Film-Review: “Green Zone” – hinter den Kulissen des Irak-Krieges
Donnerstag 1. April 2010 von Gintoki
So, erst mal ein paar Tage ausgespannt (musste sein :3), dann will ich mal schnell was schreiben, bevor die Ferien-typische Bequemlichkeit wieder ihre Fängen nach mich ausfährt. Zunächst mal verfasse ich mich mal kurz meine Eindrücke zum Kinofilm “Green Zone”.

Zwar bin ich ein seit einigen traumatischen Filmerlebnissen – Kino ist nämlich auch nicht mehr das, was es mal war (nicht nur preislich gesehen) – gehe ich eher selten ins Kino, aber als die Besetzung des am 18. März veröffentlichten Streifens “Green Zone” mit dem Regisseur Paul Greengrass und dem Schauspieler Matt Damon war schon dermaßen vielversprechend, dass für mich ein Kinobesuch eine Pflicht darstellte. Die beiden sind nämlich maßgeblich an den “Bourne”-Filmen beteiligt und als riesiger Fan der Reihe war die Erwartungshaltung natürlich hoch.
Also schnappte ich mir einen Kollegen, den ich an dieser Stelle mal mit dem Pseudonym “Bertel” belege, und stattete dem Kino mal wieder einen Besuch ab. Bertel war schon ganz vorfreudig, in den Genuss des Einsatzes seiner neuen Kino-Rabatt-Karte zu kommen und prahlte schon zuvor, wie viel Geld er mit dieser sparen könnte, welches er mit schnellen Autos, Alkohol, Nutten und Süßigkeiten verjubeln könnte. Zu schade, dass die zehn Cent nicht ewig reichen würden. Übrigens schafft Bertel anderthalb Packungen Butterkekse in einer Stunde.
Und so kamen wir also im Kino an und während ich die immer inspirationsloser wirkenden Filmplakate begutachtete und mich zum Beispiel bei dem Exemplar zu “Cop Out” wunderte, wieso die Namen der Schauspieler Bruce Willis und Tracy Morgan so angeordnet waren, dass sie auf den ersten Blick für mich “Bruce Morgan” und Tracy Willis” ergaben, erklärte Bertel der Kartenverkäuferin nach einer Bemerkung ihrerseits (”Lohnt sich doch gar nicht!”), warum sich der Zehn-Cent-Rabatt eben doch lohne.
Im Kinosaal angekommen, äußerte ich, dass der letzte Film, den ich gesehen hatte, “Der Informant” war. Dort ging es um Wirtschaftsbetrug. Bertel bemerkte daraufhin, dass sein letzter Film “Alice im Wunderland” war. “Der war in 3D!”, so seine Rechtfertigung. Ja, Bertel geht gerne ins Kino und hat auch schon so einige Filme gesehen.
Aber na gut, hier soll es ja um einen anderen Film gehen.
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