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	<title>Kotatsu Revolution &#187; Aus dem Leben</title>
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	<description>Unterm Kotatsu - Über die Welt</description>
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		<title>Abitur &#8211; Endlich!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>White Skull</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[KR-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[
Lange, lange ist es her da wurde Kotatsu geboren. Noch l&#228;nger, wenn auch kaum vostellbar, wurden Gintoki und ich geboren. Und heute haben wir endlich, in m&#252;hseeliger Kleinarbeit, ein erworbenes wertloses St&#252;ck Altpapier erhalten :
DAS ABITUR 
An sich gesehen ist es nicht wertlos, aber wenn &#252;ber 50 % der Leute den Wisch trotz Nichtanwesenheit, Luftl&#246;cher-in-die-Decke-gucken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2515" title="Abitur-Endlich!" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2011/07/abitur-tafel.jpg" alt="Abitur-Endlich!" width="525" height="350" /></p>
<p>Lange, lange ist es her da wurde Kotatsu geboren. Noch l&#228;nger, wenn auch kaum vostellbar, wurden Gintoki und ich geboren. Und heute haben wir endlich, in m&#252;hseeliger Kleinarbeit, ein erworbenes <span style="text-decoration: line-through;">wertloses</span> St&#252;ck Altpapier erhalten :</p>
<p style="text-align: center;"><strong>DAS ABITUR<span id="more-2514"></span> </strong></p>
<p style="text-align: left;">An sich gesehen ist es nicht wertlos, aber wenn &#252;ber 50 % der Leute den Wisch trotz Nichtanwesenheit, Luftl&#246;cher-in-die-Decke-gucken oder sonstigem Firlefanz erhrenhalber kriegen, muss ich mir doch einige ernsthafte Fragen stellen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Z.B.: Warum hab ich das nicht auch so gemacht? Wieso habe ich jahrelang mir den Arsch aufgerissen, ohne das was dabei rumkam, insbesondere Anerkennung?<img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Veto.gif" alt="" /></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aber genug von meinen Selbstmitleid- und Hasstiraden.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es ist vorbei, vollbracht und endlich Zeit f&#252;r richtig M&#252;&#223;iggang<img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Freude.gif" alt="" />,</p>
<p style="text-align: left;">&#8230; bis dann die Uni ruft.</p>
<p style="text-align: left;">Gintoki und ich werden h&#246;chtswahrscheinlich auf die gleiche Uni gehen, aber in verschiedenen Lehrg&#228;ngen. Na, wenigstens verliert man sich dann nicht aus den Augen.</p>
<p style="text-align: left;">Wie bereits gesagt wird der Blog wohl weitergehen, &#228;nlich wie gehabt<img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Benommen.gif" alt="" /> , langsam und in Ruhe.</p>
<p style="text-align: left;">Ich muss in n&#228;chster Zeit mal wieder was Gescheites schreiben und hab auch schon was in der Hinterhand, n&#228;mlich:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>DC Universe Online <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Nicken.gif" alt="" /></strong></p>
<p style="text-align: left;">Das Spiel liegt mir besonders am Herzen, da es die erstaunliche Gabe besa&#223; mich zu &#252;berraschen und mir neues zu pr&#228;sentieren, wo ich schon dachte, dass alles l&#228;ngst vorbei sei.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Also freut euch auf weitere Berichte hier auf Kotatsu-Revolution.</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ich w&#252;nsche noch ein sch&#246;nes Wochenende, mit oder ohne Abitur, egal wo ihr gerade seid und was ihr so treibt. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einfach nicht totzukriegen, aber fast&#8230;</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2011/06/19/einfach-nicht-totzukriegen-aber-fast/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 01:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[KR-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schluss damit! Zur&#252;ck an die Arbeit!
So, mit gro&#223;er Freude melde ich, Gintoki, mich wieder zum Dienst. Seit meiner letzten Blogt&#228;tigkeit ist doch einige Zeit vergangen und so ist es h&#246;chste Zeit, die Arbeit wieder aufzunehmen. Aber das kennt man inzwischen ja durchaus, daher hoffe ich, dass sich niemand Sorgen gemacht hat. 
Die letzten Wochen habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2502 aligncenter" title="Chaos" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2011/06/Chaos.jpg" alt="Chaos" width="530" height="374" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Schluss damit! Zur&#252;ck an die Arbeit!</em></p>
<p>So, mit gro&#223;er Freude melde ich, Gintoki, mich wieder zum Dienst. Seit meiner letzten Blogt&#228;tigkeit ist doch einige Zeit vergangen und so ist es h&#246;chste Zeit, die Arbeit wieder aufzunehmen. Aber das kennt man inzwischen ja durchaus, daher hoffe ich, dass sich niemand Sorgen gemacht hat. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Freude.gif" alt="" /></p>
<p>Die letzten Wochen habe ich ebenso wie White Skull vor allem mit den Vorbereitungen auf die Abiturpr&#252;fungen verbracht und jetzt, da ich diese H&#252;rde genommen habe, kann ich mich wieder dem Bloggen widmen.</p>
<p>Dabei war das Aufrufen der eigenen Blogseite schwerer als jede Abiturpr&#252;fung. Denn wie ihr inzwischen wissen d&#252;rftet, bekomme ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen, wenn ich eine Weile lang nichts geschrieben habe, und je schlechter mein Gewissen wird, desto schwerer f&#228;llt es mir, blockiert von der Angst, auf Kotatsu einen inzwischen zugespammten Saustall vorzufingen, auf den Blog zur&#252;ckzukehren. Ein wahrer Teufelskreis also. Die Bef&#252;rchtung, haufenweise Spam vorzufinden, hat sich aber gl&#252;cklicherweise nicht bewahrheitet, um das meiste scheint sich White Skull schon gek&#252;mmert zu haben.</p>
<p>Verl&#228;ngert wurde meine Auszeit nach den Abiturpr&#252;fungen auch noch durch die Entfernung der zwei verbliebenen Weisheitsheitsz&#228;hne auf der rechten Seite, die meiner Vita ein weitere Nahtoderlebnis hinzuf&#252;gte. Angst vor dem Eingriff hatte ich kaum, schlie&#223;lich zeigte mir die <strong><a href="http://www.kotatsu-revolution.de/2009/08/15/schmerz-laesst-nach/" target="_blank">Erfahrung vom letzten Mal</a></strong>, dass man ihn mit etwas Gl&#252;ck durchaus &#252;berleben k&#246;nnte &#8211; und m&#246;ge es noch so knapp sein.<span id="more-2488"></span></p>
<p>Und w&#228;hrend ich auf dem Exekutionsstuhl sa&#223; und die Beleuchtungslampe &#252;ber mir anstarrte, kam mir auch rasch die Erkenntnis, wovon Menschen mit Nahtoderlerfahrungen sprechen, wenn von &#8220;und dann war da so ein Licht&#8230;&#8221; die Rede ist. Schon bald bevorzugte ich aber das Schlie&#223;en meiner Augen, denn mich reizte es nicht unbedingt zu erfahren, welche Foltewerkzeuge auf meine Zahnpartie gehetzt wurde. Und vor allem wollte ich noch weniger wissen, was da so alles meine Mundh&#246;hle im Gegenzug wieder verlie&#223;.</p>
<p>W&#228;hrend der obere Zahn sich mehr oder weniger kampflos ergab, gestaltete sich die Entfernung des unteren, kaum durch das Zahnfleisch durchgebrochenen Zahns, die mein Zahnarzt in seiner gewohnt fr&#246;hlichen Art mit Fl&#252;chen wie &#8220;Das kann doch nicht sein!&#8221; und &#8220;Ich krieg es einfach nicht raus&#8221; kommentierte, wesentlich schwieriger. Als letztes Mittel griff man wohl auf eine mitteralterliche Methode zur&#252;ck, die meiner Einsch&#228;tzung nach ganz in der Tradition des ber&#252;chtigten Verteilens steht. Diese erforderte letztlich, dass seine Kollegin meinen Kopf packte, damit er auch ja am Hals blieb, w&#228;hrend der Zahnarzt Bruchst&#252;cke meines Weisheitszahns aus dem Kieferknochen riss und quer durch den Raum schleuderte. Es erforderte mich kaum die Kombinationsgabe eines Sherlock Holmes, um zu erschlie&#223;en, was da wohl meinen Handr&#252;cken unter Dauerbeschuss nahm&#8230;</p>
<p>Nach diesem traumatischen Ereignis begann dann das bekannte Leiden, das mir immerhin die Gewissheit verschaffte, vor Vampiren sicher zu sein, denn an etwas, das so widerlich schmeckt wie mein Blut, haben sie mit Sicherheit kein Interesse. Apropos Untote: Da ich ein paar Tage au&#223;er Gefecht und somit im wahrsten Sinne dazu verdammt war, Fernseh zu schauen, hatte ich das zweifelhafte Vergn&#252;gen, das deutsche Fernsehprogramm mal genauer unter die Lupe zu nehmen (als h&#228;tte ich nicht schon genug gelitten). Und aus unerfindlichen Gr&#252;nden scheint jeden Abend irgendwo ein Film &#252;ber eine Zombie-Apokalypse zu laufen.</p>
<p>Da die Antwort auf die Frage, wer sich so einen M&#252;ll anschaut, in Person eines angeschlagenen, seit kurzem weisheitszahnlosen, belustigenden, sich gezwungenerma&#223;en vor&#252;bergehend nur von Suppe und Brei ern&#228;hrenden und daher die Bei&#223;kraft der Zombies neidisch bestaunenden Gelegenheitsbloggers vor dem Fernseher sa&#223; (genauer gesagt mehr lag als sa&#223;), er&#252;brigte sich das Raten. Daf&#252;r besch&#228;ftigte mich umso mehr das R&#228;tsel, was f&#252;r kranke Wesen solche Filme drehen. Das ganze Leben damit zu verbringen, Zombiestreifen zu drehen, ist wahrlich eine Horrorvorstellung.</p>
<p>Dies liegt auch daran, dass die Zombielogik zum Haareraufen ist. Das Konzept, die Opfer zu fressen und sie gleichzeitig in Mitzombies verwandeln zu wollen, ist ungef&#228;hr so aussichtsreich wie Rasenm&#228;her in der Sahara zu vertreiben oder eine Kondomfabrik im Vatikan zu errichten. Und obwohl alle Noch-Menschen, die den Zombies in die H&#228;nde fallen, zerfleischt und bis auf die Knochen verschlungen werden, werden die Untote immer mehr. Wie geht das denn? Aber ich sch&#228;tze, dass man bei Zombie-Apokalypse-Filmen nicht nach tieferer Logik suchen sollte.</p>
<p>Intellektuell wertvoller erschienen mir auch andere Vertreter des Horror-Genres wie die Saw-Filme, von denen einige in den letzten Tagen ausgestrahlt wurden, nicht zu sein. Diese Kombination von d&#252;mmstm&#246;glichen Charakteren mit kreativstm&#246;glichen Mordmethoden ergibt eine einzigartige Mischung aus Film gewordenem Sadismus und erheiternder Komik. Das Beste ist ja, dass Wikipedia zufolge Jigsaw schon im dritten Teil stirbt und die Reihe trotzdem sieben Teile umfasst. Na, wenn das mal keine Ausschlachtung im wahrsten Sinne des Wortes ist. Ich vermute ja, dass es sich bei Saw ebenso wie bei der Bild-Zeitung in Wirklichkeit um ein Produkt der Satire handelt, denn es ist schwer zu glauben, dass die zugrunde liegende D&#228;mlichkeit echt ist. Was k&#246;nnte sonst der Zweck der Filme sein, wenn am Ende ohnehin alle sterben? Spannung kommt mit diesem Wissen zumindest bei mir keine auf.</p>
<p>Ach, habe ich eigentlich schon erw&#228;hnt, dass mich Jigsaws Puppe entfernt an Merkel erinnert? Von den Mundpartien her k&#246;nnten sie Zwillinge sein. Marionettenfalten haben jedenfalls beide.</p>
<p>Der vermeintlich seri&#246;se Teil des Fernsehprogramms lieferte dann gleich auch noch einen Krimifilm mit &#220;berl&#228;nge, n&#228;mlich &#8220;Die Jagd nach EHEC&#8221;, der mich im Laufe der Handlung immer mehr an eine gewisse Kom&#246;die namens <strong><a href="http://www.kotatsu-revolution.de/best-of-kotatsu/4/" target="_blank">&#8220;Die Jagd nach dem Phantom&#8221; erinnerte (Kotatsu rezensierte)</a></strong>. Gewisse Parallelen hinsichtlich der nach wie vor andauernden T&#228;terjagd sind gewiss nicht zu leugnen.</p>
<p>Im &#220;brigen h&#228;tte man die Jagd nach EHEC auch als Horrorstreifen verfilmen k&#246;nnen, aber &#8220;leider&#8221; sind Salat, Gurken und Tomaten ja nicht mehr die mutma&#223;lichen Schuldigen, sonst h&#228;tte man prima diese Falle in den Film einbauen k&#246;nnen. Diese Parodie kam mir direkt in den Sinn, als ich Saw schaute:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RW_wB2xTN4k&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/RW_wB2xTN4k&amp;feature"></embed></object></p>
<p>Au&#223;erdem konnte ich mich nun, da die urspr&#252;nglichen Verd&#228;chtigen entlastet worden waren, nicht mehr mit der Aussicht auf &#8220;das kleinere &#220;bel&#8221; tr&#246;sten: Denn wenn mich die Wunden im Mund dahingerafft h&#228;tten, bevor mich EHEC erwischen k&#246;nnte, h&#228;tte auf meinem Grabstein immerhin nicht &#8220;Er starb an einer Gurke&#8221; gestanden.</p>
<p>Na gut, ich neige bekanntlicherweise manchmal zu &#220;bertreibungen und Ausschm&#252;ckungen, wenn es um das Schildern meines Lebens geht (andernfalls w&#228;re es auch verdammt langweilig), und eigentlich habe ich den Eingriff im Vergleich zum letzten Mal wesentlich besser vertragen und die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Inzwischen habe ich mich fast vollst&#228;ndig wieder erholt, nur das Chlorhexamed, welches ich als Mundsp&#252;lung verwenden soll, sorgt etwas f&#252;r Verwirrung: W&#228;hrend auf der Packung steht, dass es Wunden beim Verheilen helfe, steht auf der Verwendungsanleitung, dass man es nicht bei Wunden anwenden solle. Die Logik ist derma&#223;en unerschlie&#223;lich, dass es sinnvoller w&#228;re, wieder &#252;ber die Zombielogik nachzudenken. Na ja, ich mache einfach mal das, was mir der Zahnarzt gesagt hat&#8230;</p>
<p>Noch mal zur&#252;ck zum Fernsehen: Das Nachmittagsprogamm war dankenswerterweise sehr gn&#228;dig mit mir, denn das Lachen bereitete mir an den Wunden doch ziemliche Schmerzen. Dass dies nicht geschah, stellte das bemerkenswert unwitzige Nachmittags-Comedy-Programm von RTL2 sicher (Anime zeigen die inzwischen &#252;berhaupt nicht mehr, hm?). Die traurige Wahrheit ist aber leider, dass die US-Comedy-Serien, von denen ich die meisten aufgrund ihrer &#196;hnlichkeit hinsichtlich der stereotypischen Charkatere und Unkomik gar nicht unterscheiden kann, den deutschen Produktionen immer noch um einiges &#252;berlegen sind.</p>
<p>Dass RTL2 dennoch eine gewissen Sinn f&#252;r Humor aufweist, zeigte &#252;brigens die Abendsendung &#8220;X-Diaries &#8211; love, sun &amp; fun&#8221;, welche meinen kurzen Eindr&#252;cken nach &#8211; lange ertr&#228;gt man es n&#228;mlich nicht &#8211; genau so mies ist wie der Titel es vermuten l&#228;sst. Bei solchen Sendungen fragt man sich immer, ob die Produzenten es ernst meinen.  Dass dem nicht so ist, bewiesen sie durch das gar nicht so unauff&#228;llige Platzieren einer Focus-Ausgabe mit Sarrazin und dem Titel  &#8220;Verdummen unsere Kinder?&#8221; auf der Titelseite im Zimmer eines offensichtlich intellektuell beschr&#228;nkten Jugendlichen. Dass die Schauspieler dieser &#8220;Dokus&#8221; allesamt eine geh&#246;rige D&#228;mlichkeit und Talent zur Indifferenz aufweisen, d&#252;rfte kein Geheimnis sein, aber dass sie sich derma&#223;en offensichtlich verarschen lassen, ist immer wieder aufs Neue erstaunlich. Danke, RTL2, das war sehr s&#252;ffisant.</p>
<p>Trotz all der L&#228;stereien &#252;ber das Fernsehprogramm m&#246;chte ich aber nicht verschweigen, dass es durchaus ein paar Sendungen und Filme gab, die mich gut unterhalten haben.</p>
<p>So, das war es dann auch f&#252;rs Erste. Mit diesen Eindr&#252;cken melde ich mich wieder zur&#252;ck, in den n&#228;chsten Tagen werde ich dann versuchen, noch einiges zu verschiedenen, altbekannten Themen wie Anime oder Games nachzutragen, auf einige Kommentare zu antworten, wieder die Partner-Blogs zu besuchen, und all die restliche Arbeit zu erledigen, die schon l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig ist.</p>
<p>Wir arbeiten bekanntlich zwar langsam, aber immer weiter. Auch wenn wir von Zeit zu Zeit immer mal wieder von der Bildfl&#228;che verschwinden, totzukriegen sind wir nicht. Und mit dieser alten Weisheit meldet sich Gintoki zur&#252;ck zum Dienst! <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Nicken.gif" alt="" /></p>
<p>PS: Wird bei euch der Home-Button oben links unter dem Header auch verschoben dargestellt? Hm, seltsam&#8230;</p>
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		<title>Post vom Kreiswehrersatzamt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 22:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Also bis auf den Punkt mit dem langen Haaren trifft das auf mich zu. Hoffentlich. 
Dann will ich das Bloggen doch mal mit einere f&#252;r mich sehr sch&#246;nen Nachricht anfangen.
Eigentlich hatte ich ja gedacht, die Sache mit dem Wehrdienst sei f&#252;r mich erledigt gewesen. Schlie&#223;lich hatte ich schon vor einiger Zeit das m&#252;hevoll vervollst&#228;ndigte, meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2111" title="Musterung" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/10/Musterung.jpg" alt="Musterung" width="530" height="243" /><em>Also bis auf den Punkt mit dem langen Haaren trifft das auf mich zu. Hoffentlich. </em></p>
<p>Dann will ich das Bloggen doch mal mit einere f&#252;r mich sehr sch&#246;nen Nachricht anfangen.</p>
<p>Eigentlich hatte ich ja gedacht, die Sache mit dem Wehrdienst sei f&#252;r mich erledigt gewesen. Schlie&#223;lich hatte ich schon vor einiger Zeit das m&#252;hevoll vervollst&#228;ndigte, meine k&#246;rperlichen Beschwerden aufweisende Formular, welches mit aufwendigen Praxenbesuchen verbunden war, an das Kreiswehrersatzamt geschickt. Und nachdem immer mehr, zum Teil j&#252;ngere, Mitsch&#252;ler schon gemustert worden waren und die Wehrpflicht ja ohnehin &#8220;ausgesetzt&#8221; werden sollte, hatte ich mir schon berechtige Hoffnungen gemacht, der Wehrpflicht &#8211; es d&#252;rfte kaum noch n&#246;tig sein, zu sagen, was ich davon halte &#8211; zu entrinnen.</p>
<p>Aber nein, ich darf als einer der wohl Letzten noch zur Musterung ankriechen&#8230; Es gibt so gut wie nie eine gute Botschaft, wenn ich Post erhalte. Ernsthaft, warum m&#252;ssen wir noch hin, wenn die Wehrpflicht doch ohnehin &#8220;ausgesetzt&#8221; werden soll? Schon die Musterung allein ist schlimm genug. Ich verpasse einen Schultag, muss zum entfernten Kreiswehrersatzamt fahren und auch noch die ganze Prozedur &#252;ber mich ergehen lassen.</p>
<p>Nun kann meine Mission nur noch &#8220;T5&#8243; lauten, denn &#8211; wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt &#8211; m&#246;chte ich auf gar keinen Fall den Wehrdienst absolvieren (was ich dem Amt aber nat&#252;rlich nicht sofort offenlegen werde, da ich auf eine Ausmusterung spekuliere) und auch die Aussicht auf Zivildienst l&#228;sst mich nicht gerade vor Freude auf den Tischen tanzen. Und ich bin durchaus zuversichtlich, eine Ausmusterung erreichen zu k&#246;nnen. <span id="more-2108"></span></p>
<p>Zum einem liege ich unter der K&#246;rpergr&#246;&#223;e von 1,78m. Das allein reicht nat&#252;rlich nicht f&#252;r eine Ausmusterung, aber T1 (178-196cm) w&#228;re damit schon mal au&#223;er Reichweite. Hinzu kommen diverse Allergien, eine Wirbels&#228;ulenverformung, ein Beckenschiefstand und Plattf&#252;&#223;e (so richtige Entenschlappen), die bei langem Stehen bzw. Gehen Schmerzen im Kreuz verursachen (wie ich bin Prag wieder erleben durfte). Ach ja, kurzsichtig bin ich auch noch, allerdings nicht sonderlich stark.</p>
<p>Ich hoffe mal, dass alles zusammen f&#252;r eine Ausmusterung reicht&#8230; <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Bedrueckt.gif" alt="" /></p>
<p>Eigentlich bin ich k&#246;rperlich sogar in recht guter Verfassung, ich habe wieder mit Vereinsfu&#223;ball anfangen, mein pers&#246;nliches Training deswegen intensiviert (daher habe ich leider auch etwas weniger Zeit zum Bloggen) und die Formkurve zeigt deutlich nach oben. Au&#223;erdem bin ich ein recht schneller L&#228;ufer und verf&#252;ge eine recht gute Kondition. Soll hei&#223;en, dass ich k&#246;rperlich nicht unbedingt schlechter bin als viele, die f&#252;r tauglich befunden worden sind. Aber gut, das muss der Arzt ja nicht wissen.</p>
<p>Jedenfalls werde ich nun versuchen, so viele Atteste wie m&#246;glich zu sammeln und mit zum Musterungstermin zu nehmen. Nat&#252;rlich ist dies mit viel Aufwand verbunden, aber ich m&#246;chte wirklich sichergehen, dass ich ausgemustert werde.</p>
<p>Solltet ihr als noch Ratschl&#228;ge haben (eventuell durch pers&#246;nliche Erfahrung), dann w&#228;re jetzt ein guter Zeitpunkt, sie mir mitzuteilen. Danke. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/neko1.gif" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Halo Reach ist drau&#223;en &#8211; Und ich nicht!</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/09/14/halo-reach-ist-draussen-und-ich-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 16:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>White Skull</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[
Da kommt eines der am meisten erwartesten Spiele auf den Markt und was mache ich?!
ich hocke vor meinem Rechner, schreibe einen Artikel, der sowieso nicht mehr als vier Kommentare und um die 100 Aufrufe kriegt.
Und warum mache ich das alles?!
Damit ich nicht komplett durchdrehe weil mir die Institution &#8220;Schule&#8221; mal wieder einen Strich durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2009" title="Halo Reach H&#252;lle" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/51QMkoakZfL._SL500_.jpg" alt="Halo Reach H&#252;lle" width="194" height="300" /></p>
<p>Da kommt eines der am meisten erwartesten Spiele auf den Markt und was mache ich?!<span id="more-2008"></span></p>
<p>ich hocke vor meinem Rechner, schreibe einen Artikel, der sowieso nicht mehr als vier Kommentare und um die 100 Aufrufe kriegt.</p>
<p>Und warum mache ich das alles?!</p>
<p>Damit ich nicht komplett durchdrehe weil mir die Institution &#8220;Schule&#8221; mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Gut, von der Tatsache das ich das Spiel nicht direkt anzocken kann wird die Welt nicht untergehen, oder?</p>
<p>Und wem das nicht reicht, dem gebe ich einen weiteren Grund, mich zu bedauern!</p>
<p>Kaum ist &#8220;Fable 3&#8243; drau&#223;en, was am 26. Oktober(laut Wikipedia; Amazon sagt 29.) wohl soweit es geplant ist, passieren wird, bin ich auch schon wieder eingebunkert, denn dann hei&#223;t es &#8220;Nochmehr Klausuren&#8221;. Hurra, meine Freude ist wirklich unfassbar, was wohl an der Tatsache liegt, dass sie nicht vorhanden ist!</p>
<p>Das hei&#223;t, dass ich auf zwei Superspiele erst einmal verzichten muss und wenn ich sie dann endlich habe, ist mein X-Box Live Goldstatus abgelaufen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: line-through;">DankeMicrosoft !</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: line-through;"><img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Veto.gif" alt="" /></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Und dann schafft es die Schule auch noch mir meinen Geburtstag zu versauen, wie immer eigentlich, indem ich am gleichen Tag eine Deutschklausur schreiben darf.</p>
<p style="text-align: left;">Mein diesj&#228;hriges Weihnachtsgeschenk:</p>
<p style="text-align: left;">- ein Dartbrett mit Pfeilen</p>
<p style="text-align: left;">- gro&#223;e Portraitfotos aller Lehrer meiner Schule</p>
<p style="text-align: left;">Na, das weihnachtet doch sehr.</p>
<p style="text-align: left;">So genug gejammert, ich wollte eigentlich nur mitteilen, dass Reach heute rauskommt und wann Fable wohl die RPG-Szene mal wieder bereichern wird.</p>
<p style="text-align: left;">Ich werde mich zwar hoffentlich immer mal wieder sporadisch melden, aber ansonsten ist bis zum 30. September bei mir erst einmal Sendepause, obwohl ich die bereits mit diesem Artikel gebrochen habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>BANZAI, Es geht wieder los!</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/09/08/banzai-es-geht-wieder-los/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>White Skull</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[

(Der Ehrenwerte Fuji l&#228;&#223;t gr&#252;&#223;en!)
So Leute, ich bin wieder da und habe meinen Urlaubskater erst einmal hinter mir, oder den n&#228;chsten schon in Sicht?! Na, mal sehen auf jeden Fall geht es erst mal mit den gew&#252;nschten Urlaubsberichten los( wenn auch mit dicker Versp&#228;tung. Es gab Probleme mit den Bildern.)
Wo ich war l&#228;sst sich kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1831" title="Fuji-San" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Fuji-San.JPG" alt="Fuji-San" width="530" height="355" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Der Ehrenwerte Fuji l&#228;&#223;t gr&#252;&#223;en!)</strong></p>
<p>So Leute, ich bin wieder da und habe meinen Urlaubskater erst einmal hinter mir, oder den <strong>n&#228;chsten</strong> schon in Sicht?! Na, mal sehen auf jeden Fall geht es erst mal mit den gew&#252;nschten Urlaubsberichten los( wenn auch mit dicker Versp&#228;tung. Es gab Probleme mit den Bildern.)</p>
<p>Wo ich war l&#228;sst sich kurz und schmerzhaft, insbesondere f&#252;r mich, aufz&#228;hlen: erst einmal zwei Wochen <strong>Japan</strong> und dann drei Tage <strong>Oberbayern</strong>.<span id="more-1685"></span></p>
<p>Die Reise nach Japan allein war schon ein Knaller an sich: von Frankfut mit der &#8220;Frankfurt&#8221; (einem der neuen A-380er der Lufthansa) auf richtig Narita-Tokyo. Auf dem R&#252;ckflug von Narita nach Frankfurt durfte ich dann mit der &#8220;M&#252;nchen&#8221; fliegen.</p>
<p>Der Flug war lang und anstrengend aber mit Bordfernsehen l&#228;sst sich alles aushalten. (Zur Not hatte ich noch meine schweineteure Investition in Form einer 3D-Brille mit dabei).</p>
<p>Kurz und knapp herzu:<strong> Super Flug, angenehmes Personal, keine schreienden Kinder (endlich mal Ruhe und Frieden)</strong></p>
<p>Dann nach &#252;ber 10 Stunden Flug erstmal angekommen und mit wackeligen Knien aus der Maschine und mit 20 Kilo Gep&#228;ck richtung Ausgang und den Touristenf&#252;hrer von unserer Reisegesellschaft suchen.</p>
<p>Lief alles gut, dann auf zu den Bussen gepilgert, rein und dann erst mal fast zwei Stunden Autofahrt Richtung Hotel.</p>
<p>Da dann rausgefallen und erstmal ab aufs Zimmer. Es ist mittlerweise Samstagmittag und was ist ist meine erste Handlung?!</p>
<p>Nein, ich habe die Minibar nicht gepl&#252;ndert sondern mich ersteinmal aufs Bett gehockt und die Glotze an. Gesucht gefunden: TV Tokyo. Meine Hoffnung war ein paar Naruto oder Bleach oder sonstwas mal auf japanisch zu sehen.</p>
<p>Pustekuchen, ich musste am Ende mit einem Duell-Masters-Film vorlieb nehmen( F&#252;r alle unter uns, die es vergessen haben sollten: Duell-Masters war der Versuch die Vorherrschaft von Yu-Gi-Oh zu brechen.).</p>
<p>Naja, am abend auf jeden Fall raus und richtig fein japanisch essen gegangen mit ich-wess-nicht-mehr-wie-viel G&#228;ngen. Es hat mich auf jeden Fall nichts angeguckt, nichts h&#252;pfte vom Teller und alles worauf ich Lust und Hunger hatte verschwand in meinem Magen( z.B.: H&#252;hnchen in einer speziellen kr&#228;ftigen So&#223;e, eine mittelgro&#223;e Reischale prall gef&#252;llt, Garnelenschw&#228;nze, sowie herzhaft leckeres Brot).</p>
<p>Gut gest&#228;rkt ins Bett, und am n&#228;chsten morgen fr&#252;h raus (7 Uhr war der Durchschnitt w&#228;rend dieses Trippes), um das &#8220;gr&#246;&#223;te&#8221; Torii Tokyos zu besuchen sowie den dahinter liegenden Schrein. Alles nat&#252;rlich nach den Vorschriften des Shinto, Japans Naturreligion, also mit Waschen und speziellen Eingangsriten( nat&#252;tlich nichts allzu gro&#223;es; ein Beispiel: niemals beim Rausgehen durch die Mitte rausgehen, blockt das Chi; oder kein Fotografieren, denn Shinto ist lebendig und Bilder widersprechen dem).</p>
<p>Aber genug mit trockenen Details auf die Wikipedia sowieso besser antworten wird, auch wenn ich Fragen gerne beantworte.</p>
<p>Um jetzt nicht die n&#228;chsten hundert Seiten mit dr&#246;gen Berichten zu f&#252;llen werde ich einfach die Kuriosit&#228;ten aufz&#228;hlen:</p>
<p>- es gibt in Japan ab einer spezieller Zeit, sagen wir mal 7 Uhr abends auf speziellen Kan&#228;len Bildungsfernsehen in            Form von Sprachkursen sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch</p>
<p>- in Japan wird nicht geklaut; nehmen wir zum Beispiel mal Berlin an, da haben sie euch die Unterhose aus der hose       gestohlen und keiner hat was gemerkt; in Japan undenkbar, denn der Dieb besch&#228;mt nicht nur sich sondern alle             Beteiligten (kurios, aber gut, denn so bleibt meine Brieftasche da wo sie hingeh&#246;rt: in meiner Hosentasche)</p>
<p>- in Japan sind die Menschen super freundlich, was bedeutet, dass, wenn ihr Hilfe braucht, ihr jemanden einfach nur     ansprechen braucht, denn die Japaner sind so freundlich, dass sie euch unbehelligt lassen, fast immer und &#252;berall</p>
<p>- in diesem Zusammenhang sollte ich das vielleicht Kurioseste erw&#228;hnen:</p>
<p>Ich wollte einen abend, meinem letzten vollen Tag in Japan, noch einmal nach Shinjuku, das Partyviertel Tokyos. ich   also in der U-Bahn mir einen Wolf gesucht, bis ich endlich die richtige Linie fand und war aber trotzdem nicht                 gl&#252;cklich, was man mir wohl ansah, denn ich musste zweimal umstegen. Ich aber trotzdem auf dem Gleis gewartet,       da werde ich von einem &#228;teren Herr angesprochen, was wie gesagt schon ungew&#246;hnlich ist, und der kann mir dann       sagen welche Linie ich nehmen muss, und sagt dann zwischenzeitlich w&#228;hrend er Englisch spricht auf einmal               &#8220;Rechts&#8221; statt &#8220;right&#8221; und fragt mich dann ganz unvermittelt &#8220;Sprechen Sie deutsch?&#8221; und ich bin erstmal umgekippt.     Das war mal ein erlebnis was jetzt sicherlich nicht mal halb so spannend klingt wie es eigentlich war. :)</p>
<p>- zum japanischen U-Bahn-und Zug-System : die Z&#252;ge kommen alle p&#252;nktlich; es gibt bei der U-Bahn stets mehrere         Ebenen, meistens sind es in den Gro&#223;st&#228;dten zwischen f&#252;nf und sieben, und dass alles im Erdreich!; der Shinkansen,     der japanische Schnellzug ist supersauber, sowie -leise und -p&#252;nklich</p>
<p>- es gibt an jeder Ecke mindestens einen Getr&#228;nkeautomaten und ganz selten (2 aus geschatzten 100+) f&#252;hrten mal ein     Getr&#228;nk nicht (die Automaten verkaufen immer mehr als ein Produkt)</p>
<p>- und wird man am Automaten nicht f&#252;ndig geht man in einen der Abermillionen Convinis (von Convinience-Store,           sprich ein kleiner Supermarkt) und deckt sich da ein ;)</p>
<p>Klar ist das noch nicht alles, ich habe auch noch Hiroshima, Kamakura, Miyajima, Nikko, Kobe sowie Kyoto gesehen, aber wie gesagt, dass w&#252;rde sich alles nur verl&#228;ngern und au&#223;erdem den Spa&#223; an der Freude, dem Lesen, verderben.</p>
<p>Hier noch ein paar Tipps f&#252;r alle Reisewilligen:</p>
<p>Bevor ihr in den Onsen gehen d&#252;rft, m&#252;sst ihr einen speziellen Kimono anlegen, d&#252;rft darunter nichts tragen und dann ab ins Bad.</p>
<p>Vorm Baden in einem Onsen, also einer hei&#223;en Quelle, m&#252;sst ihr euch vorher waschen. Was jedoch verwirrt ist die Tatsache, dass die Waschbecken in der N&#228;he der Kleiderk&#246;rbe sind, die Duschen jedoch ganz in der N&#228;he zum Onsen.</p>
<p>So kann es dann kommen, dass ein Ausl&#228;nder wie ich sich erst an den Waschbecken komplett w&#228;scht und dann erst die Duschen entdeckt und sich somit vor versammelter Mannschaft l&#228;cherlich macht.</p>
<p>Es hat jedoch auch sein gutes in Japan ein Ausl&#228;nder zu sein, denn erstens hatte ich binnen k&#252;rzester Zeit das Becken des Onsens f&#252;r mich allein (dazu muss gesagt werden, dass, kaum war ich aus dem Wasser, alle in den Onsen st&#252;rzten;)) und zweitens liegt euch halb Japan zu F&#252;&#223;en wenn ihr ein bisschen japanisch sprechen k&#246;nnt und wenn es nur &#8220;Hallo&#8221; , &#8220;Danke&#8221; und sonstige kleinere Floskeln sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier noch ein paar Bilder:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1693" title="DSC_0526" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0526.JPG" alt="DSC_0526" width="2323" height="1555" /> ( Mit diesem Schnuckelchen durfte ich mitfliegen. Auf dem Ruckflug war die kleine Schwester dran.)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1825" title="Zimmeransicht Tokyo" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Zimmeransicht-Tokyo.JPG" alt="Zimmeransicht Tokyo" width="530" height="355" />(Da gehts ganz sch&#246;n runter was?!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1826" title="Zimmeransicht Tokyo Nacht" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Zimmeransicht-Tokyo-Nacht.JPG" alt="Zimmeransicht Tokyo Nacht" width="530" height="355" />(Nachts ist es noch beeindruckender!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1827" title="Skyline Tokyo Nacht" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Skyline-Tokyo-Nacht.JPG" alt="Skyline Tokyo Nacht" width="530" height="355" />(Ein ungewolltes Panorama, das trotzdem irgendwie gut aussieht!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1828" title="Skyline Osaka" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Skyline-Osaka.JPG" alt="Skyline Osaka" width="530" height="355" />(Hier gehts sogar noch tiefer runter!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1829" title="Skyline Osaka Nacht" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Skyline-Osaka-Nacht.JPG" alt="Skyline Osaka Nacht" width="530" height="792" />(Gleiche Sache wie in Tokyo!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1830" title="Big Buddha Boom" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Big-Budda-Boom.JPG" alt="Big Buddha Boom" width="530" height="355" />(Der gro&#223;e Buddha aus Kamakura)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Der Ehrenwerte Fuji l&#228;sst gr&#252;&#223;en!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1832" title="Fuji-San Nacht" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Fuji-San-Nacht.JPG" alt="Fuji-San Nacht" width="530" height="355" />(Auch im D&#228;mmerlicht immer noch ein gro&#223;artiger Anblick!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1834" title="Naruto Plakat1" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Naruto-Plakat1.JPG" alt="Naruto Plakat1" width="530" height="355" />(Der Fim ist Naruto eben, selbsterkl&#228;rend also, auch auf japanisch;)!)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1835" title="Naruto Plakat Tokyo" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/Naruto-Plakat-Tokyo.JPG" alt="Naruto Plakat Tokyo" width="530" height="792" />(Suche nie ein Kino in Tokyo! NIE!)</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wer das n&#246;tige Kleingeld hat und auch die Motivation, f&#252;r den ist Japan mehr als eine Reise wert. Ich hoffe euch hat der artikel alles in allem gefallen und das ihr wenigstens einen kleinen Einblick erhalten habt in das Land der Sonne und des L&#228;chelns.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kalifornien &#8211; die W&#252;ste lebt (Teil 1)</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2010/09/07/kalifornien-die-wueste-lebt-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 17:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte. 
Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiw&#246;chige Vergn&#252;gen, die USA, das sympathische Land westlich des gro&#223;en Teiches kennen zu lernen. Und wie angek&#252;ndigt habe ich auch einiges zu berichten.
Der Reiseplan sah wie folgt aus:
Woche 1: Milpitas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img title="CA 22" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-22.jpg" alt="CA 22" width="530" height="397" /><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte. </em></p>
<p>Wie ihr wisst, hatte ich in den Ferien das dreiw&#246;chige Vergn&#252;gen, die USA, das sympathische Land westlich des gro&#223;en Teiches kennen zu lernen. Und wie angek&#252;ndigt habe ich auch einiges zu berichten.</p>
<p>Der Reiseplan sah wie folgt aus:</p>
<p><strong>Woche 1</strong>: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milpitas" target="_blank">Milpitas</a></strong> und Region um <strong>San Francisco</strong></p>
<p><strong>Woche 2</strong>: Tour mit einer Reisegruppe durch (S&#252;d-)West-USA (<strong>Kalifornien, Nevada, Arizona</strong>)</p>
<p><strong>Woche 3: </strong>Wieder Milpitas.</p>
<p><em>Die erste Woche werde ich in diesem ersten Teil behandeln, &#252;ber die zweite Woche (mit den interessanten Reisezielen wie<strong> Las Vegas, Grand Canyon</strong> und<strong> Los Angeles</strong>) und die dritte Woche, welche ich aber ein wenig vernachl&#228;ssigen werde, da sie fast nur noch aus privaten Unternehmungen bestand, werde ich dann im zweiten Teil berichten. </em></p>
<p>Um&#8217;s kurz zu machen: Ich bin nicht gerade reisefreudig &#8211; sogar eine derma&#223;en &#246;de und frustrierende Besch&#228;ftigung wie zu Hause f&#252;r das Abitur zu lernen h&#228;tte ich der Reise vorgezogen &#8211; weswegen ich von den Drahtziehern dieses Auslandseinsatzes, bestehend aus meinem Onkel, meiner Tante (nicht mit uns verwandt, aber enge Freunde der Familie) und meiner Schwester, die ganz dicke miteinander sind und schon zusammen die halbe Welt (T&#252;rkei, Australien, Neuseeland, Griechenland und Thailand) besucht haben, kurzerhand gezwungen wurde. Ehe ich mich versah, wurde ich mit den oberfl&#228;chlichen Begr&#252;ndungen (Auslandserfahrungen sammeln, Englisch verbessern&#8230;) vor vollendeten Tatsachen &#8211; bestehend aus zwei Mal vier Flugtickets &#8211; gestellt. Ganz freiwillig war meine Teilnahme also nicht wirklich.<span id="more-1732"></span></p>
<p>Zwei Tickets f&#252;r jede von uns Person waren erforderlich, weil ein Zwischenstopp im London notwendig war, um eine Maschine nach San Francisco zu nehmen. Am deutschen Flughafen stie&#223;em wir wieder auf die<a href="http://www.kotatsu-revolution.de/2009/07/04/beschwerliche-reise-von-achterbahnflug-flugzeugfrass-und-schweinegrippealarm/" target="_blank"> wie &#252;blich nicht vorhandene Kundenfreundlichkeit</a>. Dem Benehmen der Flughafenmitarbeiter nach hatte entweder gerade jemand die Tollwut ins Land gebracht oder aber sie litten unter einem anderen Typ dieser Krankheit, welche ich spontan mal &#8220;Gehalt-ist-nicht-so-toll-Wut&#8221; nennen w&#252;rde.</p>
<p>Am Londoner Flughafen, wo mich zunehmend das Gef&#252;hl beschlich, etwas zu Hause vergessen zu haben und die Sicherbestimmungen &#252;brigens noch weitaus strenger sind als an deutschen, hielten wir uns nur wenige Stunden auf, aber ich nutzte diese Gelegenheit, um das allseits bekannte und &#8211; wie ich herausfand &#8211; v&#246;llig unzutreffende Klischee &#252;ber das englische Essen zu entkr&#228;ftigen: Das englische Essen ist nicht so schlimm, wie immer behauptet wird. Es ist noch weitaus schlimmer. Um ehrlich zu sein, war es wohl das grauenhafteste Essen, das mir jemals au&#223;erhalb eines Flugzeuges untergekommen ist.</p>
<p>Womit wir leider schon beim gr&#246;&#223;ten Grauen angelangt w&#228;ren, denn der Ekel vor der Zwischenmahlzeit, welche aufgrund dessen eher bei einem Zwischenbissen blieb, erschien angesichts der Widerw&#228;rtigkeit des Flugzeugfra&#223;es noch wie ein F&#252;nf-Sterne-Men&#252;. Als der Gammel heimt&#252;ckisch angerollt kam und der bei&#223;ende Geruch eine qualvolle &#220;belkeit in mir hervorrief, wusste ich, was ich vergessen hatte: Meine Gasmaske.</p>
<p>Ich dachte immer, es g&#228;be nichts Abscheulicheres als das Essen auf einem Flugzeug. Doch ich sah mich geirrt. Denn es gibt etwas Schlimmeres: Essen in einem englischen Flugzeug&#8230; Am Rande m&#246;chte ich noch folgende sieben englische W&#246;rter zu meinen Lieblingsw&#246;rten erkl&#228;ren: Es sind &#8220;no&#8221;, &#8220;thank&#8221;, &#8220;you&#8221;, &#8220;I&#8221;, &#8220;am&#8221;, &#8220;not&#8221; und &#8220;hungry&#8221; (Anordnung selbstverst&#228;ndlich rein zuf&#228;llig). Danke, ihr habt mir das Leben gerettet.</p>
<p>Doch je l&#228;nger der Flug andauerte &#8211; und der von London nach San Francisco ist ziemlich lang &#8211; desto heftiger wurde der Gerangel im meinen Verstand darum, ob ich letztendlich das Essen akzeptieren oder den Hungertod sterben solle. Nach einem langen psychologischen Kampf, der meine gesamten mentalen Kr&#228;fte erforderte, obsiegte am Ende meine Vernunft und ich entschied mich f&#252;r den Hungertod.</p>
<p>Nun, das w&#228;re jetzt die heldenfafte Version gewesen. Ab wie so oft ist die Realit&#228;t nicht so dramatisch und glorreich. Falls sich einige an dieser Stelle schon vom Blog abwenden wollen (&#8221;Iiiihhhh, der Gintoki ist so eklig!&#8221;): Nein, das soll nicht hei&#223;en, dass ich mich doch f&#252;r den Flugzeugfra&#223; entschieden h&#228;tte.  So ekelhaft bin ich nicht. Nein, in Wirklichkeit verbarrikadierte ich mich am Ende des Fluges, als ich mich nicht mehr gegen die &#220;belkeit wehren konnte, in der Flugzeugtoilette und &#252;bergab meinen Mageninhalt, der mich in dieser Menge &#252;berraschte, der Klosch&#252;ssel. Oh, das war wahrscheinlich auch nicht viel appetitlicher&#8230;</p>
<p>Auf meine alten Tage hin scheine ich noch eine ausgepr&#228;gte Flugkrankheit entwickelt zu haben. Und als bei der Konsequenz von diesem der Steward auch noch im Gestapo-Stil gegen die Toilettent&#252;r h&#228;mmerte, weil ich wieder meinen Platz f&#252;r die bevorstehende Landung einnehmen sollte, hegte ich den gro&#223;en Wunsch, die T&#252;r aufzurei&#223;en, seinen Sch&#228;del wiederholt gegen den dreckigen, mit Toilettenpapier &#252;berdeckten Toilettenboden zu beh&#228;mmern, ihn mit meinem Fr&#252;hst&#252;ck den Klo hinunterzusp&#252;len und dabei unfeine Dinge &#252;ber ihn und seine Familie zu sagen. Aber das ging ja nicht, weil ich bekanntlich anderwertig besch&#228;ftigt war.</p>
<p>Ja, so ein Blog ist eine prima Sache, um seine dunkelsten Gedanken zu offenbaren.</p>
<p>Aber ich sch&#228;tze, ihr wollt lieber etwas &#252;ber Kalifornien lesen als ein weiteres Kapitel von &#8220;Die Leiden des alten Gintokis&#8221; zu ertragen. Nun gut, dann spare ich mir die restliche Flugzeug-Jammerei, von der leider noch jede Menge vorhanden ist, f&#252;r den R&#252;ckflug auf. Der sollte den Hinflug n&#228;mlich noch &#252;berbieten. Niemals mit British Airways fliegen, Freunde.</p>
<p>Doch die Strapazen waren auch f&#252;rs Erste noch nicht &#252;berstanden. Die strengen Sicherheitskontrollen in den USA sind allseits bekannt und wurden ihrem Ruf mehr als gerecht. Nach der daraus resultierenden langen Wartezeit in der Schlange wurde eine kleinliche biometrische Erfassung, bestehend aus den Abdr&#252;cken aller Fingern und einem Augenscann, durchgef&#252;hrt &#8211; und das sogar zwei Mal, weil der Computer wohl selbst gemerkt hatte, was f&#252;r einen Schwachsinn er aufzeichnen sollte und keine Lust hatte. Gut m&#246;glich ist aber auch, dass ich jetzt zwei Mal in der Anti-Terror-Datei stehe.</p>
<p>Man sollte meinen, dass man mit deutschen P&#228;ssen ein wenig leichter ins Land kommen sollte, aber diese naive Illusion wurde j&#228;h zerst&#246;rt, als man uns auch nach der nervt&#246;tenden Prozedur nicht passieren lie&#223;, sondern in einen Warteraum schickte. War mein imperialistisches Vorhaben aufgeflogen? Noch seltsamer wurde es, als ich bermerkte, dass man die deutschen G&#228;ste anscheinend systematisch ausgefiltert hatte (okay, eigentlich waren es nur wir vier plus eine &#228;ltere Dame, aber ein Zufall konnte das nicht sein!). Was sollten die Amis schon gegen uns haben? Na gut, jetzt mal abgesehen von unseren bewaffneten Wandertagen im vorigen Jahrhundert.</p>
<p>Jedenfalls hatte man uns nicht abgef&#252;hrt, um auf alte Freundschaften anzusto&#223;en, sondern um von uns Angaben &#252;ber Gr&#252;nde unsere Besuches und so weiter zu nehmen, welche Onkel und Tante nach einigen Verst&#228;ndnisschwierigkeiten schlie&#223;lich mit ihrem gammligen Denglisch liefern konnten (ich selbst wusste da ja immer noch nicht, was ich eigentlich in diesem Land sollte). Somit erfuhr ich, dass mein Onkel Verwandte in den USA hat. Die &#228;ltere Dame aus Deutschland wiederum wollte ihre Tochter besuchen. Den Beh&#246;rden scheinen Deutsche aber irgendwie suspekt zu sein und so befanden sie es f&#252;r n&#246;tig, die von uns angegebenen Telefennummern zu w&#228;hlen, um zu &#252;berpr&#252;fen, ob die zu besuchenden Personen auch wirklich existieren und Besuch erwarten. Ich kann diese strengen Vorsichtsma&#223;nahmen uns gegen&#252;ber verstehen. Es gibt wahrscheinlich Tausende Deutsche, die illegal in die USA einwandern. Besonders beliebt d&#252;rfte wohl die Grenze zwischen den beiden L&#228;ndern sein, welche schon nach einer kurzen Schwimmeinheit &#252;berwunden werden kann.</p>
<p>Schlie&#223;lich stellten die Beh&#246;rden mit gro&#223;er Verdutzung, welche sie geschickt &#252;berspielten und sich nicht anmerken lie&#223;en, fest, dass unsere Angaben stimmten. Nach dieser riesigen Zeitverschwendung wurden wir endlich entlassen.</p>
<p>Ich k&#246;nnte jetzt auch noch etwas &#252;ber den Zoll erz&#228;hlen, aber das erspare ich euch mal. Mit dieser zugegebenerma&#223;en ziemlich lang ausgefallenden Erz&#228;hlung m&#246;chte ich verdeutlichen, dass man den genauesten Eindruck von einem Land schon kurz nach der Ankunft gewinnt. Im Klartext: Ja, die Amis sind ein unheimlich paranoides V&#246;lkchen.</p>
<p>Und Paranoia wird dann besonders schlimm, wenn sie gepaart mit Hochn&#228;sigkeit auftritt. Letzteres als weit verbreitete Eigenschaft der US-Amerikaner (soll aber keine Pauschalisierung sein) wird besonders deutlich, wenn man zum Beispiel mal China zum Vergleich heranzieht. Wenn ich in meiner Heimat (die meisten Leser wissen ja, dass ich aus China stamme) erz&#228;hle, dass ich aus Deutschland komme, dann ruft das als Reaktion im ersten Augenblick eine gewisse Ehrfurcht und dann Hochachtung hervor. Deutschland sei sehr fortschrittlich, habe einen hohen Lebensstandard und baue tolle Wagen, werden die meisten Chinesen sagen. In den USA rufe ich mit der Antwort auf die Frage, woher ich denn k&#228;me, nur ein Erstaunen (wohl aufgrund meines asiatischen Aussehens) bis Entsetzen und einen darauffolgenden mitleidigen Blick hervor. Nun gut, wenn die einzige deutsche Person, die ich im Fernsehen zu Gesicht bekomme, Angela Merkel w&#228;re, dann w&#252;rde ich wohl auch so gegen&#252;ber Deutschen reagieren. Diese Witzfigur ruft international Mitleid gegen&#252;ber uns hervor &#8211; sowohl in den USA als auch in China. Leider zurecht.</p>
<p>Dennoch: Ein gewisses &#220;berlegenheitsgef&#252;hl von den Amis kann man meiner Meinung nach nicht von der Hand weisen. Eine nationalistische Tedenz ist jedenfalls un&#252;bersehbar, stehen doch &#252;berall amerikanische Flaggen. Wenn irgendwo ein &#246;des Fleckchen ist, sei es nun der Garten oder die W&#252;ste, dann wird da einfach noch eine Flagge hingepappt.</p>
<p>Nun muss ich zugeben, dass ich mich vor allem bei der ersten Woche  gar nicht mehr so genau erinnern kann, wo ich alles gewesen bin. Selbst  habe ich &#252;brigens keine Fotos geschossen, das wollte ich vor allem  meinem Onkel &#252;berlassen, der ein leidenschaftlicher Hobby-Fotograph  ist. Der Plan, diese Fotos als Erinnerungsst&#252;tzen zu verwenden, geht  allerdings nicht auf, weil meine Schwester es doch tats&#228;chlich geschafft  hat, versehentlich alle Fotos (!) von der Kamera meines Onkels zu  l&#246;schen, was selbst f&#252;r diesen unglaublich ungeschickten Tunichtgut und  Anti-Midas (alles, was sie anfasst, geht kaputt) eine beachtliche  Leistung darstellte. Zum Gl&#252;ck haben meine Tante und meine Schwester auch noch einige Fotos geschossen, so dass ich zumindest noch einige Bilder von der ersten Woche &#252;brig habe.</p>
<p>Ich werde &#252;brigens keine Fotos nehmen, auf denen wir abgebildet sind. Also frag mich nicht wieder, ob es sich bei irgendeiner G&#246;re, die zuf&#228;llig im Hintergrund durchs Bild l&#228;uft, um meine Schwester handelt, Wuhu! ;)</p>
<p><strong>Nun endlich zu </strong><strong>Kalifornien:</strong></p>
<p>Generell ist zu sagen, dass es im Westen der USA nur im Winter regnet, die meiste Zeit des Jahres herrscht also D&#252;rre, weshalb die Vegetation begrenzt und gro&#223;e Fl&#228;chen der Natur mit gelbem Gras &#252;berdeckt ist. Tats&#228;chlich ist nur ganz selten mal eine Wolke am Himmel zu sehen, Kaliforniens Ruf, einen strahlend blauen Himmel zu haben, entspricht also der Wahrheit.</p>
<p><em>Ich w&#252;rde euch an dieser Stelle gerne ein paar Bilder liefern, aber die hat meine Schwester ja gel&#246;scht. Da ich wei&#223;, dass sie manchmal heimlich den Blog liest, m&#246;chte ich euch darauf hinweisen, dass ihr euch mit Unmutsbekundungen gegen&#252;ber ihrer Person nicht zur&#252;ckzuhalten braucht (immer feste druff!). Danke. </em></p>
<p>Strahlender Sonnenschein bedeutet aber keineswegs hohe Temperaturen, insbesondere abends, nachts und morgens ist es ziemlich kalt. Generell empfand ich Kalifornien als erstaunlich k&#252;hl, was meinen Erwartungen stark widersprach. Der Mythos vom immer warmen Kalifornien sei hiermit widerlegt. Zu dieser Zeit war es sogar in Deutschland wesentlich w&#228;rmer (<a href="http://www.kotatsu-revolution.de/2010/07/16/hitzejammer/" target="_blank">siehe Hitzejammer</a>).</p>
<p>Gewohnt haben wir &#8211; wie schon angesprochen &#8211; in Milpitas, genauer gesagt in einer Zweitwohnung von Verwandten meines Onkels. Die Bude demonstrierte eindrucksvoll, wie schlecht die Schalld&#228;mpfung von amerikanischen H&#228;usern ist und ich musste st&#228;ndig aufpassen, mich nicht mit K&#252;hlschrank-Lebensmitteln aus dem Jahre 2007 zu vergiften, aber ansonsten war der Schuppen ganz annehmbar.</p>
<p>Im &#220;brigen kann ich schon vorwegnehmen, dass ich in den USA kaum Englisch gesprochen habe. Es war kaum n&#246;tig, weil ich mit Chinesisch ohnehin weiter gekommen bin als mit Englisch. Ich hatte schon geh&#246;rt, dass in Kalifornien viele Chinesen leben sollen, aber mit so vielen Asiaten hatte ich nicht einmal ansatzweise gerechnet. Einer groben Z&#228;hlung von mir nach sind in Kalifornien (zumindest in den St&#228;dten, in denen ich war) von zehn Menschen f&#252;nf Asiaten, drei Mexikaner, einer dunkelh&#228;utig und nur einer wei&#223;. Wikipedia zufolge liegt der Asiaten-Anteil in Milpitas bei 52%, somit d&#252;rfte ich mit einer Sch&#228;tzung ziemlich gut liegen.</p>
<p>Aber bevor ich euch hier noch zu Tode langweile mit diesem unbeabsichtigten Versuch, den L&#228;ngenrekord von KR-Artikeln zu knacken,wird es Zeit f&#252;r ein paar visuelle Eindr&#252;cke.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1764" title="CA 01" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-01.jpg" alt="CA 01" width="530" height="397" /><em>KR Street View: Milpitas</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1765" title="CA 02" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-02.jpg" alt="CA 02" width="530" height="397" /><em>Keinen Schimmer, wem der Schuppen geh&#246;rt, aber was Google darf, d&#252;rfen wir schon lange. Die werden schon nichts dagegen haben, dass wir sie ins Internet stellen&#8230; </em></p>
<p style="text-align: left;">Wie ihr seht, ist Milpitas genau so eine kleine Vorstadt, wie man sie so h&#228;ufig in den amerikanischen Filmen sieht. Die Leute sind alle recht wohlhabend und ziemlich spie&#223;ig, also ganz den Klischees entsprechend.</p>
<p style="text-align: left;">Und wo ich schon mal dabei bin, kann ich gleich ein weiteres Klischee best&#228;tigen: Die Amis fahren tats&#228;chlich diese h&#228;sslichen Jeeps. Keine Ahnung, warum sie auf diese &#252;bergro&#223;en Dreckschleuder stehen, aber der Ami ist nun mal ein unbegreifliches Wesen.</p>
<p style="text-align: left;">Milpitas ist im wahrsten Sinne &#246;de, womit die einzige Besch&#228;ftigungsm&#246;glichkeit f&#252;r die Menschen dort aus dem Z&#252;chten von Kakteen bestehen d&#252;rfte. Da wir dies aber nicht als Option f&#252;r uns betrachteten, machten wir uns auf, um das ebenso wenig aufregende <strong>Silicon Valley</strong> ein wenig zu erkundigen. Nun gut, immerhin muss man der Region zugute halten, dass es eine frei empfangbare WLAN-Internetverbindung gibt (welche allerdings ziemlich lahm ist).</p>
<p style="text-align: left;">Zudem ist noch zu erw&#228;hnen, dass die Preise f&#252;r Videospiele und Elektronikartikeln fantastisch sind, aber auf die Ausbeute werde ich ganz am Ende noch zu sprechen kommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1772" title="CA 03" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-03.jpg" alt="CA 03" width="530" height="397" /><em>AMD</em></p>
<p style="text-align: left;">Aber zur&#252;ck zu unserer Besichtungstour: Wir besuchten zahlreiche Unternehmenssitze wie die von AMD, Google oder Yahoo. Die meisten von ihnen waren aber entweder gerade nicht zur Besichtung freigegeben oder aber lie&#223;en (&#252;brigens ebenso wie Warenh&#228;user) keine Fotos zu, wohl aus Angst vor Wirtschaftsspionage. Fotos waren somit nur von Au&#223;en m&#246;glich. Wie ich vorhin schon sagte: die Amis sind so ein bisschen paranoid.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1795" title="CA 15" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-15.jpg" alt="CA 15" width="530" height="397" /><em>Yahoo.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1796" title="CA 16" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-16.jpg" alt="CA 16" width="530" height="397" /><em>Google (welch &#220;berraschung).</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1797" title="CA 17" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-17.jpg" alt="CA 17" width="530" height="706" /><em>Nein, geschmackssicher war Google noch nie. </em></p>
<p style="text-align: left;">Vor allem die Haltung von Google erschien ziemlich l&#228;cherlich, denn kaum waren wir nach der Abweisung um die Ecke gebogen, schon sahen wir Dutzende von diesen beschissenen Street-View-Wagen an der Tankstelle tanken und durch die Stra&#223;en ziehen. Keine Fotos schie&#223;en lassen, aber selber alles knipsen.</p>
<p style="text-align: left;">Intel wiederum verf&#252;gt sogar &#252;ber ein eigenes Museum, in dem man auch Fanartikel dieser Firma erwerben. Nun stellt sich f&#252;r jeden mit einem gesunden Menschenverstand zurecht die Frage, wer denn so was kauft, aber na ja, heutzutage findet ja alles einen Abnehmer.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem das Aufsuchen der Unternehmenssitze also recht fruchtlos verlief, nahmen wir die <strong>Stanford University </strong>ins Ziel, welche im Univert&#228;ts-Ranking den zweiten Platz nach Havard einnimmt. Nun gut, ich gebe zu, dass mich die Uni nicht sonderlich interessiert, aber da ja ohnehin nicht viele Fotos von der ersten Woche &#252;brig geblieben sind, gibt es nun ein paar Bilder vom protzigen Standford Campus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1777" title="CA04" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA04.jpg" alt="CA04" width="530" height="706" /><em>Was geh&#246;rt wohl zur Grundausstattung jeder Uni? Genau, ein Turm. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1778" title="CA05" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA05.jpg" alt="CA05" width="530" height="397" />Lemming-Perspektive. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1780" title="CA 06" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-06.jpg" alt="CA 06" width="530" height="397" />Habe ich euch schon erz&#228;hlt, dass ich an schlimmer H&#246;henangst leide?</em></p>
<p style="text-align: left;">Hinzu kommen noch v&#246;llig triviale Einrichtungen wie eine pomp&#246;se Kirche und Springbrunnen. Man wei&#223; ja sonst nicht, was man mit dem ganzen Geld anfangen soll.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1781" title="CA 07" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-07.jpg" alt="CA 07" width="530" height="397" /><em>Und ich dachte, Stanford-Studenten h&#228;tten das Beten vor den Pr&#252;fungen nicht n&#246;tig. </em></p>
<p style="text-align: left;">Aber mein pers&#246;nliches Highlight ist ja immer noch deren Museum.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1782" title="CA 08" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-08.jpg" alt="CA 08" width="530" height="397" /><em>Blech.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1783" title="CA 09" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-09.jpg" alt="CA 09" width="530" height="397" /><em>Steine.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1784" title="CA 10" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-10.jpg" alt="CA 10" width="530" height="397" />Holz.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1785" title="CA 11" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-11.jpg" alt="CA 11" width="530" height="397" />Noch mehr Blech. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1786" title="CA 12" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-12.jpg" alt="CA 12" width="530" height="397" />Kopfschmerzen.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1791" title="CA 13" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-13.jpg" alt="CA 13" width="530" height="706" />Gintoki.</em></p>
<p style="text-align: left;">Wie seht, blieb mir absolut nichts erspart. Prinzipiell ist Stanford also genau so wie eine deutsche Bildungseinrichtung, nur mit dem Unterschied, dass sie nicht akut einsturzgef&#228;hrdet ist und genug Selbstironie aufweist, um eine Skulptur names &#8220;The Gates of Hell&#8221; auf den Campus zu stellen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1792" title="CA 14" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-14.jpg" alt="CA 14" width="530" height="706" /><em>Und wo sind die Contractors?</em></p>
<p>Ich versuchte, dem Hell&#8217;s Gate gut zuzureden, in der Hoffnung, dass es Hei dann freigeben (meiner 3500-W&#246;rter-Theorie nach ist er ja immer noch da drin) und eine dritte Staffel von Darker Than BLACK erm&#246;glichen w&#252;rde. Leider ohne Erfolg. Ich hab&#8217;s versucht, wirklich!</p>
<p>Ansonsten gibt es zur ersten Woche, die, wie ihr sehen k&#246;nnt, wirklich unspektakul&#228;r verlief, nicht mehr viel zu erz&#228;hlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1799" title="CA 18" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-18.jpg" alt="CA 18" width="530" height="397" /><em>Ein Konzertbesuch stand noch auf dem Plan. Ich habe gut geschlafen. </em></p>
<p style="text-align: left;">Das Orchester von San Francisco war der Einsch&#228;tzung meines Onkels nach aber ohnehin ziemlich mies, weshalb ich wohl nichts Weltbewegendes verpasst habe.</p>
<p style="text-align: left;">Aber apropos San Francisco, diese Stadt habe ich ja ganz vergessen. Nat&#252;rlich haben wir sie auch besucht, vorher hielten wir aber noch kurz am Meer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1801" title="CA 20" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-20.jpg" alt="CA 20" width="530" height="397" /><em>Wenn ihr ganz angestregt guckt, k&#246;nnt ihr vielleicht White Skull am anderen Ende des Ozeans erkennen. Japan ist ja nicht so weit.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1800" title="CA 19" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-19.jpg" alt="CA 19" width="530" height="397" /><em>Sch&#246;n ist das Wetter nicht. </em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1802" title="CA 21" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-21.jpg" alt="CA 21" width="530" height="397" /><em>Wirklich nicht. </em></p>
<p style="text-align: left;">Von wegen Sommer, Sonne, Strand in Kalifornien! Wie schon angesprochen ist es insbesondere in der Region um San Francisco ziemlich kalt. So wie ich das verstanden habe, kommt wohl die ganze kalte Luft (in Nebelform) von Alaska r&#252;ber.</p>
<p style="text-align: left;">Und wo wir schon bei <strong>San Francisco</strong> sind, darf nat&#252;rlich die Golden Gate Bridge nicht fehlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1804" title="CA 22" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-22.jpg" alt="CA 22" width="530" height="397" /><em>Ich habe &#252;brigens nicht das Loch oben reingefressen, falls jemand auf die Idee kommen sollte.<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Das Klima in der Region ist schon ziemlich seltsam: Einerseits ist es staubtrocken und andererseits neblig ohne Ende. Als Resultat vom Letzteren ist die Br&#252;cke teilweise gar nicht zu sehen. &#220;beraus nervig sind auf dieser &#252;brigens die Radfahrer, die in gro&#223;en Gruppen Amok rasen.</p>
<p style="text-align: left;">F&#252;r Fahrzeuge ist wiederum San Francisco selbst eine gro&#223;e Tortur. Die Stadt wurde auf H&#252;geln errichtet, die zum Teil ziemlich steil sind und besonders dann Nervosit&#228;t hervorrufen, wenn eine rote Ampel oder ein Stoppschild kommt, so dass eine ganze Reihe von Autos fast senkrecht auf der Steigung halten muss. Man muss wohl schon ein hervorragender Autofahrer sein, um in der Stadt zurechtzukommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1807" title="CA 23" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-23.jpg" alt="CA 23" width="530" height="397" /><em>Wei&#223; leider nicht (mehr), wie der H&#252;gel hier hei&#223;t.</em></p>
<p style="text-align: left;">Dieser H&#252;gel war auch der erste Ort in den USA, an dem ich eine deutsche Reisegruppe traf. Genauer gesagt handelte es sich eine Gruppe von Jugendlichen, welche sich so auff&#252;hrten, wie viele von ihnen es hier bei uns eben auch tun. Auf den engen Treppen war ein robuster K&#246;rpertakt mit diesen pubert&#228;ren Affen, die sich in einem kindischen Gerangel befanden, leider nicht zu vermeiden. Zwar entschuldigte man sich mit einem &#8220;Sorry&#8221; bei mir, aber dieser Schubser war nicht mal mein eigentliches Problem. Ich sch&#228;me mich nur immer wieder ein bisschen, wenn ich im Ausland vom Weiten Vollasis erkenne und dann, wenn ich n&#228;her dran bin, erkenne, dass sie Deutsch sprechen. Nicht mal im Urlaub hat man vor den Deppen von Zuhause Ruhe. Wenn sich noch mehr deutsche Urlauber so auff&#252;hren wie die, dann kann ich die mitleidigen Blicke von den Amis verstehen. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Bedrueckt.gif" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss der ersten Woche besuchten wir auch noch die <strong>Berkeley Universit&#228;t</strong>, ihres Zeichens Dritte im Ranking. Nein, mir bleibt auch wirklich gar nichts erspart. Meinem Onkel aber auch nicht wirklich, denn dies war der Ort, an dem sich das Ungl&#252;ck ereignete. Meine Schwester wollte die Fotokamera meines Onkels ausprobieren, l&#246;schte aber nicht nur ihr Testfoto, sondern gleich den ganzen Speicher samt allen Fotos von der ersten Woche, die mein Onkel geschossen hatte. Tja, das kommt davon, dass man &#8211; anders als meine Wenigkeit &#8211; keine chinesischen Schriftzeichen gelernt hat. Dann kann es schon mal vorkommen, dass man die Option, alle Fotos zu l&#246;schen, ausw&#228;hlt. Analphabetin. <img class="wpml_ico" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/Veto.gif" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1811" title="CA 24" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-24.jpg" alt="CA 24" width="530" height="706" /><em>So ein Campus-Turm scheint zurzeit m&#228;chtig in Mode zu sein. </em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1812" title="CA 25" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/09/CA-25.jpg" alt="CA 25" width="530" height="397" /><em>Das Tor zur H&#246;lle. Ach ne, das war ja das andere. </em></p>
<p style="text-align: left;">So, das war&#8217;s dann f&#252;r&#8217;s Erste, womit ich den L&#228;ngenrekord um knapp 300 W&#246;rter verpasst haben d&#252;rfte (den h&#228;lt wohl immer noch die Mammuth-Erl&#228;uterung zur letzten Folge der zweiten Staffel von Darker Than BLACK). Ich hoffe, dass irgendjemand den nichtsdestotrotz recht ausschweifenden Artikel bis hierhin durchgehalten hat (interessieren meine Leidensgeschichten &#252;berhaupt jemanden? O_o) und verspreche, dass im zweiten Teil interessantere Orte und sch&#246;nere Fotos (die meine Schwester noch nicht l&#246;schen konnte) kommen.</p>
<p style="text-align: left;">Unter anderem kommen dann Berichte zu Sehensw&#252;rdigkeiten wie <strong>Las Vegas, Grand Canyon</strong> und <strong>Los Angeles</strong> bzw. <strong>Hollywood</strong>.</p>
<p style="text-align: left;">
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]]></content:encoded>
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		<title>Hitzejammer</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 17:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegezogene Vorh&#228;nge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schwei&#223;perlen von der Stirn wische und inst&#228;ndig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zur&#252;ckzuf&#252;hren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegezogene Vorh&#228;nge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schwei&#223;perlen von der Stirn wische und inst&#228;ndig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zur&#252;ckzuf&#252;hren ist.</p>
<p>Jedenfalls habe ich zurzeit erhebliche Probleme, die Blechkiste in Betrieb zu setzen. Aber man kennt das ja: Sei es der Computer, der Blog oder mein batterieschwacher Taschenrechner, der beim jeden Eintippen auf wundersame Weise eine neue (und zumeist falsche) L&#246;sung ausspuckt. Meine Arbeitskr&#228;fte streiken inzwischen so oft, dass ich mir sicher bin, dass sie eine geheime Gewerkschaft gegr&#252;ndet haben.</p>
<p>Nun kann ich die Hitze kaum daf&#252;r verantwortlich machen, dass der Blog nicht wunschgem&#228;&#223; funktioniert. Zumindest abgesehen davon, dass sie mich von einem Aufenthalt in meinem Zimmer abh&#228;lt, welches wie irgendwie alle Zimmer sich zur Sonnenseite hin oder gar auf dem Dachgeschoss befindet. Hier d&#252;rfte dasselbe Prinzip zugrunde liegen, das daf&#252;r sorgt, dass ein Toastbrot immer auf die beschmierte Seite f&#228;llt und sicherstellt, dass ich immer in die falschen Schulkurse komme.</p>
<p>Letztere Feststellung wurde am Montag bekr&#228;ftigt, als in unserer Jahrgangsstufe aufgrund von Lehrerabwesenheit durch Klassenfahrten (und Unlust) so ziemlich alle Stunden und Kurse bis auf unseren zweist&#252;ndigen Deutschkurs ausgefallen sind, der – wie k&#246;nnte es anders sein – zur Mittagszeit stattfindet. Normalerweise w&#252;rde ich nicht dar&#252;ber jammern, die ersten vier Stunden frei und somit erst zur f&#252;nften Stunde Unterricht zu haben, aber es ist einfach ein furchtbar frustrierendes Erlebnis, sich schwei&#223;gebadet den Berg zur Schule empor zu schleppen, w&#228;hrend all die anderen Sch&#252;ler, die &#252;berhaupt noch Unterricht haben, einem entgegenkommen. In den letzten Tagen war es n&#228;mlich zumeist so, dass nach der vierten Stunde hitzefrei war – dies gilt allerdings nicht f&#252;r die Oberstufe, was f&#252;r uns ein Ausharren bis zum bitteren Ende bedeutet. Aber gut, wir sind ohnehin schon auf dem absteigenden Ast, es w&#228;re nicht schade um uns.<span id="more-1615"></span></p>
<p>Nichtsdestotrotz war der allgemeine &#220;berlebenswille offensichtlich st&#228;rker als der Stundenplan, was sich dadurch zeigte, dass wir f&#252;nf Sch&#252;ler, die &#252;berhaupt zu Deutsch gingen, so ziemlich die einzigen Personen an der Schule waren. Der Sechste im Bunde war unser Deutsch-Lehrer Herr G., dem irgendwann auch mal  auffiel, dass er der einzige Unterrichtende an der Schule war. Ein normaldenkender Mensch h&#228;tte uns f&#252;nf angesichts der Umst&#228;nde nat&#252;rlich sofort wieder entlassen, doch das kam f&#252;r eine pflichtbewusste Lehrkraft nat&#252;rlich nicht in Frage und so stellte er den spontanen Plan auf, ein einst&#252;ndiges Literatur-Quiz durchzuf&#252;hren und begann auch rasch, Fragen zu improvisieren.</p>
<p>Zumindest w&#228;re uns die zweite Stunde erspart geblieben, wenn nicht genau am Ende der ersten ein Gewitter eingesetzt h&#228;tte. Herr G. stellte prompt fest, dass er uns so nicht gehen lassen k&#246;nne und wir wurden noch l&#228;nger festgehalten…</p>
<p>Wie gut, dass endlich Ferien sind, denn generell war die Schule in den letzten Tagen unertr&#228;glich. So war es zwar sehr nett, dass einige Sch&#252;ler in (zu) regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden Eis im Unterricht verteilt haben, aber wenn ich noch mehr von dem Zeug h&#228;tte verdr&#252;cken m&#252;ssen, w&#228;re mir mit Sicherheit schlecht geworden.</p>
<p>Ebenso unappetitlich war der Pausenaufenthalt auf dem Schulhof, auf dem wir eine zappelnde, sich windende und vor allem riesige Fleischmade vorfanden, die mich doch erheblich am Gesundheitszustand meiner Mitmenschen respektive Zombies zweifeln lie&#223; – aber gut, ganz so weit ist es mit uns Gott sei Dank dann doch noch nicht. Sicherlich hatte blo&#223; irgendein Vogel die Made von einem verwesenden Kadaver aufgeschnappt und fallen gelassen.</p>
<p>Hoffe ich.</p>
<p>Was ich eigentlich damit ansprechen will, ist dass nicht nur Fleisch, sondern auch andere Lebensmitteln dazu neigen, bei diesen Temperaturen zu verderben. Als die Lasagne pl&#246;tzlich zitronensauer schmeckte, schloss ich unter Anwendung meines messerscharfen Verstandes, dass es sich nicht etwa um eine neue Geschmacksrichtung handelt, auch wenn mir diesbez&#252;glich schon so einiges untergekommen ist (und ich bin im &#220;brigen immer noch zitronensauer auf denjenigen, der die Lasagne mit Zimtgeschmack verbrochen hat!).</p>
<p>Als wahrhaftig hausgemachte Todesfalle erweist sich eine klemmende Balkont&#252;r, welche im fl&#252;ssigen Wechsel tags&#252;ber nicht zugeht und die warme Luft rein l&#228;sst und diese abends festh&#228;lt, indem sie nicht aufgeht, und aus dem Raum eine Sauna macht. Nein, bei mir zuhause funktioniert &#252;berhaupt nichts richtig.</p>
<p>Das Betreten dieses Raumes d&#252;rfte sich aber noch wie eine Teleportation nach Alaska anf&#252;hlen, wenn man Kunde der Deutschen Bahn ist. Bei dieser funktioniert n&#228;mlich auch &#252;berhaupt nichts (kleiner Trost: damit sind wir Br&#252;der im Geiste), vor allem die Klimaanlagen nicht. Aber an dieser Stelle muss ich mich korrigieren, denn sonst tu ich der Bahn Unrecht. Es gibt sehr wohl etwas, das bei ihr funktioniert und sogar regelm&#228;&#223;ig kommt: Die Preiserh&#246;hung.</p>
<p>Ein weiteres besonderes &#196;rgernis sind die derzeit hochaktiven Insektenviecher, die einfach nicht totzubekommen sind. Am penetrantesten sind solche, die immer dann auf wundersame Weise verschwinden oder eine Wiederauferstehung  nach christlichem Vorbild feiern, wenn man meint, sie erwischt zu haben.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise lebe ich in einer Gegend, in der man von M&#252;cken weitestgehend verschont ist. Generell sind die Artgenossen hierzulande im Vergleich zu den chinesischen Killerm&#252;cken leicht zu bek&#228;mpfen.</p>
<p>Daf&#252;r pflege ich eine besondere Beziehung zu den Motten. Diese treten immer dann verst&#228;rkt in Erscheinung, wenn ich f&#252;r ein paar Tage allein zuhause bin – die scheinen mich irgendwie zu m&#246;gen. Da diese Freundschaft aber nicht gerade auf Gegenseitigkeit beruht, werden die wahren Freunde des Insektenhassers geholt (bestehend aus Staubsauger, elektrischer Fliegenklatsche und Flammenwerfer) um die K&#252;che von den feindlichen Invasoren zur&#252;ckzuerobern – man will ja schlie&#223;lich in Ruhe essen. Einen heldenhaften Kampf, zahlreichen Verwundungen und einer abgebrannten Wohnung sp&#228;ter sind die Viecher schlie&#223;lich erledigt. Der K&#246;rper ist ersch&#246;pft und schwei&#223;gebadet. Und wehe, wenn die Lasagne dann auch noch zitronensauer schmeckt.</p>
<p>Dass die Feinde meines Feindes noch lange nicht meine Freunde sein m&#252;ssen, zeigen mir in letzter Zeit Federviecher. Im Optimalfall ist es nachts so warm, dass man auch beim ge&#246;ffneten Fenster zuerst nicht einschlafen kann. Und wenn man es dann k&#246;nnte, weil es langsam k&#252;hler wird, kann man es doch nicht, weil die V&#246;gel wieder anfangen, zu gr&#246;len – und das mit Vuvuzela-Lautst&#228;rke. Leider erweisen sich Staubsauger und elektrische Fliegenklatsche bei diesen Nervt&#246;tern als zu kleinkalibrig. Da muss wieder mal der Flammenwerfer her.</p>
<p>Die Bezeichnung „sch&#246;nes Wetter“ f&#252;r diese Affenhitze ist nur mit einem besonders eigenartigen Sinn f&#252;r Humor, ausgepr&#228;gtem Masochismus oder einer einsetzenden Hirnschmelze zu erkl&#228;ren. Jedenfalls gibt es Leute, denen es anscheinend gar nicht warm genug sein kann. Denen kann man freundliche Abhilfe schaffen, denn dies ist der Moment, in dem der Flammenwerfer einmal mehr seine Multifunktionalit&#228;t unter Beweis stellt. Deshalb empfehle ich, stets einen Flammenwerfer griffbereit zu haben. Ist zwar ein bisschen warm, aber bei den Temperaturen schwitzt man ohnehin schon genug.</p>
<p>Ebenso unsinnig wie „sch&#246;nes Wetter“ ist das Argument, in anderen L&#228;ndern seien solche Temperaturen normal, welches die Lage positiver erscheinen lassen soll. Aus eigener Erfahrung kann ich best&#228;tigen, dass es in China noch w&#228;rmer ist. Allerdings sollte auch erw&#228;hnt werden, dass es in China in jedem Raum Klimaanlagen gibt, was man hierzulande nicht behaupten kann. In Deutschland gibt es h&#246;chstens Attrappen in Deutschen Bahnen, wie wir wissen. Desweiteren scheint einem in China die Sonne nicht so heftig auf den Pelz, weil die Sonne gar nicht durch die Smogwolke durchkommt.</p>
<p>Die einzige Aussicht auf eine Besserung der Wetterlage ist ein Gewitter, welches aber auch nur kurz f&#252;r Abk&#252;hlung sorgt, weil die Temperaturen nach dem letzten Regentropfen sofort wieder in die H&#246;he schie&#223;en. Trotzdem nutzte ich zuletzt die Gelegenheit, um drei Runden laufen zu gehen, nachdem ich abgewogen hatte, dass meine Klamotten sp&#228;testens in Runde 4 so schwer vom Schwei&#223; geworden w&#228;ren, dass sie mich erbarmungslos zu Boden gerissen h&#228;tten.</p>
<p>In der letzten Runde beschlich mich zunehmend das Gef&#252;hl, dass ich bei der Abw&#228;gung vielleicht doch ein wenig zu optimistisch war, nach einem dramatischen psychologischen Konflikt konnte ich jedoch der Versuchung widerstehen, mich dem Exhibitionismus anzuschlie&#223;en.</p>
<p>Immerhin bekam ich als Belohnung einen Regenbogen in einer Pracht zu sehen, die ich noch nicht kannte. Vielleicht ist der Wettergott ja doch nicht so b&#246;sartig und gemein, wie ich dachte.</p>
<p>Und wenn er mir den Topf Gold noch zuschickt, dann w&#252;rde ich noch mal dar&#252;ber hinwegsehen, dass die Hitze es mir so schwer macht, am Blog zu arbeiten.</p>
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		<title>Film-Review: &#8220;Green Zone&#8221; &#8211; hinter den Kulissen des Irak-Krieges</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 00:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Filme & Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[So, erst mal ein paar Tage ausgespannt (musste sein :3), dann will ich mal schnell was schreiben, bevor die Ferien-typische Bequemlichkeit wieder ihre F&#228;ngen nach mich ausf&#228;hrt. Zun&#228;chst mal verfasse ich mich mal kurz meine Eindr&#252;cke zum Kinofilm &#8220;Green Zone&#8221;.

Zwar bin ich ein seit einigen traumatischen Filmerlebnissen &#8211; Kino ist n&#228;mlich auch nicht mehr das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, erst mal ein paar Tage ausgespannt (musste sein :3), dann will ich mal schnell was schreiben, bevor die Ferien-typische Bequemlichkeit wieder ihre F&#228;ngen nach mich ausf&#228;hrt. Zun&#228;chst mal verfasse ich mich mal kurz meine Eindr&#252;cke zum Kinofilm &#8220;Green Zone&#8221;.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1357" title="Green Zone" src="http://www.kotatsu-revolution.de/wp-content/uploads/2010/03/Green-Zone.jpg" alt="Green Zone" width="480" height="711" /></p>
<p>Zwar bin ich ein seit einigen traumatischen Filmerlebnissen &#8211; Kino ist n&#228;mlich auch nicht mehr das, was es mal war (nicht nur preislich gesehen) &#8211; gehe ich eher selten ins Kino, aber als die Besetzung des am 18. M&#228;rz ver&#246;ffentlichten Streifens &#8220;Green Zone&#8221; mit dem Regisseur <strong>Paul Greengrass</strong> und dem Schauspieler <strong>Matt Damon</strong> war schon derma&#223;en vielversprechend, dass f&#252;r mich ein Kinobesuch eine Pflicht darstellte. Die beiden sind n&#228;mlich ma&#223;geblich an den &#8220;Bourne&#8221;-Filmen beteiligt und als riesiger Fan der Reihe war die Erwartungshaltung nat&#252;rlich hoch.</p>
<p>Also schnappte ich mir einen Kollegen, den ich an dieser Stelle mal mit dem Pseudonym &#8220;Bertel&#8221; belege, und stattete dem Kino mal wieder einen Besuch ab. Bertel war schon ganz vorfreudig, in den Genuss des Einsatzes seiner neuen Kino-Rabatt-Karte zu kommen und prahlte schon zuvor, wie viel Geld er mit dieser sparen k&#246;nnte, welches er mit schnellen Autos, Alkohol, Nutten und S&#252;&#223;igkeiten verjubeln k&#246;nnte. Zu schade, dass die zehn Cent nicht ewig reichen w&#252;rden. &#220;brigens schafft Bertel anderthalb Packungen Butterkekse in einer Stunde.</p>
<p>Und so kamen wir also im Kino an und w&#228;hrend ich die immer inspirationsloser wirkenden Filmplakate begutachtete und mich zum Beispiel bei dem Exemplar zu &#8220;Cop Out&#8221; wunderte, wieso die Namen der Schauspieler Bruce Willis und Tracy Morgan so angeordnet waren, dass sie auf den ersten Blick f&#252;r mich &#8220;Bruce Morgan&#8221; und Tracy Willis&#8221; ergaben, erkl&#228;rte Bertel der Kartenverk&#228;uferin nach einer Bemerkung ihrerseits (&#8221;Lohnt sich doch gar nicht!&#8221;), warum sich der Zehn-Cent-Rabatt eben doch lohne.</p>
<p>Im Kinosaal angekommen, &#228;u&#223;erte ich, dass der letzte Film, den ich gesehen hatte, &#8220;Der Informant&#8221; war. Dort ging es um Wirtschaftsbetrug. Bertel bemerkte daraufhin, dass sein letzter Film &#8220;Alice im Wunderland&#8221; war. &#8220;Der war in 3D!&#8221;, so seine Rechtfertigung. Ja, Bertel geht gerne ins Kino und hat auch schon so einige Filme gesehen.</p>
<p>Aber na gut, hier soll es ja um einen anderen Film gehen.</p>
<p><span id="more-1347"></span></p>
<p>Auch wenn meine Erwartungshaltung hoch war, so war mir doch klar, dass mich ein anderer Film erwarten w&#252;rde als bei der Bourne-Reihe. Das Hauptaugenmerk von &#8220;Green Zone&#8221; wird n&#228;mlich keinesfalls auf rasante und spektakul&#228;re Action, welche uns der trickreiche Jason Bourne bot, sondern auf eine realistische Darstellung des Irak-Krieges gelegt. Der Film basiert auf realen Begebenheiten und ist trotz mitrei&#223;ender Action-Szenen in erster Linie politisch und gewiss auch informativ.</p>
<p>So ist die besagte &#8220;Green Zone&#8221; ein real existierendes Gebiet im Zentrum Bagdads, welches durch die US-Truppen milit&#228;risch gesichert wurde. Zu den besagten Truppen geh&#246;rt auch der Offizier Roy Miller, dessen anf&#228;ngliche &#220;berzeugung, sie w&#228;ren tats&#228;chlich von der US-Regierung nach Irak geschickt worden, um Massenvernichtungswaffen zu finden, nach ausbleibenden Funden immer mehr schwindet. Als er auf immer Widerspr&#252;che &#252;ber ihr Einsatzziel st&#246;&#223;t, beginnt er, Nachforschungen anzustellen und deckt langsam den riesigen Komplott der US-Regierung auf.</p>
<p>Dies mag erst recht simpel klingen: Die Amis sind b&#246;se L&#252;gner und Matt Damon verk&#246;rpert wieder mal eine Ein-Mann-Armee. Dem ist allerdings nicht so, denn tats&#228;chlich ist die Handlung des Filmes unheimlich komplex. Erst sp&#228;t wird deutlich, was es mit dem geheimen Informanten, auf den sich das Pentagon bez&#252;glich der Massenvernichtungswaffen beruft, auf sich hat &#8211; und das auch nur, wenn man aufgepasst hat. Zugegebenerma&#223;en bereiteten mir auch die irakischen Namen einige Probleme, so dass ich teilweise nicht mehr sicher war, welche Person eigentlich gemeint ist. Und wenn dann auch noch einige Decknamen hinzukommen, wird es umso schwieriger.</p>
<p>Es erfordert gr&#246;&#223;ere Anstrengungen, den Film mitzuverfolgen &#8211; nicht zuletzt aufgrund der f&#252;r Greengrass-Filme typischen wackeligen Kamera, welche zwar Authentizit&#228;t erzeugt, aber sicherlich bei einigen auch Schwindelgef&#252;hle hervorrufen k&#246;nnte. Daher mussten Bertel und ich uns nach dem Ende noch ein wenig &#252;ber den Film austauschen. Bertel fiel sofort auf, dass der im Trailer abgeschossene Helikopter nicht im Film vorkam. Und ich dachte immer, er sei zu oberfl&#228;chlich bei seinen Filmbewertungen&#8230; Aber er hatte recht, der Befehl zum Abschuss wird gegeben, aber die Ausf&#252;hrung wurde offensichtlich rausgeschnitten. Ob Bertel froh dar&#252;ber war, wei&#223; ich nicht genau. Schlie&#223;lich will er doch Helikopter-Pilot werden (ja, Bertel hat sehr pr&#228;zise  Zukunfsvorstellungen). Hat er sich also gefreut? Seiner Vorliebe f&#252;r Explosionen nach zu urteilen: Nein, eher nicht.</p>
<p>Nat&#252;rlich gelingt es &#8220;Green Zone&#8221; in nur 115 Minuten keinesfalls, die ganze Komplexit&#228;t des Irak-Krieges zu vermitteln. Dennoch erachte ich solche Filme, die von der Norm abweichen, die Amerikaner keinesfalls als glorreiche Helden darstellen und einen Blick &#8220;hinter die Kullisen&#8221; des politischen Geschehens liefern, f&#252;r ungemein wertvoll. In &#8220;Green Zone&#8221; wird die grundlegende Handlung m&#246;glichst simpel aufbereitet und dennoch ist der Film vielschichtig und geht auf die verschiedenen Positionen und Handlungen der Beteiligten ein.</p>
<p>Insbesondere bei den Irakern ist dem Film dies gut gelungen. Unter ihnen gibt es sowohl ehemalige Regierungsmitglieder, die gewillt sind, mit den Amerikanern zusammen zu arbeiten, aber bei der Ablehnung durch diese auch zu den Waffen greifen w&#252;rden, als auch B&#252;rger, die sich die alte Regierung zur&#252;ckw&#252;nschen und solche, die sie verabschauen. Es gibt verschiedene ethnische Gruppen wie Sunniten, Shiiten oder Kurden, die auch unterschiedliche politische Meinungen vertreten und deren Zusammenbringen in einer Regierung eine gro&#223;e Herausforderung darstellt. In jedem Fall gibt es aber keine Pauschalisierungen &#252;ber die irakische Bev&#246;lkerung, der Film vermittelt lediglich, dass die meisten das beste f&#252;r ihr Land wollen und auch ein Anspruch haben, ihren Willen durchzusetzen und &#252;ber ihr Land zu bestimmen. Der Wille der Bev&#246;lkerung ist etwas, was mir in den Diskussionen &#252;ber Kriegseins&#228;tze h&#228;ufig zu kurz kommt.</p>
<p>&#8220;Green Zone&#8221; ergreift keinesfalls Partei f&#252;r eine bestimmte Meinung, sondern versucht zu schildern und &#252;berl&#228;sst die Meinungbildung weitesgehend den Zuschauern. Eine Verurteilung auf moralischer Ebene bleibt aus, auch wenn die Hauptperson Roy Miller seinem Gewissen folgt, so ist auch er nicht vollkommen. Auch wird das eigentliche Motiv des Kriegseinsatzes auch nicht explizit genannt. Dennoch ist der Film &#228;u&#223;erst kritisch und so werden am Schluss im Hintergrund auf subtile Weise &#214;lraffinierien gezeigt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pvmRE1cswso" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="350" src="http://www.youtube.com/v/pvmRE1cswso"></embed></object></p>
<p><strong>Fazit: </strong></p>
<p>Der Film bietet eine actionreiche Darstellung von Tatsachen. Unangenehmen Tatsachen. Und so ist es nicht verwunderlich, wieso der Film zumindest in den USA kein kommerzieller Erfolg ist. Dennoch handelt es sich um einen sehr guten Streifen, der trotz einiger Parallelen wie etwa der Suche nach der Wahrheit letztlich keineswegs mit Bourne zu vergleichen ist. &#8220;Green Zone&#8221; ist n&#228;mlich trotz einiger Action-Szenen eine sehr politische Schilderung mit dem Anspruch auf Realismus, w&#228;hrend beeindruckende Kampfchoreographien nicht vorzufinden sind.</p>
<p>Wer sich also f&#252;r das Thema &#8220;Irak-Krieg&#8221; interesiert, sollte sich den Film unbedingt anschauen, wer ein Action-Spektakel und seichte Unterhaltung sucht, ist bei anderen Streifen besser aufgehoben (insofern vermittelt der Trailer wom&#246;glich einen falschen Eindruck). Ich jedenfalls spreche meine klare Empfehlungs aus.</p>
<p>Ach so, Bertel fand den Film auch gut. ^^</p>
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		<title>Der passende Song zum Wetter</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotiz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei uns hat es &#252;brigens noch viel st&#228;rker geschneit als im Fan-Video zum Keane-Song &#8220;Snowed Under&#8221;. Und der Fan lebt wohlgemerkt in Sibirien. 
Das w&#228;re soweit die k&#252;nstlerische Darstellung der Wetterlage. Und jetzt die Realit&#228;t:
Ich kann keine zwei Zentimeter laufen, ohne durch den Schnee waten zu m&#252;ssen, der verdammte Schneematsch klebt mir an den Schuhen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="562" height="342" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VyRhRHwSrWs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="562" height="342" src="http://www.youtube.com/v/VyRhRHwSrWs"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><em>Bei uns hat es &#252;brigens noch viel st&#228;rker geschneit als im Fan-Video zum Keane-Song &#8220;Snowed Under&#8221;. Und der Fan lebt wohlgemerkt in Sibirien. </em></p>
<p style="text-align: left;">Das w&#228;re soweit die k&#252;nstlerische Darstellung der Wetterlage. Und jetzt die Realit&#228;t:</p>
<p style="text-align: left;">Ich kann keine zwei Zentimeter laufen, ohne durch den Schnee waten zu m&#252;ssen, der verdammte Schneematsch klebt mir an den Schuhen und friert meine Zehen ab, mein alter R&#252;cken f&#252;hlt sich durch das Schneeschippen noch ganze f&#252;nfzig Jahre gebrechlicher an, die Bahn hat ohnehin immer Versp&#228;tung und die ganzen vorpubert&#228;ren Balgen, die es ach so lustig finden, ihre Mitmenschen mit Kaltgeschossen zu terrorisieren, gehen mir tierisch auf den Keks. What a lovely day.</p>
<p style="text-align: left;">Man merkt, ich bin in Festlaune.</p>
<p style="text-align: left;">Aber keine Sorge, bis Weihnachten ist der Schnee eh wieder geschmolzen, haha&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		<title>Pr&#252;fungsstress</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2009/12/16/pruefungsstress/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 22:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein kurzer Erlebnisbericht &#252;ber den gestrigen Tag.
Wieso m&#252;ssen F&#252;hrerscheinpr&#252;fungen eigentlich immer vormittags stattfinden? Zunehmend verst&#228;rkt sich bei mir das Gef&#252;hl, jede Autorit&#228;t &#8211; und es gibt nicht wenige Verr&#252;ckte, die sich f&#252;r eine solche halten -  ist dem Glauben verpflichtet, ihr Aktionsradius w&#228;re der Nabel der Welt. Ob es nun der Fu&#223;balltrainer ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein kurzer Erlebnisbericht &#252;ber den gestrigen Tag.</p>
<p>Wieso m&#252;ssen F&#252;hrerscheinpr&#252;fungen eigentlich immer vormittags stattfinden? Zunehmend verst&#228;rkt sich bei mir das Gef&#252;hl, jede Autorit&#228;t &#8211; und es gibt nicht wenige Verr&#252;ckte, die sich f&#252;r eine solche halten -  ist dem Glauben verpflichtet, ihr Aktionsradius w&#228;re der Nabel der Welt. Ob es nun der Fu&#223;balltrainer ist, der vergisst, dass seine Kreisliga-Kicker nicht unbedingt f&#252;r den Aufwand bezahlt werden und auch dementsprechend humanere Anspr&#252;che gestellt bekommen sollten. Ob es nun der Lehrer ist, der so viele Hausaufgaben aufgibt, als g&#228;be es kein Morgen und erst recht keine anderen F&#228;cher. Oder eben der F&#252;hrerscheinpr&#252;fer, der die Pr&#252;fung unbedingt vormittags in die Zeit der Englisch-Klausur verlegen muss, damit er w&#228;hrend der 45 Minuten von Vorfreude erf&#252;llt mit dem Fahrlehrer seine Nachmittagsplanung besprechen kann.</p>
<p>Nat&#252;rlich erachten sowohl der Englisch-Lehrer als auch der F&#252;hrerscheinpr&#252;fer ihr jeweiliges Vorhaben f&#252;r derartig wichtig, dass keiner von beiden bereit war, nachzugeben und seinen Termin ein wenig zu verschieben. Gl&#252;cklicherweise zeigte zumindest der Lehrer gegen&#252;ber diesem armen Burschen, dessen bescheidenes Bed&#252;rfnis aus nichts weiterem als eine w&#246;chentliche Ration seines Lieblings-Animes besteht, ein wenig Einsicht und erlaubte diesem gro&#223;m&#252;tig, schon um 7:30 statt um 8:00 mit der Klausur beginnen zu d&#252;rfen, um es noch halbwegs zeitlich zum Treffen um 9:45 zu schaffen. 7:30! Welch ein Humanist. Dennoch vielen Dank daf&#252;r. <span id="more-668"></span>Zwar hatte ich nichtsdestotrotz eine knappe Stunde weniger Zeit zur Verf&#252;gung als sonst, aber da dies gef&#252;hlt ohnehin bei jeder Klausur der Fall ist, m&#246;chte ich nicht von einem Wettbewerbsnachteil und dem dringenden Bedarf, lockerer vom Lehrer bewertet zu werden, sprechen. Ganz abgesehen davon, dass der Lehrer ganz optimistisch zugab, er selbst k&#246;nnte um diese Uhrzeit &#8211; zur Erinnerung: halb acht &#8211; gar nicht schreiben. Und es sollte nicht lange dauern, bis ich feststellte: Ich auch nicht.</p>
<p>Er bot mir noch an, in einem Nebenraum zu schreiben, da die Mitsch&#252;ler mich st&#246;ren k&#246;nnten, wenn sie in einer halben Stunde den Raum betreten w&#252;rden. Dankend lehnte ich ab und entschied mich f&#252;r den die Anwesenheit der anderen. Geteiltes Leid ist eben halbes Leid.</p>
<p>Voll motiviert und hellwach kaute ich auf meiner Zyankali-Kapsel rum und holte mein Exemplar der englischen Novelle &#8220;Moon Palace&#8221; hervor. Der Zustand dieses Schinkens lie&#223; auf eine Folterung schlie&#223;en, wobei dieses Verh&#228;ltnis zwischen mir und den 304 Seiten pure Niedertracht auf Gegenseitigkeit beruhte. Ich schlug erst ein und dann auf &#8211; n&#228;mlich Seite 180, das Thema der Klausur.</p>
<p>Ich verstehe das. Wenn man das Buch im Unterricht nur bis zur Seite 150 behandelt hat, dann ist es nur konsequent, die Seite 180 als Thema dranzunehmen. Nachdem ich beim zweiten &#220;berlegen festgestellt hatte, dass es vielleicht doch nicht ganz so klug wie zuerst gedacht w&#228;re, mal kurz 30 Seiten eines Buches durchzulesen, das in einer Z&#228;higkeit geschrieben ist, bei der selbst Schiller vor Neid erblasst w&#228;re, versuchte ich unter Verwendung meiner intellektuell-improvisatorischen F&#228;higkeiten und Ber&#252;cksichtigung des bisherigen Geschichtsverlaufes zu rekonstruieren, was wohl so passiert sein m&#246;ge: Nichts.</p>
<p>Na ja, drei Aufgaben hingerotzt und mich dann auf den Weg gemacht. An der Fahrschule traf ich mich mit meinem Fahrlehrer und dann ging es zum T&#220;V der Nachbarstadt, wo aus unerfindlichen Gr&#252;nden die Pr&#252;fung stattfinden sollte. Vorteilhaft war es nat&#252;rlich nicht, dort zu fahren, wo man sich &#252;berhaupt nicht auskennt. Gl&#252;cklicherweise stellte sich der Verkehr aber als einigerma&#223;en g&#252;nstig heraus.</p>
<p>Der Pr&#252;fer erwartete uns schon und ich konnte direkt anfangen. Nerv&#246;s war ich &#252;berhaupt nicht, schlie&#223;lich hing mein Leben nicht davon ab, ob ich an diesem Tag den F&#252;hrerschein nach Hause bringen w&#252;rde oder nicht. Nur die Fahrstunden gingen mir auf die Nerven und wollte ich drigend loswerden. Dennoch gab ich mein Bestes, so zu tun, als sei ich furchtbar angespannt gewesen, um Subjektivit&#228;t beim Pr&#252;fer zu erzeugen und den Anschein zu erwecken, als k&#246;nnte ich es ansonsten besser und um etwaige Fehler mit dem Pr&#252;fungsstress zu begr&#252;nden. Wahrlich eine schauspielerische Meisterleistung, inklusive derart tiefem Durchatmen, als st&#252;nde ich vor einem asthmatischen Anfall. Ich gab mir alle M&#252;he, Darth Vader zu imitieren.</p>
<p>Und so konnte ich meine generelle Unf&#228;higkeit am Steuer auch weitesgehend gut verbergen, nur als er mich schon kurz nach dem Fahrtbeginn fragte, ob ich denn eine Brille br&#228;uchte, war ich kurz irritiert. So eine Frage bedeutet gegen&#252;ber einem Schiedsrichter normalerweise eine Rote Karte. Und die hatte mir mein Fahrlehrer, voller Vertrauen in meiner Person, im Vorfeld oft genug angek&#252;ndigt. Verdammt, erst angefangen und schon direkt was &#252;bersehen? Mit &#8220;ich habe Kontaktlinsen&#8221; hatte ich aber die richitge Antwort gegeben und war enorm erleichtert, als er dies in sein Formular eintrug. Man h&#228;tte die Frage auch eindeutiger stellen k&#246;nnen, aber das ist wohl so die Art von Humor, die die haben.</p>
<p>Die beiden f&#252;hrten die ganze Zeit &#252;ber ein v&#246;llig belangloses Gespr&#228;ch &#252;ber Motorr&#228;der und Weihnachtsm&#228;rkte und unterbrachen dieses ab und zu, um ein bisschen rumzuschreien, wie viele Zentimeter ich vom Rechtsfahrgebot abgewichen w&#228;re, wie viele Kilometer weit entfernte Vehikel ich h&#228;tte anfahren und wie viele gefleckte Fliegen ich h&#228;tte &#252;bersehen k&#246;nnen. Ich finde es immer wieder h&#246;chst bemerkenswert, wie Leute in ihrer ganzen neurotischen Paranoia, die sie sich in all den Berufsjahren aufgebaut haben m&#252;ssen, hinter jedem Ziegelstein die Apokalypse vermuten. So wie die sich aufgef&#252;hrt haben und so wie die, obwohl sich der vermeintlichen Gefahren bewusst, mich auch zu den entsprechenden Stellen geschickt haben, h&#228;tte ich ja vors&#228;tzliche Sch&#228;digung meiner Person oder gar eine Verschw&#246;rung vermuten und schon nach wenigen Metern mit einem lauten &#8220;Lebend kriegt ihr mich nicht!&#8221; in Hollywood-Manier aus dem Wagen hechten m&#252;ssen.</p>
<p>Jedenfalls konnte ich die 45 Minuten irgendwie doch &#252;ber die B&#252;hne schaukeln, ohne jemanden umzufahren &#8211; angesichts der ganzen Gefahren eine beachtenswerte Leistung, wie ich finde. Mein Fahrlehrer wollte wieder zig Fehler gesehen haben und sie dem Pr&#252;fer noch mal vor Augen f&#252;hren, dieser hatte jedoch keine Lust, verzichtete darauf und h&#228;ndigte mir die Bescheinigung f&#252;r das Bestehen der Pr&#252;fung aus, bevor er es sich noch mal anders &#252;berlegt h&#228;tte.</p>
<p>Mein Fahrlehrer brachte mich zum T&#220;V meiner Heimatstadt zur&#252;ck, um meinen F&#252;hrerschein abzuholen. Nat&#252;rlich nicht, ohne mir ausf&#252;hrlich erl&#228;utert zu haben, wie unverdient mein Bestehen ist und wie sehr der Pr&#252;fer mich h&#228;tte durchfallen lassen m&#252;ssen, wenn er nur mal ein wenig auf mein Fahren geachtet h&#228;tte. Der Kerl machte keinen Hehl daraus, dass er von mir &#252;berhaupt nicht &#252;berzeugt ist und mich auch ziemlich ungerne unterrichtet, daher m&#252;sste er eigentlich froh dar&#252;ber sein, mich los zu sein. Stattdessen hatte er noch versucht, dem Pr&#252;fer einzureden, mich nicht bestehen zu lassen. Wahrscheinlich hat er mich einfach zu lieb und sich noch nicht von mir trennen wollen. Kann ich verstehen. Macht wohl zu viel Spa&#223;, jede Fahrstunde wegen jedem Hinz und Kunz &#252;ber mich rumzumeckern.</p>
<p>Wieso auch immer musste mein Fahrlehrer auch noch direkt vom T&#220;V los und hat es nicht mal f&#252;r n&#246;tig befunden, mich zumindest noch zur Fahrschule zur&#252;ckzubringen. Gut, dass es nur drei Haltestellen bis zu mir nach Hause waren und ich weder Ticket noch Geld, um eines zu erwerben, bei mir hatte. Und so durfte ich zur Kr&#246;nung noch eine kleine Odysee einlegen.</p>
<p>Hach, da nutzte auch ein F&#252;hrerschein nichts.</p>
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