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Ein Moment des Innehaltens

Dienstag 15. März 2011 von Gintoki

Schon in den letzten Tagen haben wir auf das Schreiben verzichtet und angesichts der schrecklichen Ereignisse sind wir übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass wir nicht einfach weiter machen können, als sei nichts geschehen.

Wir können weder die furchtbaren Folgen des Erdbebens und des Tsunamis rückgängig machen noch die Atomkatastprohe aufhalten, dennoch wollen wir, das Kotatsu-Team, hiermit unsere Anteilnahme ausdrücken. Wir wünschen dem japanischen Volk viel Kraft und Mut und hoffen das Beste für das Land. Dies ist das Mindeste, was wir tun können.

Für uns ist es momentan nicht möglich, unsere Blog-Tätigkeit so fortzuführen, wie wir es in letzter Zeit getan haben. Wir können nicht einfach über die japanische Unterhaltungsindrustrie schreiben, wenn die Menschen in diesem Land solch große Not leiden und solch großen Katastrophen ausgesetzt sind. Einen Moment innezuhalten und auf die üblichen Themen, deren Belanglosigkeit uns in Tagen wie diesen deutlicher wird als je zuvor, zu verzichten, das gebietet uns der Anstand. Unsere normale Tätigkeit werden wir vorerst ruhen lassen.

Gleichzeitig möchte ich – und hier spreche ich für mich – dazu anregen, über die Atomkraft nachzudenken. Wir hatten uns vorgenommen, uns für die Blog-Harmonie in Zukunft bei politischen Themen auf dem Blog zurückzuhalten, doch dieses Thema ist von solch großer Bedeutung – nicht nur für die Menschheit, sondern für die ganze Erde – dass ich nicht einfach schweigen kann. Den ganzen Beitrag lesen »

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Für eine Woche auf Erkundung

Sonntag 3. Oktober 2010 von Gintoki

Hinaus in Feld und FlurHinaus in die weite Welt…

Liebe KR-Freunde, ich weiß, es ist schwer, aber ihr müsst mal wieder eine Zeit lang ohne uns auskommen. Für White Skull und mich stehen nämlich einwöchige Kursfahrten (bei Freuden des einfachen Vergnügens auch als “Sauftour” bekannt) an. Bitte ertragt diese Tatsache wie echte, stolze KR-Leser und weint nur drei Tage (okay, bei Stammlesern lasse ich vier Tage auch noch durchgehen). Danke. Seid jedenfalls bitte fertig, wenn wir wieder zurück sind, was im Laufe des Freitages so weit sein dürfte. Sollte wider Erwarten doch Seelsorge vonnöten sein, so sucht bitte Hiroku auf. Schaut bei der Gelegenheit bitte auch nach, ob er noch am Leben ist. Danke.

Für White Skull geht es nach Wien, ich hingegen fahre nach Prag, um mal zu gucken, wie es dort aussieht. Gerüchten zufolge sollen sich unsere Nachbarn im Osten ja schon immer über unseren Besuch gefreut haben. Und wenn meine Kurskollegen besoffen durch Prag torkeln und den Tschechen auf die Straßen kotzen, werden wir denen sicherlich noch viel sympathischer. Sehr viel anderes als Saufen dürften die meisten meiner geehrten Kurskollegen nämlich nicht machen, das haben sie auch schon genau geplant. Bin mal gespannt, wie es auf White Skulls Kursfahrt ausschauen wird (wie sagt unser Physik-Lehrer so schön: “Wien und Prag: also einmal Kultur und einmal Saufen.”)

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BANZAI, Es geht wieder los!

Mittwoch 8. September 2010 von White Skull

Fuji-San

(Der Ehrenwerte Fuji läßt grüßen!)

So Leute, ich bin wieder da und habe meinen Urlaubskater erst einmal hinter mir, oder den nächsten schon in Sicht?! Na, mal sehen auf jeden Fall geht es erst mal mit den gewünschten Urlaubsberichten los( wenn auch mit dicker Verspätung. Es gab Probleme mit den Bildern.)

Wo ich war lässt sich kurz und schmerzhaft, insbesondere für mich, aufzählen: erst einmal zwei Wochen Japan und dann drei Tage Oberbayern. Den ganzen Beitrag lesen »

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Kalifornien – die Wüste lebt (Teil 1)

Dienstag 7. September 2010 von Gintoki

CA 22

Ich habe übrigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte.

Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiwöchige Vergnügen, die USA, das sympathische Land westlich des großen Teiches kennen zu lernen. Und wie angekündigt habe ich auch einiges zu berichten.

Der Reiseplan sah wie folgt aus:

Woche 1: Milpitas und Region um San Francisco

Woche 2: Tour mit einer Reisegruppe durch (Süd-)West-USA (Kalifornien, Nevada, Arizona)

Woche 3: Wieder Milpitas.

Die erste Woche werde ich in diesem ersten Teil behandeln, über die zweite Woche (mit den interessanten Reisezielen wie Las Vegas, Grand Canyon und Los Angeles) und die dritte Woche, welche ich aber ein wenig vernachlässigen werde, da sie fast nur noch aus privaten Unternehmungen bestand, werde ich dann im zweiten Teil berichten.

Um’s kurz zu machen: Ich bin nicht gerade reisefreudig – sogar eine dermaßen öde und frustrierende Beschäftigung wie zu Hause für das Abitur zu lernen hätte ich der Reise vorgezogen – weswegen ich von den Drahtziehern dieses Auslandseinsatzes, bestehend aus meinem Onkel, meiner Tante (nicht mit uns verwandt, aber enge Freunde der Familie) und meiner Schwester, die ganz dicke miteinander sind und schon zusammen die halbe Welt (Türkei, Australien, Neuseeland, Griechenland und Thailand) besucht haben, kurzerhand gezwungen wurde. Ehe ich mich versah, wurde ich mit den oberflächlichen Begründungen (Auslandserfahrungen sammeln, Englisch verbessern…) vor vollendeten Tatsachen – bestehend aus zwei Mal vier Flugtickets – gestellt. Ganz freiwillig war meine Teilnahme also nicht wirklich. Den ganzen Beitrag lesen »

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Happy Birthday, Volksrepublik China!

Donnerstag 1. Oktober 2009 von Gintoki

China

Heute vor 60 Jahren wurde die Volksrepublik gegründet. Der Grundstein für eine unglaubliche sechs Jahrzehnte mit Schweiß, Tränen und sicherlich auch Blut. Wahrlich, der Weg war schwer. Nichtsdestotrotz vollzog China eine einmalige und glorreiche Entwicklung, die – egal, wie man auch zum Reich der Mitte stehen möge – großen Respekt abverlangt.

Zurecht wird heute ein großes Nationalfest in China gefeiert (okay, zugegeben mit übertriebener Theatralik). Sicherlich gab es auch zahlreiche unschöne Momente, sicherlich liegt noch ein weiter Weg vor China. Aber ich denke, dass das Land stolz sein kann auf das, was es in den vergangenen 60 Jahre geschafft hat. In den letzten 30 Jahren fand ein rasanter Aufstieg statt.

In diesem Sinne: Happy Birthday, liebe Volksrepublik!

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Schmerz lässt nach…

Samstag 15. August 2009 von Gintoki

Nachdem ich die letzten Tage mehr tot als lebendig verbracht habe, verkünde ich hiermit feierlich meine Wiederauferstehung.

So ziehet umher und verbreitet die frohe Botschaft, meine Jünger! Aber natürlich erst, sobald ich erzählt habe, was die letzten Tage so los war…

Ich fasse mich mal kurz. Denn die letzten Tage waren wahrlich unschön. Fangen wir mal mit der Rückreise an. Wie ich schon erwähnt hatte, machte mir zu dieser Zeit eine Erkrankung zu schaffen. Nein, keine Schweinegrippe (generell ist die Ansteckungsgefahr in China recht gering, aber dazu später mehr), denn ich konnte weder feststellen, alle Menschen im Umkreis, die nicht bei drei auf den Bäumen waren, angesteckt zu haben, noch hatte ich Fieber. Aber nicht, dass ein harter Hund wie ich überhaupt was davon gemerkt hätte.

Zugegeben, so richtig granatenmäßig ging’s mir ehrlich gesagt dann doch nicht. Den Sitz, der mir im Flugzeug zugeteilt wurde, passte wunderbar zu meinem Gemüt. In Flugzeugen gibt es bekanntlich drei Blöcke, nämlich einen auf der linken Seite, einen auf der rechten Seite und einen in der Mitte. Der mittlere Sitzblock fängt erst mit drei Sitzen an und geht später in vier Sitzen pro Reihe über. Natürlich erwischte ich den ersten vierten Sitz, was nichts anderes bedeutete als dass ich keinen Vordersitz und somit keinen Bildschirm hatte. Ein Trost war immerhin, dass ich einigermaßen die Füße ausstrecken konnte.

Gut, dass ich mich beim Einsteigen noch schnell mit deutschen Zeitungen eingedeckt hatte, sodass ich immerhin was lesen konnte. Dabei fiel mir mal wieder auf, wie mies die Frankfurter Allgemeine doch eigentlich ist. Mit dieser Zeitung kann ich mich einfach nicht so recht anfreunden.

Da saß ich also im Flugzeug, bis ich schließlich mal die Toilette aufsuchen musste. Nicht etwa, weil ich 15 atü Kesseldruck gehabt hätte, sondern um mich einer großen Masse hell- bis dunkelgelben Auswurfes zu entledigen, der mir im Hals klebte und der teuflischen Absicht folgte, mich hinterhältig zu ersticken. Während ich also das Husten unterdrückte – es waren höchstwahrscheinlich Deutsche mit an Bord und bei denen weiß man ja nie so genau, wie leicht die in Panik ausbrechen könnten (Erzählungen zufolge soll dafür schon reichen, der Stewardess einen blöden Spruch à la “Ich hoffe, Sie gehören zu den 72 Jungfrauen, die im Himmel auf mich warten” zu sagen) – stellte ich immer wieder bestürzt die Besetzung und Belagerung aller Toiletten fest. Ich weiß, die letzten Worte schreien geradezu nach einem Witz mit Bezug zu gewissen bewaffneten Wandertage im vorigen Jahrhundert, aber den verkneife ich mir mal lieber.

Geduldig wartete ich also nach Luft ringend seelenruhig eine günstige Gelegenheit ab und ergatterte eine Kabine. Der Waschbecken war offensichtlich verstopft, denn ein Blick hinein verriet mir auf höchst schleimige Weise, dass viele Mitpassagiere anscheinend an den gleichen Beschwerden litten wie ich. Den ganzen Beitrag lesen »

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Reise nach Westen

Sonntag 2. August 2009 von Gintoki

Sorry, dass ich in den letzten Tagen wenig aktiv war. Ich hatte viel zu tun und bin auch gesundheitlich etwas angeschlagen.

Morgen geht’s dann ab nach Deutschland. Wer sich an meinen Bericht über die Hinreise erinnert, kann in etwa erahnen, wie sehr ich mich schon auf die Flüge freue. Zumindest habe ich diesmal Instant-Nudeln dabei und bin somit gegen allerlei Unappetlichkeiten, die man uns als Essen vorsetzen will, gewappnet. Gut, das hier war auch nicht das höchste der Gefühle, hat bei mir aber immerhin keinen Brechreiz erzeugt. 

Hoffentlich geht es mir morgen wieder etwas besser. Nicht, dass ich durch den Fiebertest falle und mich dann nette Männer aus dem All mitnehmen.

Zurück in Deutschland soll mir übrigens direkt ein Weisheitszahn gezogen werden. Ich mag meine Zukunfsaussichten. Wirklich.

Aber kommen wir zum Blog: Ich habe noch ein paar Artikeln über China vorbereitet/geplant, die ich dann in Deutschland ausarbeiten werde. In einem werde ich euch auch zeigen, was es hier so an Anime-Artikeln zu kaufen gibt.

Außerdem habe ich noch ein paar lose Ideen für die Gestaltung des Blogs. Bekanntlich ist KR ja eigentlich nur eine provisorische Lösung, die ich kurz vor meiner Abreise nach China schnell zusammengeschustert habe.

Zuerst einmal soll das Design noch etwas verfeinert werden und neue Funktionen sollen dazukommen. Zugegeben, wie man verhindern kann, dass die Hamtaro-Smilies von der Seite massakriert werden, habe ich immer noch nicht herausgefunden. Den ganzen Beitrag lesen »

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Sinnlose (und nicht so sinnlose) Fakten über China

Mittwoch 29. Juli 2009 von Gintoki

Ein paar spontane Einfälle, die anderswo nicht so recht passen wollen.

  • KFC (Kentucky Fried Chicken) ist beliebter und verbreiteter als McDonalds. In Peking ist an fast jeder Ecke solch ein KFC-Restaurant zu finden.
  • Wer in China eine “Cola” bestellt, erhält womöglich eine Pepsi. Es gibt übersetzt nämlich “Coca Cola” und “Pepsi Cola”, womit “Cola” sowohl das eine als auch das andere meinen kann. Pepsi ist sogar etwas gängiger als Cola.
  • Auf chinesisch heißt China “zhongguo”. “guo” bedeutet “Land”, “zhong” hingegen “Mitte”. Daher kommt wahrscheinlich auch die Bezeichnung “Reich der Mitte”.
  • In chinesischen Wohnungen gibt es wesentlich mehr Klimaanlagen als Heizungen. Gewöhnlich sind es drei bis vier Klimaanlagen pro Wohnung.
  • Normale Fliegenklatschen sind von Gestern. Chinesische sehen aus wie Tennisschläger und sind elektrisch… Blitzen sehr schön, höhöhö. Sehr effektive Waffe gegen Mücken und Motten. Leider eher weniger geeignet gegen europäische Fliegen, da gegrillte Fliegen → ziemlich unappetlich…
  • Chinesisch ist wirtschaftlicher als Deutsch. Bei Büchern sind die chinesischen Versionen wesentlich dünner. Chinesische Schriftzeichen können kompakter geschrieben als Buchstaben.
  • Wobei das Tippen von chinesischen Schriftzeichen, welches auf eine Art Lautschriftsystem basiert, nicht sehr komfortabel ist. Den ganzen Beitrag lesen »

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Straßenverkehr in Peking

Samstag 25. Juli 2009 von Gintoki

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Es gibt nicht viel Stressigeres. Menschenmassen überall, das macht den Hauptunterschied zwischen den Straßen von Peking und den doch vergleichsweise recht beschaulichen in Deutschland aus.

Dennoch sind die Möglichkeiten in Peking, von A nach B zu kommen, durchaus komfortabel, sofern man sich denn nicht allzu sehr an ein bisschen Drängeln stört. Und dazu kommt es fast überall, sei es nun der Bus oder die U-Bahn.

Daher ist es in der Regel immer noch angenehmsten, ein Taxi zu nehmen. Die sind in Peking sehr zahlreich vertreten und am westlichen Maßstab gemessen auch ziemlich günstig. Aber nicht einmal der erfahrenste Taxifahrer kennt alle Bezirke Pekings. Das sagt schon einiges aus über die gewaltigen Ausmaße dieser riesigen Stadt. So kann ein Ort in der selben Stadt schon mehrere Stunden entfernt sein.

Die Taxifahrer in Peking sind die besten und zugleich die schlechtesten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Endlich auch mal in Schwarz

Samstag 25. Juli 2009 von Gintoki

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Na also. Geht doch. Jetzt passt das Produkt auch mal zum Namen. Den ganzen Beitrag lesen »

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