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Winter Season: Zweite Folge, zweite (letzte) Chance…

Mittwoch 20. Januar 2010 von Gintoki

Chiri

Ich schaufel schon mal die Gräber vor…

Zurzeit erledige ich aus wohlbekanntem Anlass vor allem administrative Aufgaben, die ich nun kurz unterbreche, um noch mal auf die Winter Season einzudreschen zu sprechen zu kommen. Letzte Woche hatte ich den meisten Serien trotz teils desaströsen Startfolgen noch eine zweite Chance zugestanden. Schauen wir doch mal ganz kurz, ob sie diese nutzen konnten oder ob ich sie guten Gewissens verbuddeln kann. Jedenfalls möchte ich nun mit dem Bloggen der Winter Season abschließen (wollte euch nur mal einen zweiteiligen Überblick beim Einstieg bieten), womit dies die letzte Chance ist, um hier positiv auf sich aufmerksam zu machen.

Hidamari und Hanamaru Youchien habe ich bereits durchgewunken, zum Nachsitzen müssen somit:

  • Durarara
  • Ookami Kakushi
  • Omamori Himari
  • Chu-Bra
  • Ladies vs. Butlers
  • Dance in the Vampire Bund
  • So Ra No Wo To
  • Baka to Test to Shokanju
  • Seiken to Qwaser

Durarara

Was macht man wohl, wenn man in der ersten Folge schon viel zu viele Charaktere eingeführt hat? Genau, man führt in der zweiten Folge noch mehr ein. Ich möchte mir zwar nicht ausmalen, was für eine Diashow die erste Folge gewesen wäre, wenn man den neuen Charakteren auch noch einen Auftritt gegönnt hätte, aber ich kann nun mit noch größerer Sicherheit sagen, dass der Cast zu groß ist.

WS01

Was für die Charaktere gilt, trifft jedoch nicht unbedingt auf die gezeigten Szenen zu. Die neuen sind nicht allzu zahlreich, es fällt häufiges Recycling auf  und zu den Geschehnissen aus der ersten Folge werden einfach noch einige neue Informationen geliefert. Nichtsdestotrotz hat mir Folge 2 zweifelsohne besser gefallen, alleine schon deswegen, weil das Duo Kida/Mikado, unsere “Sympathiebolzen” aus der ersten Folge, schön wenig Screentime bekommen. Da weiß man einen großen Cast sogar zu schätzen.

Aber trotz der großen Auswahl an Charakteren muss ich doch wie schon letzte Woche anmerken, dass ich immer noch keinen sympathischen Charakter ausfindig machen konnte. Sehnsüchtig erwartet hatte ich den Einsatz von Hiroshi Kamiya, den ich vor allem durch seine Sprecherrolle als Itoshiki (Sayonara Zetsubou Sensei) sehr zu schätzen weiß. Er spricht den Charakter Nakura/Izaya. Natürlich kam ich nicht drum herum, die beiden zu vergleichen und somit war ich überrascht, wie gegensätzlich die beiden Charaktere doch sind. Beide sind philosophisch und haben viel mit Suizid zu tun, doch während der permanent negative Itoshiki das Leben hasst und es dennoch respektiert, gefällt sich Izaya einfach in seiner Rolle, Herrscher über Leben und Tod zu spielen.

WS02

Und ich muss sogar zugeben, dass Izayas Verhalten mich richtig angekotzt hat. Mit seiner erniedrigenden Art will er das Mädchen geradezu in den Suizid treiben. Ich schätze aber mal, dass Brains Base genau so ein Gefühl der Abneigung erzeugen wollten und muss ihnen zugute halten, dass ihnen dies gelungen ist. Nicht ganz deutlich oder besser gesagt glaubwürdig finde ich hingegen das Mädchen. Sie mag von der Motorradfahrerin gerettet worden sein, aber die seelischen Wunden eines Menschen werden sicherlich nicht einfach durch einen Handyspruch geheilt. Daher finde ich den Verlauf doch etwas seltsam. Und mal ehrlich: Unsere Heldin spricht nicht, trägt einen Helm, hat keinen Kopf, geschweige denn Gesichtsausdrücke. Somit bringt sie Emotionen und Charisma ungefähr so gut rüber wie Darth Vader.

Fazit:

Zwar ist die Thematik der Serie nach wie vor ziemlich schwammig und auch die Story tritt noch etwas auf der Stelle, aber immerhin hat die Folge bei mir schon ein wenig Hassgefühl auslösen können. Und dies liegt – ausnahmsweise, wie man in dieser Season schon sagen muss – nicht an der Qualität der Serie, sondern ist wohl beabsichtigt. Izaya wird gelungermaßen als einen widerwärtigen, abfälligen Charakter dargestellt, womit die Folge ihre Kernaufgabe erfüllt haben dürfte. Im jeden Fall ist Folge 2 eine Verbesserung gegenüber der vorherigen Folge und ich vergebe 3/5.

Einen auführlicheren Bericht findet ihr bei tsundere.

Ookami Kakushi

Bei der Bewertung von Folge 1 kam schon dieser Kritikpunkt auf und nach der zweiten ertragenen Folge steht definitiv fest: Dieser Anime hat grässliche Charakter-Interaktionen. Isuzu und Hiroshi ist es nämlich tatsächlich gelungen, mit ihrem albernen Techtelmechtel noch mehr meiner Nerven abzutöten als beim letzten Mal. Und als ob die beiden nicht schon reichen würden, kommt auch noch Isuzus Schleimbacke von einem Bruder hinzu, der seiner Widerlichkeit in der Vorschau auf die nächste Folge noch die Krone aufsetzt. Ich mache es kurz: Ich hasse jeden einzelnen Charakter dieser in jederlei Hinsicht verfluchten Serie.

WS03

Und selbst, wenn man die Charaktere außer Acht lässt, hapert es an allen Ecken und Kanten. Die CGI-Szene am Ende der Folge ist prinzipiell die gleiche wie in Folge 1 und wusste dort schon nicht unbedingt zu beeindrucken (mal abgesehen davon, dass es ziemlich dusslig ist, in ein Labyrinth zu fliehen). Und egal, wie man es dreht und wendet, Ookami Kakushi ist einfach ein atmosphärisches Desaster und konkurriert mit Dance in the Vampire Bund um den Titel “Ungruseligster Horror-Anime der Season”.

WS04

In der ganzen Folge geschieht fast überhaupt nichts, was für die Story auch nur im geringsten Belang hätte. Selbst abgöttische Sensen-Loli-Fans werden der Folge kaum was abgewinnen können. Und wenn selbst Black-Reaper-Chan den gemeinten Blog-Kollegen Zaku nicht davon abhalten kann, die 2/5 auszupacken, dann sagt das schon einiges über die Folge aus.

Fazit:

Folge 2 hat es tatsächlich geschafft, die Startfolge noch bei weitem zu unterbieten. Nervtötende Charaktere, belanglose Handlung und schwache Atmosphäre handeln ihr den redlich verdienten 1/5 ein.

Einen ausführlicheren Bericht findet ihr bei ZakuAbumi.

Omamori Himari

An dieser Stelle erst mal Respekt an Zaku, der es tatsächlich geschafft hat, Omamori Himari und Ookami Kakushi ausführlich zu bloggen. Meinen eigenen Erfahrungen als Maßstab nach zu urteilen dürfte dies eine mentale Meisterleistung erfordert haben. Und sollte Zaku nach Folge 3 nicht mehr zu erreichen sein, dann benachrichtigt bitte die Behörden.

WS05

Zur Folge: Hätte ich vorher Achtung vor Yuuto gehabt – was ich nicht hatte – dann hätte ich sie während der zweiten Folge defintiv verloren. Welcher Kerl mit auch nur einem letzten bisschen Rest an Würde geht denn bitte schön mit zwei Mädchen einkaufen und sucht auch noch selbst die Klamotten aus? Unter all den Dummheiten, den die Charaktere begehen, sticht diese sogar besonders hervor und überschattet fast das Setting – in negativer Hinsicht, wohlgemerkt. Schon bei der zweiten Episode eine Strandfolge zu bringen, darf man nämlich schon als gewisses Armutszeugnis auffassen. Und wenn dann auch noch ein paar Tentakeln hineingeschmissen werden, dann fühle ich mich als Zuschauer in meiner Menschenwürde verletzt.

WS06

Zur Logik des Handelns von Shizuku bleibt nicht viel zu sagen – die war nämlich nicht vorhanden. Shizuku ist körperlich wie auch charakterlich flach wie ein Brett, da nützt auch das an ihre Sätze angehängte “Nano” nichts.

Fazit:

Und auch Omamori Himari gelingt es, die Startfolge bei weitem zu überbieten. Fanservice ist plump wie eh und je, die Charaktere haben einen noch mieseren Eindruck als beim letzten Mal gemacht. Mehr als 1/5 gibt es nicht.

Einen ausführlicheren Bericht findet ihr bei ZakuAbumi.

Chu-Bra

Man muss diesem in jeglicher Hinsicht grottigen Anime immerhin zugestehen, dass er zumindest so etwas wie eine Story hat, denn offziell gegründet ist der Unterwäscheklub immer noch nicht.

Fazit: Fast der gleiche Schund wie letzte Woche, immerhin tut sich in der Handlung etwas. Dafür hat sich die Folge 0,5/5 verdient.

Ladies vs. Butlers

Während ich die erste Folge noch recht amüsant fand, hat es Folge 2 geschafft, jeglichen positiven Aspekt zu relativieren. Auch eine Fanservice-Serie muss wissen, wann es zu viel des Guten ist und die Toleranzgrenze ist definitv überschritten worden. Ohne Ecchi-Elemente wäre der Anime meiner Meinung wesentlich besser. Und ich weiß nicht, ob die Macher absichtlich versucht haben, den Charakteren, die in Folge 1 schon ordentlich auf den Keks zu gehen wussten, die meiste Screentime zu widmen. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass dies der Fall ist.

WS07

Fazit:

Ladies vs. Butlers hat die Kritikpunkte vom letzten Mal aufgegriffen und sie konsequent vermehrt. Zielstrebig katapultiert sich der Anime mit dieser Folge auf das Niveau seiner Season-Kollegen, wenn nicht sogar darunter. Die 1,5/5 halte ich für angebracht, weil es zumindest ein paar Szenen gibt, die zum Schmuzeln sind.

Dance in the Vampire Bund

Bei den Eindrücken zu Ookami Kakushi habe ich es schon erwähnt: Auch Dance in the Vampire Bund versagt kläglich darin, als Horror-Anime auch nur im geringsten gruselig zu sein. Das liegt zum einen an den Antagonisten, die sich allesamt in riesige, grobe Ungetümer verwandeln und zum anderen an der Darstellungsweise der Protagonisten.

WS08

Diese präsentieren sich langweilig unmonströs und ohnehin ist es schwer, einen Anime ernst zu nehmen, bei dem eine Vampir-Loli halbnackt in einen Kampf geht. Besagte Szene hat für einige Kontroversen gesorgt, meiner Meinung nach ist sie einfach mies gemacht und im höchsten Maße lächerlich.

WS09

Die Handlung besteht bisher nur aus Gefechten zwischen Vampiren und Menschen sowie unter Vampiren/Werwolf. Der männliche Hauptcharakter Akira, der in dieser Folge eingeführt wird, ist ein Werwolf und auch sonst recht uninteressant. Menschliche Charaktere spielen bisher so gut wie keine Rolle.

Fazit:

Dance in the Vampire Bund wirkt einfach ideenlos, sowohl Story als Charakteren mangelt es an besonderen Merkmalen. Dies verwundert mich, da vor allem Shaft bekannt ist für expressionistische und kreative Werke. Davon ist bisher überhaupt nichts zu sehen und ich kann nicht mehr als eine 1/5 vergeben.

So Ra No Wo To

Der Sinn dieser Serie ist mir nach wie vor nicht ersichtlich und langsam gehe ich auch schon davon aus, dass es ihn abseits des Moeness überhaupt nicht gibt.

WS10

Jedenfalls fällt Folge 2 noch substanzloser aus als die erste. Sie verwickelt sich über weite Strecken in eine Slice-of-Life-Handlung, wobei sie das Armeeleben wie ein Spiel ausschauen lässt. Ich muss zugeben, dass mir der Anblick dieser Folge ein sehr unbehagliches Gefühl bereitet, weil die ganze Thematik unheimlich verniedlicht wird. Nach einem Drama schaut die Serie bisher überhaupt nicht aus und einen reinen Moe-Anime a là K-ON fände ich vor allem angesichts des Settings ehrlich gesagt wenig erträglich.

WS11

Ziemlich verstörend ist zum Beispiel die zweite Hälfte der Folge, in der Kanata und Kureha mit Gewehren in der Burg auf Geisterjagd gehen. Vor allem, wenn kleine Mädchen dabei sind, sollen solche Geisterjagdszenen in Anime-Serien einfach nur niedlich sein. Ich finde es aber wenig niedlich, wenn sie in Uniform und mit Gewehr herumlaufen (und wohlgemerkt auch schießen).

Fazit:

Für mich sieht es so aus, als würde der Anime am Spagat scheitern. Der Anime ist zu beklemmend, um charmant zu sein und wieder zu kindlich, um ernst zu sein (okay, zugegeben, bei der Rattenszene habe ich mich kurz erschrocken). So Ra No Wo To scheint genauso wenig wie ich zu wissen, was es mit sich anfangen soll. Für mehr als eine 1,5/5 reicht es auch dieses Mal nicht.

Baka to Test to Shoukanjuu

Die erste Folge stellte für mich die positive Überraschung der letzten Woche dar und auch wenn das Konzept mit den RPG-Duellen nicht mehr ganz so erfrischend wirkt, weiß auch Folge 2 durchaus zu überzeugen.

WS12

Die Interaktion der Charaktere ist sehr amüsant, ihre Eigenschaften sind deutlich ausgeprägt und die Running Gags wie etwa der Tisch, der die ganze Folge über an Yoshiis Hand klebt, machen Baka to Test grundsympathisch. Und Kollege Kouta mit dem “a-almost” hat für michs schon fast Kultcharakter. Ein wenig verstörend ist nur Trap Hideyoshi, aber was willigt er auch ein, das Round Girl zu mimen. Zugegebermaßen macht er jedoch gar keine so schlechte Figur, auch wenn ich gewiss nicht zu den 17 Leuten gehöre, die auf Shino-Bakuras Blog für “Traps sind hot” gestimmt haben.

WS13

Etwas vorausschaubar finde ich nur das Ende der Folge. Zwar geht Yuujis Plan auf, aber es war klar, dass er selbst trotzdem bei der Prüfung versagen würde. Aber so wäre es wohl auch zu einfach gewesen.

Fazit:

Wieder eine herrlich bescheuerte Folge. Der Anime nimmt sich selbst nicht ernst, stellt deswegen natürlich auch keine entsprechenden Ansprüche, sondern unterhält einfach ganz unbekümmert. Mir macht es einfach Spaß, wieder eine Comedy-Serie zu sehen, die ohne Fanservice und moe auskommt, sondern schön simpel ist und zugleich kreative Ideen bietet. Ich vergebe der Folge eine 3/5.

Seiken to Qwaser

Der Autor dieses Artikels weigert sich, diesen Schund in irgendeiner Form zu reproduzieren, sei es nun bildlich oder inhaltlich.  Ausgenommen sind Verwendungen zu rein satirischen Zwecken. Ach so, 0/5 übrigens.

Schlusswort:

Das wären soweit die Serien, die ich einer weiteren Inspektion unterzogen habe und das Gesamtfazit lautet: Es steht viel Buddelarbeit an.

Genüsslich und lauthals lachend werde ich die verstümmelten Überreste von Ookami Kakushi, Omamori Himari, Chu-Bra, Dance in the Vampire Bund und So Ra No Wo To verbuddeln. Seiken to Qwaser hat nicht einmal ein Grab verdient, das schmeiße ich einfach in irgendeine Schlucht. Der Anime-Serien-Killer ist wieder am Werk. Ich wusste es schon immer: Ich habe eine böse, sadistische Seite – die andere muss ich noch finden.

Im Klartext heißt das: Die meisten der zweiten Folgen haben es tatsächlich geschafft, sich gegenüber der ersten Folge noch zu verschlechtern und die Season ist hoffnungslos verloren. Wisst ihr, das sind so die Momente, in denen du als Anime-Blogger denkst, dass du den beschissesten Job der Welt hast.

Da war soweit meine Einführung in die Winter Season, wenn nichts Gravierendes mehr passiert, dann werde ich mich erst am Ende der Season wieder über sie äußern. Und auch wenn ich so ziemlich alle Serien außer Baka to Test schon kräftig geschändet habe, wünsche ich euch viel Spaß mit ihnen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 20. Januar 2010 und abgelegt unter Anime, Episoden-Bericht, Erste Eindrücke. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.



6 Kommentare über “Winter Season: Zweite Folge, zweite (letzte) Chance…”

  1. Shino-Bakura schrieb:

    Ich könnte mich jetzt über viele deiner Wertungen beschweren. Jedoch würde das zu nichts führen. Ich blogge einfach die Serien der Season die mir gefallen.

    Was ich nur nicht verstehen kann, ist wie du Chu-Bra schlechter als Omamori Himari und Ladies vs. Butlers bewerten kannst. Aber gut ich merke ja, dass dir allgemein Fanservice Serien überhaupt nicht liegen.  [Kommentar zitieren]

  2. ZakuAbumi schrieb:

    Durarara!! funktioniert doch wie Baccano!, handelt also von den Charakteren, erzählt deren Geschichten, welche gleichzeitig Fragen aufwerfen und beenden, die Handlung also vorantreiben, daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen.
    Folge 2 gefiel mir außerordentlich gut.

    Ookami Kakushi hat genug Potenzial, um aufzutrumpfen, Folge 2 war lediglich für das minimale Versorgen von Informationen und Einführung Isseis als auch Beleuchtung einiger Charaktere zuständig. Ich verspreche mir von dem Werk noch sehr viel, zumal wir uns erst am Anfang befinden und Ryukishi07 den Spaß schrieb.
    Btw, ich habe 2,5/5 vergeben, das ist ein Unterschied!
    Und die Charaktere gefallen mir. Allein Isuzu, Kaname und unserem Senseloli würde ich ohne zu zögern einen Antrag machen.

    Omamori Himari 2 war ziemlich lahm, bescheuert und mit Logikfehlern geradezu verseucht… mir macht das Bloggen auch keinen Spaß, sei dir dessen gewiss.

    Dance in the Vampire Bund 2: Gefiel mir besser als der Erstling, bloß komme ich nicht umhin, mir die Frage zu stellen, was du dir davon erhofft hast. Horror-Feeling lässt sich ohnehin bei Anime aller Art größtenteils streichen(es sei denn, man bezieht dies auf die Qualitat) und ich glaube kaum, dass DitVB darauf ausgelegt ist, den Zuschauer zu gruseln.
    Was aber die Gegner betrifft, so gebe ich dir uneingeschränkt recht: Ernst nehmen lassen sich die Ausgeburten der Finsternis keineswegs, ich fühle mich schmerzhaft an Inu Yasha erinnert.

    So-Ra-No-Wo-To 2: Inhalt erwarte ich in den ersten Folgen eher weniger, lediglich Beleuchtung der Charaktere, ansonsten doch ganz netter Slice of Life. Die teils beklemmende Wirkung wusste mir zu gefallen und Noel, oder wie auch immer Silent Moe Char XY diesmal heißt, ebenfalls.
    Ach ja, tollen Zeichenstil vorausgesetzt, wittere ich stets potenzielle Hits, wenn Schulmädchen, gar Lolis mit Schusswaffen umher spazieren, ich freue mich schon auf Angel Beats!.

    Baka to Test to Shoukanjuu: Es zieht bei mir nicht, wenn es auch ganz nett ist.
    Aber die Charaktere sind teils spitze.

    Von SnQ habe ich bisher nur die erste Folge konsumiert(unzensiert, versteht sich), bin allerdings gar nicht so unangetan davon.  [Kommentar zitieren]

  3. White Skull schrieb:

    Boah, ich gehe glaub ich grade ein. Das sieht ja mehr als nur mies aus.
    Jedoch lernen wir, dass auch die japanischen Studios stark unter der Witschaftskrise zu leiden haben. Andernfalls ist sowas sonst nicht zu vertreten.  [Kommentar zitieren]

  4. Gintoki schrieb:

    Shino-Bakura: Was ich nur nicht verstehen kann, ist wie du Chu-Bra schlechter als Omamori Himari und Ladies vs. Butlers bewerten kannst.

    Mag sein, dass ich ziemlich kritisch bewerte, aber ich halte keine meiner Bewertungen für ungerechtfertigt.

    Chu-Bra kann machen, was es will, aus diesem Anime kann allein schon aufgrund des Grundkonzeptes nichts Qualitatives werden. Der Anime ist weder lustig noch attraktiv, die Handlung nur auf Mädchenunterwäsche ausgerichtet und die Mädchen sind weder charakterlich noch optisch überzeugend. Ich sage ganz offen: So eine Serie wird bei mir niemals über einen Punkt hinaus kommen.

    Aber dennoch hast du recht. Es gibt keinen Grund, Omamori Himari einen ganzen Punkt zu geben. Aber über halbe Punkte wollen wir ja nicht debattieren.

    Shino-Bakura: Aber gut ich merke ja, dass dir allgemein Fanservice Serien überhaupt nicht liegen.

    Solange es sich im Rahmen hält, habe ich an Fanservice nichts auszusetzen, aber tatsächlich hat mich bisher keine einzige Serie mit Schwerpunkt auf Fanservice überzeugen können.

    ZakuAbumi: Btw, ich habe 2,5/5 vergeben, das ist ein Unterschied!

    Ich hatte irgendwie nur zwei Punkte in Erinnerung.

    ZakuAbumi: Omamori Himari 2 war ziemlich lahm, bescheuert und mit Logikfehlern geradezu verseucht… mir macht das Bloggen auch keinen Spaß, sei dir dessen gewiss.

    Dann bin ich ja beruhigt. Hatte mir schon Sorgen gemacht.

    ZakuAbumi: Dance in the Vampire Bund 2: Gefiel mir besser als der Erstling, bloß komme ich nicht umhin, mir die Frage zu stellen, was du dir davon erhofft hast.

    Erhofft habe ich eine ernstzunehmende Serie, einen ausdrucksstarken Stil, eine mysteriöse Story mit viel Horror, eine beklemmende Atmosphäre, ernstzunehmende Charaktere und ernstzunehmende Gegner.

    ZakuAbumi:
    Ach ja, tollen Zeichenstil vorausgesetzt, wittere ich stets potenzielle Hits, wenn Schulmädchen, gar Lolis mit Schusswaffen umher spazieren, ich freue mich schon auf Angel Beats!.

    Yeah, neues Erfolgskonzept.

    ZakuAbumi: Baka to Test to Shoukanjuu: Es zieht bei mir nicht, wenn es auch ganz nett ist.
    Aber die Charaktere sind teils spitze.

    Ich finde, dass es zurzeit einfach eine Wohltat ist, wenn sich ein Anime auf das konzentriert, was es kann, auch die Serie natürlich nicht überragend ist.

    ZakuAbumi: Von SnQ habe ich bisher nur die erste Folge konsumiert(unzensiert, versteht sich), bin allerdings gar nicht so unangetan davon.

    Ich habe gehört, dass die unzensierte Version wieder zu viel des “Guten” zeigen soll. Aber schlechter als das, was ich gesehen habe, kann sie gar nicht mehr sein.

    White Skull: Jedoch lernen wir, dass auch die japanischen Studios stark unter der Witschaftskrise zu leiden haben. Andernfalls ist sowas sonst nicht zu vertreten.

    Jap, billige, kommerziell ausgerichtete Anime-Serien. -_-  [Kommentar zitieren]

  5. tsundere schrieb:

    Eigentlich wollte ich noch einen Hasspost über So Ra Blah Blah schreiben, ich hab während der zweiten Episode tatsächlich mehrfach laut Aaargh! rausgeschriehen. Wir durften uns ja dieses mal die neue Zopftante angucken, deren Namen ich nicht für erinnernswert hielt. Die Stimme möcht ich mal haben, meine Güte! So was lästiges ist mir noch kaum untergekommen.
    Und die Story erst … ich kann es nicht in Worten ausdrücken.
      [Kommentar zitieren]

  6. Gintoki schrieb:

    tsundere: Eigentlich wollte ich noch einen Hasspost über So Ra Blah Blah schreiben,

    Mach das ruhig. Ich leih dir auch meinen Schaufel aus. :3  [Kommentar zitieren]

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