So, eigentlich sollte hier der Artikel zu meinem Japanurlaub stehen, aber es hat Probleme mit dem Hochladen der Urlaubsfotos. Also werde ich euch einfach den vielleicht, und höchstwahrscheinlich, schlechtesten Film des Jahres vorstellen:
Splice
Oder auch: Wie mache ich Genexperimente richtig falsch mit einigen der miesesten Konsequenzen überhaupt?!
Was wäre der Fußball ohne seine zahlreichen Kuriositäten und Lachern, für die nicht nur die WM-Schiedsrichter gesorgt haben. Und auch wenn Fußball nicht für jeden interessant sein dürfte, so ereignen sich von Zeit zu Zeit immer wieder lustige Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden.
Aus diesem Grund und als Abwechslung zum ernsten WM-Geschehen ist hier eine Zusammenstellung einiger der kuriosesten Geschichten aus der Welt des Fußballs.
Die Schiedsrichterin, der Balljunge und das Tor
Bleiben wir für den Anfang doch direkt mal bei den Schiedsrichtern. Dass der Herren-Fußball ein Männersport ist, dürfte wohl die wenigsten überraschen, doch gegen eine Frau als Schiedsrichter ist eigentlich nichts einzuwenden – auch wenn dies höchst selten vorkommt. Dies dachte man sich wohl auch in Brasilien, als man Frau Oliveira als Referee für das Spiel eines Pokalwettbewerbes ansetzte.
In diesem stand es 1:0 für die Gäste aus Sorocoba und die Heimmannschaft Santacruzense drängte auf den Ausgleich, bis dieser buchstäblich “vom zwölften Mann” erzielt wurde. Als Santacruzense nämlich kurz vor Schluss einen Schuss nebens Tor setze, schnappte sich ein Balljunge den Ball und kickte ihn ins Tor. Als Schiedsrichterin Oliveira sah, wie der Torwart den Ball aus dem Netz holte, entschied sie auf Tor für Santacruzense und der Balljunge wurde als Held gefeiert.
Ihr glaubt’s nicht? Hier der Beweis:
Letztlich brachte aber alles nichts: das Spiel wurde wiederholt, Verein und Balljunge wurden bestraft und unbestätigten Behauptungen zufolge darf seitdem in Brasilien nie wieder eine Frau ein Spiel pfeifen… Den ganzen Beitrag lesen »
Tja, ich schaffe es endlich einmal meine faulen Bloggerrasch an den Rechner zu bewegen und was zu schreiben. Diesmal geht es um Quentin Tarantinos neuestes Machwerk “Inglorious Basterds”. Kurz und knapp ein typischer Tarantino:
Die Aktionen fallen extrem brutal, die Handlung super komplex und die Gespräche ultra-langweilig aus.
Aber das ist ja keine Review sondern nur Gelaber. Also gehe ich jetzt auf die Handlung ein bisschen ein und werde euch mal meine Eindruck vermitteln.
Andere Länder, andere Sitten – und die Amis haben gar keine. Erinnert ihr euch noch an den Artikel über seltsames Marketing von Spielen, den ich vor einiger Zeit verfasst habe? Schon da habe ich mich über den seltsamen Trailer des amerikanischen Publishers “Aksys” zum Spiel “Record of Agarest” gewundert, welches das an sich harmlose Game (daher auch die “T”-Einstufung) krampfhaft als die Fanservice-Parade schlechthin darstellen will. Ebenso merkürdig war übrigens der erste Cover-Entwurf des europäischen Publishers Ghostlight (siehe links oben) zum selben Spiel, welcher glücklicherweise wieder verworfen worden war.
Nun hat auch Aksys ihre Covergestaltung für Agarest präsentiert. Und sie haben’s tatsächlich getan…
Aksys wird nämlich eine “Really Naughty Limited Edition” (doch, heißt wirklich so!) veröffentlichen, welche – ich zitiere – enthält:
26″ x 20″ Yearning Ellis pillowcase (pillow not included)
8½” x 10½” Sensual Vira-Lor mouse pad
Record of the Agarest War Soundtrack
Naughty Collector’s Box to protect your girls
Wenn ihr jetzt schon nicht mehr glauben könnt, dass die Vermarktung ernst gemeint ist, dann schaut euch erst den dazu gehörigen neuen Trailer an:
Wer die nordkoreanische Propaganda für unfreiwillig witzig und die Obamania für bescheuert hält (bzw. hielt, wie man inzwischen sagen muss), der mag zwar recht haben, aber wahrscheinlich noch nicht Japans “The Legend of Koizumi” kennen.
Der Hauptcharakter Junichiro Koizumi war von 2001 bis 2006 japanischer Premierminister und genoss hohe Popularitätswerte. Trotzdem dürfte der ihm gewidmete Propaganda-Anime, welcher eine Adaption des gleichnamigen Mangas von Hideki Ohwada ist , aufgrund der grenzenlosen Übertreibungnicht ernst gemeint sein kann (hoffentlich?). Viel mehr dürfte sich bei The Legend of Koizumi um eine Satire über den Personenkult um Koizumi (hoffentlich?) und die weltpolitische Willkür (hoffentlich?) handeln, schließlich entscheiden die Politiker am Mahjong-Tisch über die Weltpolitik. Den ganzen Beitrag lesen »
Gintoki Sakata, auch bekannt als “Gin-san” (in der Regel aber “Gin-sama” genannt), absolvierte ein Marketing-Studium, welches er anderen überließ, um sich in der Schule literarischen Meisterwerken wie “Grete Minde”, “Frühlings Erwachen”, “Der zerbrochene Krug”, “Nathan der Weise”, “Im Krebsgang”, “Don Karlos” und “Woyzeck” zu widmen. Anschließend verfiel er über Jahre in tiefe Verzweiflung und Depression. Zurzeit verbringt er seine Zeit in der Schule als Wach-Koma-Patient und wundert sich, wieso der draußen tobende Schneesturm einen so putzigen Namen wie “Daisy” trägt.
Die Erlöse aus dem Verkauf der Werke des von Experten wie sich selbst anerkannten “Marketingweisen” kommen stets einem wohltätigen Zweck zugute, nämlich seiner eigenen Lebenserhaltung. Für seinen gemeinnützigen Einsatz verlieh er sich kürzlich den Kotatsu-Award.
Links: falsch. Rechts: richtig.
Image ist im heutigen Geschäft bekanntlich fast alles und mit klugem Marketing lassen sich auch qualitativ bescheidene Produkte an den Mann bringen. Und nachdem uns kürzlich “Sleepping with Hinako” vor Augen gehalten hat, wie man (angeblich) die eigenen Schlafgewohnheiten verbessert und KyoAni uns eindrucksvoll gezeigt hat, wie man mit siebenfachem Recycling und einem wenig ideenreichen Prequel so viel Tamtam machen kann, wird es Zeit, auch mal das momentane Marketing der Videospiele anhand verschiedener Beispiele unter die Lupe zu nehmen.
Fangen wir doch direkt mal beim neuen Final Fantasy XIII (sprich: Eks-Eieiei) an, welches zurzeit so viel Gesprächsstoff bietet. Der Erwerb des Spiels ist für mich wenig interessant, dafür finde ich die Diskussionen über das Marketing des 13er umso amüsanter.
Sinnbildlich sind die Debatten dabei in erster Linie für die Schlacht zwischen dem Fan-Lagern von PS3 und XBox360. Anfangs noch exklusiv für PS3 angekündigt, gab Square Enix nach einiger Zeit auch eine Umsetzung für die Microsoft-Konsole bekannt, welche allerdings nur außerhalb Japans veröffentlicht werden würde. Aufgrund dieser überaus seltsamen Veröffentlichungspolitik erübrigt sich schon die Frage, ob da ein paar Gelder geflossen sind. Und dennoch war es für die 360er die reinste Genugtuung, den zuvor noch prahlenden Sonys ordentlich einen reingwürgt zu haben, welche sich wiederum fortan dadurch revanchierten, der 360-Umsetzung die Schuld zu geben, dass das Gras im Spiel (im Vergleich zu ihrem gerauchten) so matschig ausschaue.
Wirklich köstlich entwickelte sich die ganze Auseinandersetzung jedoch erst, als kürzlich die Covers der europäischen Versionen bekannt gegeben wurden. Wenig überraschend hatten PS3 und XBox360 das selbe Motiv und doch ist es den 360ern gelungen, irgendwelche Wettbewerbsvorteile auszumachen. Aber schauen wir uns erstmal die Packungen an sich an: Den ganzen Beitrag lesen »
Bei solch einem innovativen Konzept kann der Anime nur ein Hit werden.
Klingt vielleicht wie eine Satire von mir über die japanische Anime-Industrie, aber dieser Anime wurde tatsächlich angekündigt. Und auch wenn der Titel in der englischen Sprache – ob nun von den Machern gewollt oder nicht… – verrucht zweideutig klingen mag, ist der Anime nicht pervers. Oder vielleicht macht ja gerade die Tatsache, dass es sich eben nicht um einen Hentai handelt, die Sache ziemlich bedenklich.
Der Nachfolger zu “Training with Hinako”, bei dem das 16-jährige Anime-Shoujo Hinako als Bildschirm-Coach allerlei Fitness-Übungen vormacht, erscheint am 11. Februar auf Blu-Ray und DVD (bei einer bloßen DVD-Version hätte ich noch gezögert, aber bei Blu-Ray kann ich nicht widerstehen…) und zeigt nicht mehr und nicht weniger als Hinako beim Pennen. Ja, ihr lest richtig, der ganze Anime besteht daraus, dass ihr die Schlafhaltung von Hinako und Events wie Träume bestimmen könnt. Und die Intention des Animes ist es, “dem Zuschauer zu helfen, seine Schlafgewohnheiten zu verbessern” (aber sicher, höhö…). Wenn Hinako den Zuschauer mal nicht eher davon abhält, selbst schlafen zu gehen… Den ganzen Beitrag lesen »
Ganz schnell noch kurz und kompakt ein paar News der letzten Zeit. Zwei weitere Themen, nämlich einerseits die Parteispenden und andereseits die Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz werde ich später separat behandeln. Solche meiner Meinung nach skandlöse Themen lasse ich natürlich nicht unkommentiert durchgehen.
Aber erst einmal die kleinen News. Fangen wir doch direkt wieder mit einem Lacher an. Dass die deutsche Polizei sich selten mit Ruhm bekleckert, ist ja nichts Neues. So kann ich mich spontan an eine ganze Reihe von Peinlichkeiten während meiner bisher gut halbjährigen Blogtätigkeit erinnern. Ob es jetzt das peinliche Vorgehen während des Amoklaufes in Winnenden, die Ermittlungspannen danach (wir erinnern uns: “Scheiße Bernd”) oder die Verfolgung des imaginären Phantoms (Stichwort: Wattestäbchen) waren, das BKA wusste immer mit neuen Aussetzern zu beeindrucken. Aber das neueste Desaster der Jahresbilanz der Krone aufsetzen.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, konnte das BKA dank der Veröffentlichung des Videos eines Kinderschänders, der dumm genug war, selbiges in Netzt zu stellen, diesen fassen. Und was einmal geklappt hat, das klappt auch ein zweites Mal, dachten sich die “Freunde und Helfer” wahrscheinlich. Ich weiß nicht, ob solche Fahndungsmaßnahmen jetzt gang und gäbe werden sollen, aber nach dem “Erfolg” der zweiten Fahndung würde ich nicht davon ausgehen. Wieder veröffentlichte das Bundeskriminalamt ein Video, das ein Kinderschänder wohl bereits 1993 gedreht hatte. Gesicht und Stimme des Mannes waren in allen Medien – da musste doch irgendjemanden was auffallen. Tatsächlich fiel einigen etwas auf, nämlich der BKA – und das zu spät. Diese bemerkte kurz nach der Festnahme nämlich plötzlich, dass der Kerl schon längst verurteilt war und seine Strafe abgesessen hatte.
Zu der Frage, weshalb öffentlich nach einem bereits Verurteilten gesucht wurde, wollte sich das BKA nicht äußern. Es bat nur die Medien, alle Bilder, Videos und Stimmproben nicht mehr zu verwenden und aus den Internetportalen zu entfernen. So läuft das also: Entweder werden Täter gar nicht erwischt und eben einmal “zu oft”. Übrigens ist der Kerl schon lange Rentner, hat nicht einmal einen Computer und war erst recht nicht erneut auffällig geworden, womit das Klammern an den Strohhalm seitens der BKA, er könne ja vielleicht zufällig doch was gemacht haben, völlig absurd und der Unschuldsvermutung zuwider ist. Man darf gespannt sein, welchen Lacher das BKA das nächste Mal aufbietet.
Peinlicher, peinlicher zum Zweiten. Diesmal geht es natürlich um die Regierung. Liebe Große Koalition, da habt ihr euch bei der Opel-Geschichte aber mal wieder schön verarschen lassen. Welcher halbwegs geistig bemittelter Mensch konnte denn ernsthaft glauben, dass keine Jobs verloren gehen würden? Aber gut, wir wollen mal nicht so pingelig sein, zwischen dem Erhalt aller Arbeitsplätze und dem Abbau von nur 4000 Stellen besteht nach Regierungsmaßstäben schließlich kein erheblicher Unterschied. Ich meine, wer die Arbeitslosenzahl um ein paar Milliönchen schönrechnen kann, den werden die 4000 natürlich nicht sonderlich jucken… Den ganzen Beitrag lesen »
Dass Jürgern Rüttgers von der CDU, seines Zeichens Ministerpräsident von Nordrheinwestfalen ziemlich unterbelichtet und herablassend ist, ist wohl kein großes Geheimnis. So ist man jedes Mal, wenn er auftritt, bereits auf weitere geistige Tiefflieger gefasst.
Jetzt hat er mich aber tatsächlich mit Aussagen verdutzt, die sogar für seine Verhältnisse dumm und vor allem volksverhetzend sind.
Hertha-Trainer Lucien Favre (hier rechts im Bild) bei der Vorstellung des Maskottchens.
Hertha BSC hat ein neues Maskottchen. Wie der britische Onlinedienst 4chan berichtet, haben die Berliner nach der Verpflichtung des kroatischen Mittefeldspielers Niko Krancjar den nächsten hochkarätigen Transfer unter Dach und Fach gebracht. Trainer Lucien Favre heißt Pedobear, so der Name des Neuzugangs, herzlich willkommen. Favre lobt das neue Aushängeschild der Berliner als “freundlichen Bären, den vor allem die jungen Fans lieben werden.” Zugleich stellt Pedobear eine Premiere dar: Er ist der erste Maskottchenspieler der Bundesliga.
Pedobear bei der Arbeit.
Mit den beiden Neuen will Hertha nun die Meisterschaft anvisieren, vor allem von Pedobear erhoffen sich die Berliner viel. Favre schwärmt: “Pedobear ist nicht nur ein tolles Maskottchen, er kann auch im Sturm eingesetzt werden, da er über hervorragende Offensivqualitäten verfügt. Er ist äußerst spielfreudig und präsent, quasi überall zu finden.”
White Skull:
Mitte Juli - Mitte August: u.a. Japan
ZITAT
“Wir leben in einer neurotischen Gesellschaft, in der die kleinste Sache zu Kritik führen kann. Wir müssen uns an Kritik gewöhnen, ansonsten sind wir aufgeschmissen.” by Nozomu Itoshiki Sayonara Zetsubou Sensei