Kotatsu Revolution

Unterm Kotatsu – Über die Welt

Archiv für die 'China' Kategorie

Happy Birthday, Volksrepublik China!

Donnerstag 1. Oktober 2009 von Gintoki

China

Heute vor 60 Jahren wurde die Volksrepublik gegründet. Der Grundstein für eine unglaubliche sechs Jahrzehnte mit Schweiß, Tränen und sicherlich auch Blut. Wahrlich, der Weg war schwer. Nichtsdestotrotz vollzog China eine einmalige und glorreiche Entwicklung, die – egal, wie man auch zum Reich der Mitte stehen möge – großen Respekt abverlangt.

Zurecht wird heute ein großes Nationalfest in China gefeiert (okay, zugegeben mit übertriebener Theatralik). Sicherlich gab es auch zahlreiche unschöne Momente, sicherlich liegt noch ein weiter Weg vor China. Aber ich denke, dass das Land stolz sein kann auf das, was es in den vergangenen 60 Jahre geschafft hat. In den letzten 30 Jahren fand ein rasanter Aufstieg statt.

In diesem Sinne: Happy Birthday, liebe Volksrepublik!

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Schmerz lässt nach…

Samstag 15. August 2009 von Gintoki

Nachdem ich die letzten Tage mehr tot als lebendig verbracht habe, verkünde ich hiermit feierlich meine Wiederauferstehung.

So ziehet umher und verbreitet die frohe Botschaft, meine Jünger! Aber natürlich erst, sobald ich erzählt habe, was die letzten Tage so los war…

Ich fasse mich mal kurz. Denn die letzten Tage waren wahrlich unschön. Fangen wir mal mit der Rückreise an. Wie ich schon erwähnt hatte, machte mir zu dieser Zeit eine Erkrankung zu schaffen. Nein, keine Schweinegrippe (generell ist die Ansteckungsgefahr in China recht gering, aber dazu später mehr), denn ich konnte weder feststellen, alle Menschen im Umkreis, die nicht bei drei auf den Bäumen waren, angesteckt zu haben, noch hatte ich Fieber. Aber nicht, dass ein harter Hund wie ich überhaupt was davon gemerkt hätte.

Zugegeben, so richtig granatenmäßig ging’s mir ehrlich gesagt dann doch nicht. Den Sitz, der mir im Flugzeug zugeteilt wurde, passte wunderbar zu meinem Gemüt. In Flugzeugen gibt es bekanntlich drei Blöcke, nämlich einen auf der linken Seite, einen auf der rechten Seite und einen in der Mitte. Der mittlere Sitzblock fängt erst mit drei Sitzen an und geht später in vier Sitzen pro Reihe über. Natürlich erwischte ich den ersten vierten Sitz, was nichts anderes bedeutete als dass ich keinen Vordersitz und somit keinen Bildschirm hatte. Ein Trost war immerhin, dass ich einigermaßen die Füße ausstrecken konnte.

Gut, dass ich mich beim Einsteigen noch schnell mit deutschen Zeitungen eingedeckt hatte, sodass ich immerhin was lesen konnte. Dabei fiel mir mal wieder auf, wie mies die Frankfurter Allgemeine doch eigentlich ist. Mit dieser Zeitung kann ich mich einfach nicht so recht anfreunden.

Da saß ich also im Flugzeug, bis ich schließlich mal die Toilette aufsuchen musste. Nicht etwa, weil ich 15 atü Kesseldruck gehabt hätte, sondern um mich einer großen Masse hell- bis dunkelgelben Auswurfes zu entledigen, der mir im Hals klebte und der teuflischen Absicht folgte, mich hinterhältig zu ersticken. Während ich also das Husten unterdrückte – es waren höchstwahrscheinlich Deutsche mit an Bord und bei denen weiß man ja nie so genau, wie leicht die in Panik ausbrechen könnten (Erzählungen zufolge soll dafür schon reichen, der Stewardess einen blöden Spruch à la “Ich hoffe, Sie gehören zu den 72 Jungfrauen, die im Himmel auf mich warten” zu sagen) – stellte ich immer wieder bestürzt die Besetzung und Belagerung aller Toiletten fest. Ich weiß, die letzten Worte schreien geradezu nach einem Witz mit Bezug zu gewissen bewaffneten Wandertage im vorigen Jahrhundert, aber den verkneife ich mir mal lieber.

Geduldig wartete ich also nach Luft ringend seelenruhig eine günstige Gelegenheit ab und ergatterte eine Kabine. Der Waschbecken war offensichtlich verstopft, denn ein Blick hinein verriet mir auf höchst schleimige Weise, dass viele Mitpassagiere anscheinend an den gleichen Beschwerden litten wie ich. Den ganzen Beitrag lesen »

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Reise nach Westen

Sonntag 2. August 2009 von Gintoki

Sorry, dass ich in den letzten Tagen wenig aktiv war. Ich hatte viel zu tun und bin auch gesundheitlich etwas angeschlagen.

Morgen geht’s dann ab nach Deutschland. Wer sich an meinen Bericht über die Hinreise erinnert, kann in etwa erahnen, wie sehr ich mich schon auf die Flüge freue. Zumindest habe ich diesmal Instant-Nudeln dabei und bin somit gegen allerlei Unappetlichkeiten, die man uns als Essen vorsetzen will, gewappnet. Gut, das hier war auch nicht das höchste der Gefühle, hat bei mir aber immerhin keinen Brechreiz erzeugt. 

Hoffentlich geht es mir morgen wieder etwas besser. Nicht, dass ich durch den Fiebertest falle und mich dann nette Männer aus dem All mitnehmen.

Zurück in Deutschland soll mir übrigens direkt ein Weisheitszahn gezogen werden. Ich mag meine Zukunfsaussichten. Wirklich.

Aber kommen wir zum Blog: Ich habe noch ein paar Artikeln über China vorbereitet/geplant, die ich dann in Deutschland ausarbeiten werde. In einem werde ich euch auch zeigen, was es hier so an Anime-Artikeln zu kaufen gibt.

Außerdem habe ich noch ein paar lose Ideen für die Gestaltung des Blogs. Bekanntlich ist KR ja eigentlich nur eine provisorische Lösung, die ich kurz vor meiner Abreise nach China schnell zusammengeschustert habe.

Zuerst einmal soll das Design noch etwas verfeinert werden und neue Funktionen sollen dazukommen. Zugegeben, wie man verhindern kann, dass die Hamtaro-Smilies von der Seite massakriert werden, habe ich immer noch nicht herausgefunden. Den ganzen Beitrag lesen »

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Sinnlose (und nicht so sinnlose) Fakten über China

Mittwoch 29. Juli 2009 von Gintoki

Ein paar spontane Einfälle, die anderswo nicht so recht passen wollen.

  • KFC (Kentucky Fried Chicken) ist beliebter und verbreiteter als McDonalds. In Peking ist an fast jeder Ecke solch ein KFC-Restaurant zu finden.
  • Wer in China eine “Cola” bestellt, erhält womöglich eine Pepsi. Es gibt übersetzt nämlich “Coca Cola” und “Pepsi Cola”, womit “Cola” sowohl das eine als auch das andere meinen kann. Pepsi ist sogar etwas gängiger als Cola.
  • Auf chinesisch heißt China “zhongguo”. “guo” bedeutet “Land”, “zhong” hingegen “Mitte”. Daher kommt wahrscheinlich auch die Bezeichnung “Reich der Mitte”.
  • In chinesischen Wohnungen gibt es wesentlich mehr Klimaanlagen als Heizungen. Gewöhnlich sind es drei bis vier Klimaanlagen pro Wohnung.
  • Normale Fliegenklatschen sind von Gestern. Chinesische sehen aus wie Tennisschläger und sind elektrisch… Blitzen sehr schön, höhöhö. Sehr effektive Waffe gegen Mücken und Motten. Leider eher weniger geeignet gegen europäische Fliegen, da gegrillte Fliegen → ziemlich unappetlich…
  • Chinesisch ist wirtschaftlicher als Deutsch. Bei Büchern sind die chinesischen Versionen wesentlich dünner. Chinesische Schriftzeichen können kompakter geschrieben als Buchstaben.
  • Wobei das Tippen von chinesischen Schriftzeichen, welches auf eine Art Lautschriftsystem basiert, nicht sehr komfortabel ist. Den ganzen Beitrag lesen »

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Straßenverkehr in Peking

Samstag 25. Juli 2009 von Gintoki

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Es gibt nicht viel Stressigeres. Menschenmassen überall, das macht den Hauptunterschied zwischen den Straßen von Peking und den doch vergleichsweise recht beschaulichen in Deutschland aus.

Dennoch sind die Möglichkeiten in Peking, von A nach B zu kommen, durchaus komfortabel, sofern man sich denn nicht allzu sehr an ein bisschen Drängeln stört. Und dazu kommt es fast überall, sei es nun der Bus oder die U-Bahn.

Daher ist es in der Regel immer noch angenehmsten, ein Taxi zu nehmen. Die sind in Peking sehr zahlreich vertreten und am westlichen Maßstab gemessen auch ziemlich günstig. Aber nicht einmal der erfahrenste Taxifahrer kennt alle Bezirke Pekings. Das sagt schon einiges aus über die gewaltigen Ausmaße dieser riesigen Stadt. So kann ein Ort in der selben Stadt schon mehrere Stunden entfernt sein.

Die Taxifahrer in Peking sind die besten und zugleich die schlechtesten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Endlich auch mal in Schwarz

Samstag 25. Juli 2009 von Gintoki

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Na also. Geht doch. Jetzt passt das Produkt auch mal zum Namen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Was sich in Deutschland nicht verkaufen lassen dürfte…

Montag 20. Juli 2009 von Gintoki

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Welcher marketingstrategischer Fehler ist hier zu finden?

Genau, der Bär müsste schwarz sein.  Den ganzen Beitrag lesen »

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Olympia! Die Helden-Stätte in Peking.

Samstag 18. Juli 2009 von Gintoki

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Water Cube.

Vor ein paar Tagen war ich (mit einem Jahr Verspätung) bei den olympischen Stätten in Peking. Meine Familie (Eltern, Schwester und ich) hat unter anderem die chinesischen Nationalstadien Vogelnest und den Water Cube besichtigt. Hier ein Erlebsnisbericht mit vielen Fotos.

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Vogelnest.

Schon früh morgens erreichten wir Pekings Olympiastätte. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings schon brütend heiß. Später sollte es übrigens noch heißer werden. Bestimmt so um die 40°C – mindestens.

Die Stätte waren sehr gut besucht. Zwar hatten die beiden Stadien aufgrund ihrer unkonventionellen und aufwendigen Bauweisen Unmengen an Summen verschlungen, dafür sind sie aber wegen ihrer Einzigartigkeit zu Touristenmagneten geworden.

Das Vogelnest-Stadion und der Water Cube stehen in fast unmittelbarer Nähe zueinander, trotzdem war das Zurücklegen der Distanz wie ein Marsch durch die Wüste. Oh lieber Wettergott, wieso bist du so grausam. Den ganzen Beitrag lesen »

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Ein paar sinnlose (und nicht so sinnlose) Fakten über das chinesische Fernsehen

Montag 13. Juli 2009 von Gintoki

Sitzt man in Deutschland vor den Fernseher, so kommt immer wieder eine bestimmte Frage auf: Ist das Programm eigentlich nur bei uns so scheiße oder ist das in allen Ländern so? Nun, zumindest vom chinesischen Fernsehen kann ich berichten. Hier ein paar Fakten:

  • In Peking gibt es um die 60 Programme. Davon sind jeweils ein Dutzend vom landesweiten CCTV und vom Pekinger TV (B-TV). Die meisten dieser Sender haben eine eigene Thematik, zeigen beispielsweise Spielfilme oder Sport. Dazu kommen noch viele regionale Sender.
  • Hauptsächlich werden chinesische Produktionen gezeigt.
  • Werbung: Davon gibt es auch im chinesischen Fernsehen jede Menge. Vor allem auf kleinen Sendern sind die unliebsamen Werbefilme  enorm penetrant. So ist dauerhafte Werbung in Form eines Banners keine Seltenheit. Bei den Genies, die sich die marketingstrategisch brillante Idee ausgedacht haben, die gleichen Werbespots immer zwei Mal hintereinander zu zeigen, empfehle ich den Einsatz von Folter. Sollen sie ihre Taten am eigenen Leibe spüren. Den ganzen Beitrag lesen »

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Ein paar Neuerungen bei der Kommentarfunktion

Samstag 11. Juli 2009 von Gintoki

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Kotatsu kann halt alles!

Na gut, alles wohl noch nicht und oben genannter Trick ist bei aller Enttäuschung auch ziemlich utopisch. Aber Kotatsu Revolution hat definitiv wieder einen Schritt nach vorne gemacht.

Wie einige schon gemerkt haben, können ab sofort die Hamtaro-Smilies verwendet werden. Das ganze ist aber noch nicht ganz ausgereift, so ist mir die Verstümmerlung des Hamtaros in der zweiten Reihe immer noch ein genau so großes Mysterium wie die (mutmaßliche) Logik der CDU-Politiker. Hilfestellungen sind sehr willkommen.

Wieso ich überhaupt den Hamster genommen habe? Der hat eben ein paar coole Moves drauf. Wieso soll das nicht als Argument langen, höhö. Den ganzen Beitrag lesen »

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