zum Beispiel.
Oder habt ihr geglaubt, die Mädchen würden einen Male Lead umgeben, weil er so ein toller Bursche sei? Und warum sind Male Leads wohl chronisch pleite? Na also. Bezahl sie.
Regel 2 – Leb allein
Eine einfache Regel. Familie ist was für Schwächlinge. Sei ein echter Mann und nimm dir eine Sozialwohnung.
Regel 3 – Hab Schmuddelhefte unterm Bett
Schmuddelhefte unterm Bett (alternativ auch im Wandschrank) sind ein Zeichen unbändiger Potenz. Jeder normaler Mensch würde sein Budget für Nichtigkeiten wie Essen, Kleidung und Unterkunft einplanen, dabei ist die Investition in Papier mit Nackedeibildern wesentlich sinnvoller.
Die fehlenden Moneten lassen sie nämlich durch Organenhandel, Bankraub und Erpressung schnell wieder einholen.
“Wenn ich das Recht auf Wissen habe, dann habe ich auch das Recht auf Unwissen. Es gibt Sachen, die ich nicht wissen möchte. Denn wenn man sie einmal weiß, leidet man.” von Nozomu Itoshiki Sayonara Zetsubou Sensei
MissEverBlack on Keine dritte Staffel zu Darker Than BLACK? Es muss einfach eine 3. Staffel rauskommen >.<
Bones soll sich mal nicht so anstellen ò.Ó Dieser Anime ist genial und ...