KZ2 VS. CoD6 ( Single-Player-Modus)
Donnerstag 21. Januar 2010 von White Skull

Also, der Vergleich auf den ihr alle gewartet habt. Das, was endlich dazu führen wird das Klahrheit herrscht, wer die Krone verdient.
Hier und heute werde ich den
BESTEN EGO-SHOOTER 2009
küren. (Allerdings erstmal nur im Single-Player-Modus. Alles andere würde zu lange zum Lesen dauern.)
Ins Rennen gehen Killzone 2 und Call of Duty: Modern Warfare 2.
Beginne. wir nun mit unserer ersten Rubrik:
Die Story:
In CoD6 rennt ihr als Mitglied einer streng geheimen Task-Force durch die Welt und versucht den Ober-Terroristen Makorov zu schnappen, sowie als normaler US-Soldat dessen Truppen davon abzuhalten die U.S.A. einzunehmen. Ihr spielt zuerst als Joseph Allen, dann, nach dessen Ableben, als Gary “Roach”Sanderson sowie Private James Ramirez und zu guter Letzt als “Soap” MacTavish. Das ganze spielt in unserer Zeit, allerdings in einer Parallelwelt, wo jetzt der Dritte Weltkrieg auszubrechen scheint. Das ganze spielt an den unterschiedlichsten Orten, von Rio de Janeiro, über ein Gulag irgendwo in Sibirien, ein US-Kleinstadt sowie am Ende in der Gluthitze Afghanistans, nur um ein paar wichtige Standorte zu nennen.
Das ganze wird durch eine Vielzahl von verschiedenen In-Game Missionstypen unterstrichen, von der Infiltrierung über Aufklärung bis hin zu Attentaten.
Mit so viel Abwechslung kann KZ2 nicht aufwarten, jedoch ist die für Sci-Fi-Fans nicht minder anspruchsvoll. Hier dürft ihr für die ISA kämpfen, ein Zusammenschluß der Erde und ihrer Kolonien um gewaltigen Bedrohingen zu trotzen. Ihr seht schon, das ganze spielt in der Zukunft, um genau zu sein im Jahre 2359. Hier werden jedoch, anders als in anderen Spielen, wie z.B. Halo, exotische Waffen wie z.B. eine Plasmawaffe nicht einmal annähernd so exessiv gebraucht. Das außergewöhnlichste was ihr sehen werdet ist ein Flammenwerfer (nicht besonders toll, ich weiß) sowie eine Energiewaffe mit unendlicher Munition. Die Story des Spieles ist, dass die Helghasts (oder abfällig “Higs” oder “Rotaugen”) den Menschenplanet Vekta angriffen, allerdings zurückgeschlagen wurden und nun ihre Heimat, den Höllenplaneten Helghan verteidigen müssen. Das ganze war nur möglich, da der Führer der Helghasts Scholar Visari sie in ihrem Glauben der Rassenüberlegenheit dazu anstachelte die Menschheit anzugreifen und Helghan zu seinem “rechtmäßigen Platz im Universum zu führen”.
(Notiz an dieser Stelle: durch den Aufenthalt auf ihrem Planeten wurden die ehemaligen Siedler mutiert, durch die harte Umwelt Helghans, als Sachen wie Elektrostürme sind keine Besonderheit, und verloren nahezu alle Körperbehaarung, die Fähigkeit längere Zeit auf einem anderen Planeten zu atmen, erhielten jedoch auch erhöte physische Stärke sowie Wahrnehmung. Allerdings mit einem Aussehen wie jemand, der jahrelang kein Sonnenlicht gesehen hat, ihre Haut ist weißer als weiß, und ihre Augen haben riesige rote Augenringe, ist das sicherlich ein nicht allzu großer Trost. Dadurch glaubten sie jedoch, den normalen Menschen überlegen zu sein, griffen Vekta zum ersten mal an, verloren und wurden entmilitarisiert. Visari musste also nur versprechen, die Armee wiederaufzubauen und schon war er im Sattel.)( Falls ihr es noch nicht gemerkt habt, das ganze ist ein bisschen wie der Zweite Weltkrieg nur in der Zukunft.)
Eure Aufgabe ist es also Visari gefangen zu nehmen und den Krieg nöglichst schnell zu Ende zu bringen
Vom Setting her wäre ich mir nicht sicher, wer da die Nase vorn hat, da das ganz klar Geschmacksache ist. Ich würde allerdings sagen, dass Cod6 bei 10 Punkten ,sagen wir mal 9 abräumt, jedoch Killzones 8 sich ebenfalls sehen lassen können.
Die Waffen:
Was die Waffenvielfalt angeht, so ist auch hier CoD6 führend, jedoch kann weniger auch mehr sein, wie bei KZ2. Hier gibt nicht einmal 10 Waffen, aber das nicht nötig, da ihr einfach in Dechung geht und aus der Deckung mit eurer Zweitwaffe, einer Handfeuerwaffe mit unendlicher Munition, auf die Higs schießt. Spart Munition und macht auch nicht weniger Spaß.
Wer also auf mehr Waffenabwechslung setzt ist mit CoD6 besser beraten, jedoch ist die Waffenvielfalt so groß und das Könnensspektrum der Waffen so weit gefächert, dass ihr irgenwann nicht mehr wisst, was los ist. Da brauch es schon viel Zeit und Geduld, um endlich mal die Waffe zu finden, die wirklich zu einem passt. Insoferm macht KZ2 alles richtig und baut von jedem Typ eine oder zwei Waffen ein, die nicht einmal so gravierend sich voneinander unterscheiden(manchmal läuft es dann auf Kosmetikfragen hinaus, welche Waffe einem dann besser gefällt.) Hier würde ich ganz klar sagen ist Killzone vorne mit 9 aus 10 Punkten, da sie alles richtig machen und sich nicht in Zusatzklamotten für die Waffen verlieren. Denn genau das tut Call of Duty, und deshalb nur 7 Punkte. Gut gemeint, aber viel zu dick aufgetragen.
Eure Kameraden:
In CoD6 müßt ihr eigentlich immer um euer Leben fürchten, da euch die Gegner fast immer in den Rücken fallen. Das liegt an der etwas zu guten KI, die eure Kameraden dazu verleitet wie blöd nach vorne zu rennen und nicht auf die Flanken zu achten. Die dürft ihr nämlich dann absicher und dadurch kommt das ganze erheblich ins Stocken.
In KZ2 artet das Ganze zwar fast immer in Stellungskämpfe aus, jedoch ist das fast immer recht spaßig, da ihr dann Schießübungen machen dürft. Jedoch tun eure kameraden auch was und ihr müsst ihnen auch nicht immer nur den Arsch retten.
Deshalb auch hier KZ2 Sieger mit 9 aus zehn Punkten, jedoch schneidet CoD6 mit 8 Punkten nicht minder gut ab.
Die Grafik:
Die Grafik ist be beiden mehr als nur sehr gut, jedoch gibt es mir bei CoD immer wieder zu oft den selben Fehler, nämlich, dass ein Soldat in Schlitze greift, die da gar nicht sind. Bei Killzone passiert sowas nicht und führt daher in dieser Kategorie ebenfalls, diesmal jedoch mit 10 aus 10 Punkten, während Call of Duty nur 9 erhält.
Die Atmosphäre:
Was die Atmosphäre angeht, so ist CoD wirklich ein Adrenalinmacher. Ihr kämpft euch von einem Schub in den nächsten und das ist es was harte Spieler wollen. Sollte irgenjemand Kreislaufprobleme haben oder sonstige körperliche Beschwerden, emphele ich regelmäßige Pausen. Daurch geht zwar das Gefühl weg, man vermeidet allerdings auch das Sauerstoffzelt.
Und deshalb an dieser Stelle 10 aus 10, während Killzone zwar auch aufregend ist, jedoch im Vergleich nur 8 Punkte erhält. Da hilft der düstere Himmel alles nichts, un da kann er noch so beklemmend sein, es reicht einfach nicht. CoD ist hier einfach besser.
Auf den Soundtrack möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da ich erstens mit ihm nicht beschäftigt habe und zweitens die Geschmäcker hier zu weit auseinandergehen.
Die Charakterentwicklung:
Bei CoD lässt sich sowas irgendwie vermissen. Der ein oder andere stirbt zwar, aber es gibt keine reibereien, nur Dinge, die die Protagonisten darin bestärken weiterzumachen. In KZ kommt es da zu wesentlich mehr Reibereien und die Charaktere zeigen auch so etwas wie Menschlichkeit in Form von Mitleid. Bei CoD ist das fast nur Hass auf den Gegner sowie soldatischer Gehormsam. Auch bewährtes Mittel um zu zeigen, wie unmenschlich Krieg ist, jedoch auch ein bisschen abgedroschen. in Killzone das gleiche, jedoch passiert hier etwas, das weniger vorhersehbar.
Hier tötet einer der Protagonisten Visari und das Spiel endet mit der Möglichkeit eines dritten Teiles. Das war mal etwas nicht Erwartetes, anders als bei CoD wo es fast klar war, das Makorov in diesem Teil nicht den Löffel abgeben würde. Klar, Eliminierung eines weiteren gegenspilers und Ausdünnen des Verbündetenkaders, aber ansonsten nicht mehr als Kommerz. Daher ganz klar Killzone 2 hier vorne mit, wenn auch schwachen, 5 Punkten. Bei CoD reicht es gerade einmal für schlappe 3.
Und nun das ENDFAZITt:
Call of Duty: Modern Warfare 2 : 9 + 7 + 9 + 9 + 10 + 3 = 47
Killzone 2: 8 + 9 + 8 + 10 + 8 + 5 = 48
Und deshalb an dieser der, knappe, Sieger KILLZONE 2.
Wer nicht mit übereinstimmt, kann sich melden oder noch warten, bis der Multi-Player-Modus-Artikel fetig ist, den ich in den nächsten tage gedenke zu schreiben.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 21. Januar 2010 um 20:00 und abgelegt unter Games. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.
Freitag 22. Januar 2010 um 23:55
Interessanter Artikel, vor allem dass wichtige Videospiel-Aspekte wie Atmosphäre, Charaktere und deren Entwicklungen, die bei den meistern Bewertern leider viel zu kurz kommen, ausführlich Berücksichtigung finden, gefällt mir sehr.
Ansonsten haben wir privat ja schon darüber gesprochen und ich bin gespannt auf den Vergleich der Multiplayer-Modi.
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