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Japan entschuldigt sich für seltsame “Schmuddelfilme”

Nakai

Ja doch, Kulturminister Nakai hält das, wonach es aussieht.

Dass die Japaner schon immer etwas seltsamere Schmuddelfilmchen hervorbrachten und im Ausland oft als pevers gelten, ist ja nichts Neues.

Dass sich jetzt aber sogar der japanische Kultusminister Nakai vor die Presse stellt, um über ein bestimmtes “Kulturguts” seines Landes zu sprechen und sich dabei auch noch bei Zulieferern des japanischen Exportguts entschuldigt, erscheint schon mehr als kurios.

Offensichtlich war der Druck der westlichen Fap…, äh, Erotik-Fans so groß geworden, dass er sich gezwungen sah, vor die Presse treten und einen wichtigen Bestandteil seiner Kultur verteidigen. Diese Maßnahme ist insofern zu verstehen, als dass der Austausch von Pornos schließlich einen wichtigen Bestandteil der internationlen Diplomatie darstellt. Auf jedem politischen Gipfel kommt man auf die wichtigsten Themen der Welt zu sprechen. Nicht verwunderlich also, dass ganz oben auf der Liste natürlich die Pornos kommen und auf den Treffen immer so wenig herauskommt. Wobei die Auslegnung von Letzterem je nach Perversität des Lesers natürlich unterschiedlich ausfallen kann..

“Nicht Bewusst, dass die Leute das Zeug nicht genießen”

Nachdem laut Aussagen der USA verschiedener Regierungen weltweit Millionen von Menschen durch Japans Pornographieexporte erkrankt waren, sahen sich die zwanzig wirtschaftstärksten Länder dazu gegezwungen, den Japanern Sanktionen anzudrohen, “sollten die Produktion der Ekel erregenden Biowaffen nicht sofort eingestellt werden”.

In Japan zeigte man sich verwundert über die Ablehnung ihres “Kulturgutes”. Da eine Schädigung der internationlen Pornodiplomatie nicht in Kauf zu nehmen war, reagierte die Regierung rasch.

“Uns war ehrlich nicht bewusst, dass die Leute das Zeug nicht genießen”, so Kultusminister Kazuhiro Nakai, der seine Bedauerung über das als unbedenklich vermutete Material ausdrückte. Jenes bestand im Übrigen aus – an dieser Stelle seien die originalen Klassifizierungen zitiert – tausenden Stunden von:

bondage porn, rape porn, utensil-rape porn, food-rape porn, frozen-food-rape porn, vomit-enema porn, elder-care-coma-patient-rape porn, and the kind of a porn in which a nubile youth is kidnapped, stripped, tied down in a wading pool and raped.

“Wir sind tief beschämt über das – was auch immer es an diesen Filmen sein mag – was die Leute rund um die Welt so sehr zum Erbrechen gebracht hat. Bitte nehmt zur Kenntnis, dass der Inhalt nur unterhalten und erregen sollte”, so der Kultusminister weiter.

Das Kultusministerium sei geschockt von der kürzlichen Entwicklung, so Nakai, und versuche zahlreiche Produkte zurückzurufen, darunter auch 27 Millionen Stück geschätzte Kopien von auserlesenen

bukkake (splash), gokkun (gulp), and tamakeri (testicle-kicking) videos.

Politiker hätten sich bereits mit Führern der japanischen Adult-Industrie mit einer Umsatzstärke von 5,5 Billionen US-Dollar getroffen, um eine Regulierung zu vereinbaren, die ein Mindestmaß an grundsätzlicher menschlicher Anständigkeit gewährleisten soll. Am Gespräch nahmen die Köpfe verschiedener wichtiger Studios teil, darunter auch die von WoundSexerCo, Maid Molest Universal, Innocent Schoolgirl Despoil Youngest Daughter Lips Plunder Incest Distribution, und Sunrise-Rape-Rape-Nihon .

Vielleicht dürfte dies als Signal für eine Mäßigung der Industrie aufgefasst werden, so ließ der führende Filmproduzent Gloden Dawn Global eine Pressemitteilung mit dem Titel “Demütigung und Verblüffung” herausgeben, in der die Rücknahme der Serie “Pregnant Ladyboy Sodomized Facedown In The Rice Bowl”, eine 23-teilige “Geschichte” , die Berichten nach tausenden Zuschauern Gefühle der Abstößigkeit und Schande sowie ewige Zweifel am Guten im Menschen brachten, verlautet wurde.

Filme der körperlichen und seelischen Verletzungen beschuldigt

Ausnahmsweise sind hiermit nicht Uwe Bolls Werke gemeint. Anlass für die Vorwürfe sind nämlich internationale Beschwerden von Konsumenten.

“Ich habe über eine Million dieser Filme gesehen und einer war schlechter als der andere”, erzählte José Randulfo, ein Portugiese mit einer höchst respektablen Zahl,  nachdem er wegen Dehydration, ätzenden chemischen Verbrennungen und gebrochenen Rippenbehandelt worden war – die Resultate eines 45-minütigen Kotzanfalls, den er nach dem Ausleihen von “Naughty Ginza Maids Drink Cocktail Of Refuse And Bile” erlitten hatte. “Die Ärzte sagen, dass es Monate dauern könnte, bis ich mich wieder daran erinnere, wie normale Genitalien aussehen und sogar noch länger, bis ich daran erinnere, wie sie eigentlich zu funktionieren haben.”

“Eine Entschuldigung der Regierung ist schön, aber wie wollen sie das Trauma richten, das ich bereits erlitten habe?”, fragte der in Dallas wohnhafte Carter Landisman, den FilmLet’s Underwear Shop In Chinbo-Sho Medical District” anführend. “Das Zeug ist widerlich. Wie diese Szene hier mit dem Latex-bedeckten Mädchen und dem Wolf und – oh, Gott, mir wird wieder schlecht!”

Endlich wurde uns der Beweis geliefert, dass Pornos schädigend, wenn nicht sogar lebensbedrohlich sind. Trotzdem diskutiert keine der Firmen über Schmerzensgeldzahlungen an die Geschädigten und Erniedrigten, im Gegenteil, sie warten begierig auf weiteres Feedback von Zuschauern.

“Ich fühle mich großartig, dass unsere Arbeit mit dieser Beachtung aufgenommen wurde”, sagte Takuya Ishiyama, seines Zeichens Creative Director von Young Forcible, “aber ich weiß, dass wir geeignetere Inhalte für das internationale Publikum generieren können, vielleicht durch das Entfernen von einigen Charakteren, die beim Wühlen im Erbrochenem, das sie aus einer in den Magen ihres Partners führenden Gummiröhre getrunken haben, abgehen.”

Schön zu beobachten, dass die Japaner Solidarität beweisen. Kultusminister Nakai jedenfalls erzählte den Mitgliedern der Presse, dass seine Abteilung weiter daran arbeite, zu verstehen, was andere Nationen anstößig an der Pornographie seines Landes fänden. Somit wäre die internationale Pornodiplomatie gerettet. Dabei habe ich schon vor dem geistigen Auge den Dritten Weltkrieg kommen sehen, der als “Großer Pornokrieg” in die Geschichte eingegangen wäre.

Am Ende konnte sich aber auch Herr Nakai eine sarkastische Bemerkung nicht verkneifen: “Nur um sicher zu gehen, sogar die Tentacle-Rape Hentai? Auch wenn es nur animiert ist und die Tentakeln eindeutig nicht real sind?”

Es berichtete Gintoki.

Kommentar:

Dieser Artikel hat vor allem eine satirische Funktion, dementsprechend sind natürlich viele Angaben maßlos übertrieben. Was davon nun alles der Wirklichkeit entspricht, bleibt einem selbst überlassen. Die Vorlage ist dieser Artikel, den ich stellenweise übersetzt und geändert habe. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, diese Satire möglichst amüsant zu gestalten und freue mich natürlich über jedes Feedback.

PS: Allen, die aufgrund von Suchanfragen wie “food-rape porn” hier gelandet sind (tatsächlich gab es laut Statistik schon einige seltsame Suchanfragen und man weiß ja nie, was da draußen so herumläuft) und gehofft hatten, entsprechendes Material zu vorzufinden, sei an dieser Stelle ein lautes “Harhar” und dieser Blick von Ko-chan, unserem Maskottchen, ausgerichtet:

Hm

Update: Wobei, nein, ihr wollt es gar nicht wissen.

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3 Kommentare über “Best of Kotatsu”

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  2. Blog-Geschenke - Kotatsu Revolution - Unterm Kotatsu – Über die Welt schrieb:
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