Spliced Shit is still Shit !
Donnerstag 2. September 2010 von White Skull

So, eigentlich sollte hier der Artikel zu meinem Japanurlaub stehen, aber es hat Probleme mit dem Hochladen der Urlaubsfotos. Also werde ich euch einfach den vielleicht, und höchstwahrscheinlich, schlechtesten Film des Jahres vorstellen:
Splice
Oder auch: Wie mache ich Genexperimente richtig falsch mit einigen der miesesten Konsequenzen überhaupt?!
Kurz und knapp geht es darum, dass:
Ein junges Forscherpärchen bei einer Genfirma arbeitet und dringend Geld braucht. Es gibt zwar auch dann einen Durchbruch (eines Kotzreizes) in Form einer undefinirbaren Masse Fleisch, die angeblich aus Stammzellen von Nutztieren geschaffen worden sein soll.
Doch eins ist zu wenig also machen wir daraus zwei, ein männliches und ein weibliches.
Hurra, die Lösung für Allsheimer und AIDS und was-sonst-noch-alles ist da, alle lebten glücklich und lange dank zwei … Fleichdingsis. ENDE.
Nein, so einfach ist es dann nunauch wieder nicht, zumal ich mich damit irgendwie noch hätte abfinden können.
Aber wieso eigentlich fällt dieser “Film” unter die Kategorie “Horror” wenn es hier doch eher nach “Schnultze” klingt?!
Ganz einfach weil die Wissenschafttlerin jetzt unbedingt ein Wesen mit menschlicher DNS erschaffen will, wogegen ihr Freund, der andere Kittelträger natürlich ist, Ethik und dergleichen (Bitte im Anschluß an diesen Artikel nur eine ganz kurze Diskussion über Ethik, wenn überhaupt gewünscht. Danke!).
Es kommt also zur “Geburt” dieser “Missgeburt”, wenn auch viel zu früh, bei der sündhaft teure Ausrüstung draufgeht. War da nicht was mit Geldsorgen?! Ach was solls, weiter im Text. Also das Vieh ist geboren, kann nicht sprechen und wächst rapide. Die Argumente der Wissenschaftlerin: Wir können ein “menschliches” Leben studieren. Bitte einmal auf das Bild gucken. Danke, ich habe noch keinen “Mensch” mit einem Schwanz mit ausfahrbarer Klinge sowie einer solchen Beinmutationen gesehen. ( Hey, Roswell hat angerufen, sie wollen ihr Alien wiederhaben.).
Aber da ja keiner was wissen darf, wollen sie “Dren”, ihr Schoßvieh, auf eine einsame Farm bringen. Dren deshalb weil die Wissenschaftler bei der Firma “NERD” arbeiten (Nerds der Welt wehrt euch!).
Dren wird auf jeden mit Wissen und irgendeinem Biozeug gefüttert, das es nicht will und stattdessen Zucker frisst.
Zwischenzeitlich fällt es auch noch den Bruder von dem Wissenschaftler an, der sich in die Hose macht und erst einmal nach Mami ruft. Naja, vorerst hält er die Klappe wohl geschlossen.
Dann kommt eine Präsentation der beiden Dinger vom anfang, ihr erinnert euch die Wunderheiler. Tja, stellt sich heraus eines der Biester hat ein Geschlecht gewechselt. sie fahren beide einen Stachel aus und es komtt zu “Sting Massecre I”, jetzt mit exta viel unnätülich-aussehendem Kunstblut.
Nun, Präsentation im Arsch, Kohle flöten gegangen und vor aller Welt zum Affen gemacht.
Hell, yeah. Wait, the film ain’t over yet?! Oh, come on, you’ve got to be kiddin’ me?!
Na, dann weiter i Progamm. Dren erstickt zwischenzeitlich, der Wissensfutzi fasst sich ein Herz und will es ersäufen. Guter Mann, Gehaltserhöhung, wenn auch etwas spät (Das mit dem Töten, mein ich.).
Aber Dren überlebt, hat sogar Kiemen und kann Unterwasser atmen.
Auf der Farm bricht dann das Chaos aus als nämlich die Wissenschaftlerin Dren ihr Kätzchen wegnimmt und Dren dann mal kurz auf bockig macht und aufs Dach der Scheune abhaut und dann Flügel ausbildet.
Also langsam reichts, was kommt denn als nächstes. Hörner vielleicht, so als nette Abrundung dieses Haufens zusammengewürfelter DNS.
Aber es kommt noch besser als Hörner: Der Wissenschaftler tanzt mit Dren und es verliebt sich prompt in ihn. Dreiecksbeziehung irgendjemand?! Nein, es kommt dann doch anders, denn er stößt Dren von sich.
Aber Dren lässt nicht locker und irgendwann schafft sie es dann, dass er Sex mit dieser Tabkzüchtung hat. Woher Dren weiß wie das geht, also den Sex meine ich. Nun es hat einmal zugeschaut als die Wissenschaftler ein kleines Schäferstündchen hatten und sich unbeobachtet fühlten (Hier ein Tipp an alle Eltern: IMMER sichergehen, dass die Kinder FEST schlafen und die Schlafzimmertür ZU ist.).
Aber der unsere Laborratte lässt sich auch noch beim Sex mit dem Experiment erwischen und zwar von der Freundin.
Tolles Ende oder: Die Freundin bring in Rage versetzt durch das gesehene alle beteiligten um und danach sich selber.
Aber auch hier verpasst es die Industrie einen guten Schlussstrich zu ziehen, stattdessen kommt es zu einer Versöhnung aller Parteien und Dren kriegt sogar das Kätzchen wieder, das prompt den Stachel spürt.
Aber wenigstens dreht die Wissenschaftlerin jetzt endlich mal positiv durch und beginnt Dren für die Schlachtung vorzubereiten, HUSSA.
Aber ihr Freund kommt rein und unterbindet dies, dieser Trottel.
Aber zum Glück stirbt Dren und alles könnte vorbei sein. Es wird verbrannt sowie alles andere auch inklusive des kleinen Schminkköfferchens, dessen Existenz ich geflissentlich unterschlagen habe.
Dann taucht auf einmal ihr Abteilungsleiter auf, der wie aus heiterem Himmel von dem Bruder des Erschaffers hergelockt wurde, auf und fragt wo Dren ist.
Alle starren natürlich sofort auf den Scheiterhaufen, plötzlich ertönt ein Schrei und Dren ist auf einmal “…männlich” geworden. Es wird immer absurder. Und jetzt geht wohl der “Horror”-Teil los. Eine Verfolgungsjagd durch den düsteren nächtlichen Wald, wo Dren nacheinander alle Männer tötet und dann die Wissenschaftlerin vergewaltigt.
Die erschlägt auf einmal aufgebracht über den Tod ihres Geliebten Dren und alles könnte vorbei sein.
Aber der Film zieht sich ohnehin schon, was machen da die zwei Minuten mehr ?!
Die Wissenschaftlerin wird hochschwanger gezeigt und von ihrer Chefindazu gebracht irgendeinen dubiosen Vertrag zu unterschreben.
Und damit endet der Film endlich, mit guten, also schlechten, Aussichten auf ein Sequel.
Fazit:
Dieser Film wird als Horrorfilm engestuft hat aber davon maximal fünf Minuten, was mehr als peinlich ist.
104 Minuten Müll, die mal kurz 30 Millionen verschlangen und bis jetz knapp über 23 Millionen einspielten. Eigentlich ist das sogar noch zuviel, aber solange es nicht mehr wird soll es mich nicht kümmern.
Alles in allem eigentlich ein Film der jedweder bewertung widerspricht, da er meiner Meinung nach nicht einmal einen Punkt verdient hat. Aber KR und White Skull sind heute einmal gnädig und geben deshalb einen Mitleidspunkt, der mehr als geschmeichelt ist.
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PS: Und wieder zeigt sich: Gibt niemals einer solchen Kreatur Zucker.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 2. September 2010 und abgelegt unter Filme & Serien, Lästereien, Review, Satire. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Donnerstag 2. September 2010 um 23:03
versteh nich, warum du den so scheiße findest
lass dich nie von der kategorie täuschen
lies einfach die beschreibung vom film und fertig
in dem film ging es eigentlich viel mehr darum tabus zu brechen: dna spielchen und klonen, klonen von menschen bzw mit menschlicher dna und besonders der sex mit einer anderen rasse
der film war kein superknaller und definitiv auch kein horror film
und dass dren nachher zum kerl wurde fand ich n bisschen blöd, aber insgesamt war es ein durchaus interressanter film und zu dieser thematik inkl tabubruch gibts ja sonst auch nicht viel
ich würde 3-3.5 von 5 geben DaRuX[Kommentar zitieren]
Donnerstag 2. September 2010 um 23:44
Ja, einen schönen Start für unsere Review-Sammlung kann es doch nicht geben. Ab jetzt kann es wertungstechnisch nur noch bergauf gehen.
Jedenfalls hast du die Kritik wie immer schön auf den Punkt gebracht, Kollege, ich kann dir in allen Punkten absolut zustimmen.
Ich war in den USA ja unter anderem eine Woche lang mit einer Reisegruppe unterwegs und man hat uns im Bus jede Menge grottige Filme während der Fahrt gezeigt. Somit hatte ich auch das höchst zweifelhafte Vergnügen, mir Splice anschauen zu müssen.
Und White Skull hat recht: Der Film ist dermaßen mies und ekelhaft, dass er nicht einmal mehr zur Belustigung dienen kann. Wohl der übelste Streifen, den ich je gesehen habe.
Glück im Unglück war, dass der Film nur auf den kleinen Bildschirmen im Bus gezeigt wurde, ich will mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es auf der Leinwand sein muss.
Einige Szenen habe ich ein wenig anders interpretiert als White Skull, aber eine genaue Analyse der Story wäre eine der Tätigkeiten, die ich verrichten würde.
“Aber Dren lässt nicht locker und irgendwann schafft sie es dann, dass er Sex mit dieser Tabkzüchtung hat.”
Und ich dachte, die Darstellung von Sodomie (in Holland war der Film wahrscheinlich ein Hit) wäre in Ddeutschland verboten. Aber die FSK hat den Film wohl gar nicht bis zu dieser Stelle ertragen. Kann ich ihnen nicht verübeln.
“Eine Verfolgungsjagd durch den düsteren nächtlichen Wald, wo Dren nacheinander alle Männer tötet und dann die Wissenschaftlerin vergewaltigt.”
Noch so ein Highlight.
Die Bildschirmqualität war im Bus wie gesagt bescheiden und aufgrund der Kinder im Bus war das wohl auch ganz gut so. Ich konnte nicht fassen, dass sich tatsächlich das abspielte, wonach es aussah.
“Dieser Film wird als Horrorfilm engestuft hat aber davon maximal fünf Minuten, was mehr als peinlich ist.”
Wenn dem so sein sollte, dann kann sich das mit dem Horror nur auf die Qualität des Filmes beziehen.
“Aber KR und White Skull sind heute einmal gnädig und geben deshalb einen Mitleidspunkt, der mehr als geschmeichelt ist.”
Gutherzig wie ich bin, habe ich
als Mindestpunktzahl gewählt. Nach diesem Film bereue ich meine Entscheidung zutiefst. 
“PS: Und wieder zeigt sich: Gibt niemals einer solchen Kreatur Zucker.”
Vor allem da da die Produzenten es gut häten gebrauchen können. Die dürften nämlich reichlich unterzuckert gewesen sein.
Gintoki[Kommentar zitieren]
Mittwoch 8. September 2010 um 22:13
Ich will ja nix sagen der Film klingt ja mal derbe geil, weil da so dermaßen viel Story drin enthalten ist, dass mein Gehirn noch Wochen später damit beschäftigt ist alles zu verarbeiten^^ Hiroku[Kommentar zitieren]
Mittwoch 8. September 2010 um 23:09
S., bist du’s? ^^
Nun, das dürfte deswegen so wirken, weil White Skull schon so ziemlich alles verraten hat, was aber nichts macht, da wir ohnehin nie davon ausgegangen sind, dass sich irgendjemand nach diesem Review noch den Film anschauen will. ;) Gintoki[Kommentar zitieren]
Mittwoch 8. September 2010 um 23:17
Ey L. wie kann ich meinen Avatar verändern? und ja ich bins :> 2tens könntest du bei meinem Artikel so ne kleine Vorschau reinmachen unds Layout etwas schöner danke :> Hiroku[Kommentar zitieren]
Donnerstag 9. September 2010 um 00:51
Nix L, Kira!
Aber nun mal beiseite mit Anspielungen auf Serien, die ich selbst nie geschaut habe.
Einfach hier ein Gravatar hochladen.
http://en.gravatar.com/
Schon geschehen.
Jetzt auch erledigt.
Die Mechanismen erkläre ich dir dann in der Schule. ;) Gintoki[Kommentar zitieren]
Donnerstag 9. September 2010 um 12:49
So Avatar müsste hochgeladen sein mal schauen ob es schon funktioniert^^ Hiroku[Kommentar zitieren]
Donnerstag 9. September 2010 um 12:56
Ja, das tut es. Eine Katze?
Gintoki[Kommentar zitieren]
Donnerstag 9. September 2010 um 12:58
Ich mag Katzen :> Hiroku[Kommentar zitieren]
Donnerstag 9. September 2010 um 22:50
Wir hatten früher mal eine Blog-Partnerin, die liebte Katzen auch – und uns aufgrund des Headers (die drei Katzen-Smilies gab es auf ihren Wunsch hin). XD
Leider hat sie aber inzwischen mit dem Bloggen aufgehört. Hach ja, gute alte Zeiten.
Aber du hast dich ja doch noch für ein Bleach-Gravatar umentschieden, wie ich sehe. ;) Gintoki[Kommentar zitieren]