ich freue mich, verkünden zu können, dass ich bei der Programmierung des Blogs einige kleine, aber feine Erfolge erzielen konnte. Diese möchte ich anhand einiger Vorher-Nachher-Vergleiche belegen:
vorher
nachher
Wie ihr seht, ist es mir endlich gelungen, den überflüssigen zweiten Suchkasten zu entfernen. Ein Jahr lang habe ich mich darum herumgeplagt, nun habe ich endlich die entsprechende Stelle im Editor ausgemacht und dem rechteckigen Nervtöter den Garaus gemacht.
Zugegezogene Vorhänge, runtergefahrene Jalousien, leere Wasserflaschen, ein Geruch nach Verbranntem, den meine Mutter bemerkt haben will, und vor allem Hitze: So in etwa ist mein Umfeld zu beschreiben, in dem ich einen neuen Jammertext verfasse, mir zwischendurch die Schweißperlen von der Stirn wische und inständig hoffe, dass der Brandgeruch doch nicht auf meinen Computer zurückzuführen ist.
Jedenfalls habe ich zurzeit erhebliche Probleme, die Blechkiste in Betrieb zu setzen. Aber man kennt das ja: Sei es der Computer, der Blog oder mein batterieschwacher Taschenrechner, der beim jeden Eintippen auf wundersame Weise eine neue (und zumeist falsche) Lösung ausspuckt. Meine Arbeitskräfte streiken inzwischen so oft, dass ich mir sicher bin, dass sie eine geheime Gewerkschaft gegründet haben.
Nun kann ich die Hitze kaum dafür verantwortlich machen, dass der Blog nicht wunschgemäß funktioniert. Zumindest abgesehen davon, dass sie mich von einem Aufenthalt in meinem Zimmer abhält, welches wie irgendwie alle Zimmer sich zur Sonnenseite hin oder gar auf dem Dachgeschoss befindet. Hier dürfte dasselbe Prinzip zugrunde liegen, das dafür sorgt, dass ein Toastbrot immer auf die beschmierte Seite fällt und sicherstellt, dass ich immer in die falschen Schulkurse komme.
Letztere Feststellung wurde am Montag bekräftigt, als in unserer Jahrgangsstufe aufgrund von Lehrerabwesenheit durch Klassenfahrten (und Unlust) so ziemlich alle Stunden und Kurse bis auf unseren zweistündigen Deutschkurs ausgefallen sind, der – wie könnte es anders sein – zur Mittagszeit stattfindet. Normalerweise würde ich nicht darüber jammern, die ersten vier Stunden frei und somit erst zur fünften Stunde Unterricht zu haben, aber es ist einfach ein furchtbar frustrierendes Erlebnis, sich schweißgebadet den Berg zur Schule empor zu schleppen, während all die anderen Schüler, die überhaupt noch Unterricht haben, einem entgegenkommen. In den letzten Tagen war es nämlich zumeist so, dass nach der vierten Stunde hitzefrei war – dies gilt allerdings nicht für die Oberstufe, was für uns ein Ausharren bis zum bitteren Ende bedeutet. Aber gut, wir sind ohnehin schon auf dem absteigenden Ast, es wäre nicht schade um uns. Den ganzen Beitrag lesen »
Noch kurz eine Info zum Blog: Es gibt ein paar fundamentale Strukturprobleme mit KR. Das klingt jetzt erst mal daramatisch und dies ist auch so beabsichtigt – schließlich steht nichts Geringeres als unser wundersames Meisterwerk auf dem Spiel – aber ich kann euch versichern, dass sich mit dem Blog dennoch einigermaßen gut arbeiten lässt – nur eben nicht so gut, als dass wir unsere nächsten Pläne umsetzen können. Wundersam war in letzter Zeit nämlich nur die Fähigkeit von KR, sich meinen Befehlen zu widersetzen.
Verständlich formuliert gibt es also ein paar technische Schwierigkeiten, welche vor allem auf die damalige Progammierung durch meine Wenigkeit zurückzuführen sein dürften. Bei dieser habe ich z.B. den Blog manuell in die Länge gezogen (nein, fragt lieber nicht). Somit könnte es notwendig sein, ein paar optisch kaum wahrnehmbare, aber dennoch tiefgreifende und komplizierte Änderungen vorzunehmen.
Diesen werde ich mich in den nächsten Tagen widmen, zuerst muss ich aber noch ein paar Absprachen mit White Skull treffen. Die Lage ist auch deswegen schwierig, weil wir in den Sommerferien verreisen. Vielleicht und hoffentlich können wir uns per Mail kontaktieren.
Was wäre der Fußball ohne seine zahlreichen Kuriositäten und Lachern, für die nicht nur die WM-Schiedsrichter gesorgt haben. Und auch wenn Fußball nicht für jeden interessant sein dürfte, so ereignen sich von Zeit zu Zeit immer wieder lustige Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden.
Aus diesem Grund und als Abwechslung zum ernsten WM-Geschehen ist hier eine Zusammenstellung einiger der kuriosesten Geschichten aus der Welt des Fußballs.
Die Schiedsrichterin, der Balljunge und das Tor
Bleiben wir für den Anfang doch direkt mal bei den Schiedsrichtern. Dass der Herren-Fußball ein Männersport ist, dürfte wohl die wenigsten überraschen, doch gegen eine Frau als Schiedsrichter ist eigentlich nichts einzuwenden – auch wenn dies höchst selten vorkommt. Dies dachte man sich wohl auch in Brasilien, als man Frau Oliveira als Referee für das Spiel eines Pokalwettbewerbes ansetzte.
In diesem stand es 1:0 für die Gäste aus Sorocoba und die Heimmannschaft Santacruzense drängte auf den Ausgleich, bis dieser buchstäblich “vom zwölften Mann” erzielt wurde. Als Santacruzense nämlich kurz vor Schluss einen Schuss nebens Tor setze, schnappte sich ein Balljunge den Ball und kickte ihn ins Tor. Als Schiedsrichterin Oliveira sah, wie der Torwart den Ball aus dem Netz holte, entschied sie auf Tor für Santacruzense und der Balljunge wurde als Held gefeiert.
Ihr glaubt’s nicht? Hier der Beweis:
Letztlich brachte aber alles nichts: das Spiel wurde wiederholt, Verein und Balljunge wurden bestraft und unbestätigten Behauptungen zufolge darf seitdem in Brasilien nie wieder eine Frau ein Spiel pfeifen… Den ganzen Beitrag lesen »
“...Geschichten weisen zwei große Wahrheiten auf: Erstens, sie beginnen mehr oder weniger gleich. Zweitens, sie haben alle ein Ende. Glücklicherweise sind alle große Wahrheiten Lügen, also gibt es etwas, was dazwischen geschieht.” von Blackiris True Remembrance