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	<title>Kommentare zu: Die Mauer steht &#8211; eine Kolumne zur Deutschen Einheit</title>
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	<description>Unterm Kotatsu - Über die Welt</description>
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		<title>Von: Gintoki</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2009/10/04/die-mauer-steht-eine-kolumne-zur-deutschen-einheit/comment-page-1/#comment-410</link>
		<dc:creator>Gintoki</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 20:23:28 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich gab es in der DDR viel Unrecht. Aber der Westen muss endlich dar&#252;ber hinwegkommen und dem Osten mehr Akzeptanz und Verst&#228;ndnis entgegenzubringen. Mir scheint es, dass einige mit dem Denken vor 20 Jahren stehen geblieben sind und den Osten nach wie vor als einen Klassenfeind betrachten. 

Mir geht es darum, klarzustellen, dass jemand aus dem Osten genau so viel wert ist wie jemand aus dem Westen. Die Geschichte darf kein Grund daf&#252;r sein, sich jemanden &#252;berlegen zu f&#252;hlen. 

Ich denke, dass man es sich zu einfach macht, die Ostdeutschen als Versager hinzustellen und auszugrenzen. Nein, vergessen darf man die Geschichte ganz und gar nicht, aber egal, was auch in der Vergangenheit vorgefallen sein mag, es darf uns nicht daran hindern, in die Zukunft zu schauen und uns weiterzuwickeln. 

Ich will, dass die Menschen die Mauer in ihren K&#246;pfen &#252;berwinden und West und Ost sich respektieren und wirklich vereinen, statt sich weiter gegenseitig Vorw&#252;rfe zu machen oder sich gar aufgrund der Geschichte &#252;ber den anderen zu erheben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich gab es in der DDR viel Unrecht. Aber der Westen muss endlich dar&#252;ber hinwegkommen und dem Osten mehr Akzeptanz und Verst&#228;ndnis entgegenzubringen. Mir scheint es, dass einige mit dem Denken vor 20 Jahren stehen geblieben sind und den Osten nach wie vor als einen Klassenfeind betrachten. </p>
<p>Mir geht es darum, klarzustellen, dass jemand aus dem Osten genau so viel wert ist wie jemand aus dem Westen. Die Geschichte darf kein Grund daf&#252;r sein, sich jemanden &#252;berlegen zu f&#252;hlen. </p>
<p>Ich denke, dass man es sich zu einfach macht, die Ostdeutschen als Versager hinzustellen und auszugrenzen. Nein, vergessen darf man die Geschichte ganz und gar nicht, aber egal, was auch in der Vergangenheit vorgefallen sein mag, es darf uns nicht daran hindern, in die Zukunft zu schauen und uns weiterzuwickeln. </p>
<p>Ich will, dass die Menschen die Mauer in ihren K&#246;pfen &#252;berwinden und West und Ost sich respektieren und wirklich vereinen, statt sich weiter gegenseitig Vorw&#252;rfe zu machen oder sich gar aufgrund der Geschichte &#252;ber den anderen zu erheben.</p>
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		<title>Von: Inshandru</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2009/10/04/die-mauer-steht-eine-kolumne-zur-deutschen-einheit/comment-page-1/#comment-407</link>
		<dc:creator>Inshandru</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 15:20:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab den Mauerfall selbst auch nicht erlebt, aber denke genauso, dass die heutige Haltung des Westens gegen&#252;ber dem Osten nur eine Heuchelei ist.

 Wer einmal in Berlin mit Zeitzeugen gesprochen hat merkt auch, dass die DDR damals alles andere als friedlebender Staat war. Ich pers&#246;nlich kann nur aus meinem Umfeld und Erfahrungen sprechen, aber bei uns ist die DDR als Schreckensstaat verharmlost. Auf der einen Seite ist klar das es auch gute Dinge in der DDR gab, wie schon erw&#228;hnt die F&#252;rsorge um die Kinder, trotzdem glaube ich das der Verlust von Freiheit kein Gegengewicht ist. Ich nehme an kaum einer wei&#223; wie die Menschen in der DDR wirklich gequ&#228;lt wurden. Nicht nur physisch sondern gr&#246;&#223;tenteils psychisch, die Folter kam der aus dem zweiten Weltkrieg gleich, nur dass sie ausgereifter war. 

Am schlimmsten finde ich, dass alles langsam in Vergessenheit ger&#228;t. Wenn ich bei mir in der Klasse Leute &#252;ber Politik sprechen h&#246;re und diese behaupten wir sollten am besten alles verstaatlichen und das mit der &#220;berwachung w&#228;re gut zweifle ich immer am gesunden Menschenverstand. Alles wof&#252;r soviele Menschen gek&#228;mpft haben, freiwillig wieder abzugeben ist, meiner Meinung nach eine Verleugnung unser Vergangenheit. Ich glaube fast schon diese Menschen m&#252;ssen erst erleben wie es ist hinter einer Mauer zu leben um zu verstehen was Freiheit bedeutet. Dieses Thema taucht nicht mal auf dem Lehrplan unserer Schulen auf. Wie George Santayana schon sagte „Wer sich an seine Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.„ Es ist einfach nur Schade das sich kaum jemand mit so wichtigen Themen f&#252;r unsere Zukunft besch&#228;ftigt. 

Genauso ungerecht finde ich die Zust&#228;nde die heute noch im Osten herrschen. Es leben noch kaum junge Menschen dort, weil es kaum Aussichten auf die Zukunft gibt und immer noch zerst&#246;rte und heruntergekommene H&#228;user vor sich hin vegetieren. Daher ist es auch klar das die Leute &#252;ber die „Ossis“ herziehen und unverst&#228;ndlich wieso sie nicht mal &#252;ber eine Verbesserung dieser Zust&#228;nde denken. Nicht die Politiker machen Politik sondern wir und nur wenn das Interesse im Volk besteht wird sich etwas &#228;ndern. Da aber die Bequemlichkeit siegt, glaube ich sollte man die Menschen mehr aufkl&#228;ren, denn in meine Augen entwickelt sich unsere Gesellschaft zur&#252;ck und es sollte an uns liegen das zu &#228;ndern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab den Mauerfall selbst auch nicht erlebt, aber denke genauso, dass die heutige Haltung des Westens gegen&#252;ber dem Osten nur eine Heuchelei ist.</p>
<p> Wer einmal in Berlin mit Zeitzeugen gesprochen hat merkt auch, dass die DDR damals alles andere als friedlebender Staat war. Ich pers&#246;nlich kann nur aus meinem Umfeld und Erfahrungen sprechen, aber bei uns ist die DDR als Schreckensstaat verharmlost. Auf der einen Seite ist klar das es auch gute Dinge in der DDR gab, wie schon erw&#228;hnt die F&#252;rsorge um die Kinder, trotzdem glaube ich das der Verlust von Freiheit kein Gegengewicht ist. Ich nehme an kaum einer wei&#223; wie die Menschen in der DDR wirklich gequ&#228;lt wurden. Nicht nur physisch sondern gr&#246;&#223;tenteils psychisch, die Folter kam der aus dem zweiten Weltkrieg gleich, nur dass sie ausgereifter war. </p>
<p>Am schlimmsten finde ich, dass alles langsam in Vergessenheit ger&#228;t. Wenn ich bei mir in der Klasse Leute &#252;ber Politik sprechen h&#246;re und diese behaupten wir sollten am besten alles verstaatlichen und das mit der &#220;berwachung w&#228;re gut zweifle ich immer am gesunden Menschenverstand. Alles wof&#252;r soviele Menschen gek&#228;mpft haben, freiwillig wieder abzugeben ist, meiner Meinung nach eine Verleugnung unser Vergangenheit. Ich glaube fast schon diese Menschen m&#252;ssen erst erleben wie es ist hinter einer Mauer zu leben um zu verstehen was Freiheit bedeutet. Dieses Thema taucht nicht mal auf dem Lehrplan unserer Schulen auf. Wie George Santayana schon sagte „Wer sich an seine Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.„ Es ist einfach nur Schade das sich kaum jemand mit so wichtigen Themen f&#252;r unsere Zukunft besch&#228;ftigt. </p>
<p>Genauso ungerecht finde ich die Zust&#228;nde die heute noch im Osten herrschen. Es leben noch kaum junge Menschen dort, weil es kaum Aussichten auf die Zukunft gibt und immer noch zerst&#246;rte und heruntergekommene H&#228;user vor sich hin vegetieren. Daher ist es auch klar das die Leute &#252;ber die „Ossis“ herziehen und unverst&#228;ndlich wieso sie nicht mal &#252;ber eine Verbesserung dieser Zust&#228;nde denken. Nicht die Politiker machen Politik sondern wir und nur wenn das Interesse im Volk besteht wird sich etwas &#228;ndern. Da aber die Bequemlichkeit siegt, glaube ich sollte man die Menschen mehr aufkl&#228;ren, denn in meine Augen entwickelt sich unsere Gesellschaft zur&#252;ck und es sollte an uns liegen das zu &#228;ndern.</p>
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	<item>
		<title>Von: TMSIDR</title>
		<link>http://www.kotatsu-revolution.de/2009/10/04/die-mauer-steht-eine-kolumne-zur-deutschen-einheit/comment-page-1/#comment-403</link>
		<dc:creator>TMSIDR</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 01:19:57 +0000</pubDate>
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		<description>Als &#228;lteres Semester (1978) westlicher Herkunft habe ich etwas mehr von der Wende mitgekriegt. Die Sache mit dem Unrechtsstaat nebenan hat man damals zumindest in den niedrigen Klassen nicht gross erz&#228;hlt gekriegt und ich kann man mich auch an keine DDR-feindlichen Aussagen zuhause erinnern. Es gab nur eine Art Mitleidsmasche, dass Kinder, die Verwandte &quot;dr&#252;ben&quot; hatten manchmal was r&#252;bergeschickt haben von ihrem Kram (Comics oder so), da es in der DDR sowas nicht so oft geben sollte. Und ich habe aber immer gerne Asterix-Filme im DDR-Fernsehen gesehen^^. Ich glaube, es hiess damals, in der DDR wurde mehr f&#252;r Kinder gemacht.

Ich wei&#223; nur noch, wie erschrocken wir waren, als wir dann tats&#228;chlich 1990 r&#252;ber gefahren sind und sahen, wie trostlos und grau die St&#228;dte im Vergleich zu den westlichen St&#228;dten aussahen. Alles war irgendwie r&#252;ckst&#228;ndiger und die ganzen Trabis liessen einen auch nicht gerade die DDR als hochentwickeltes Land sehen. 

Das ist zumindest das, an das ich mich noch erinnern kann. Nicht das wir uns missverstehen, ich finde die Wende war total in Ordnung und das Geld gut finanziert. Man sollte aber nur nicht vergessen, dass Westdeutschland vor der Wende finanziell weitaus besser da stand und dass die ganze Sache dem Westen sehr viel Geld gekostet hat und die Staatsverschuldung dadurch noch weiter anstieg. Deswegen finde ich die &quot;Ostalgie&quot; teilweise etwas l&#228;cherlich, denn den Leuten ging es meinser Meinung damals in der DDR definitiv nicht besser. Wer sie dann zur&#252;ck haben m&#246;chte, sollte sich mal an die Geschichte erinnern und deswegen ist diese Aufarbeitung wichtig. Sonst erinnern sich die Leute nur an das positive, denn Menschen sind halt so^^.

Klar, einiges war in der DDR besser, aber zu welchem Preis? Mir ist halt freie Meinungs&#228;u&#223;erung wichtiger als ein Staat der sich teilweise mehr um die Menschen k&#252;mmert. Man muss sich nur &#252;berlegen, man durfte nicht &#252;berall hin reisen und z.B. Animes gab&#039;s da auch nicht^^.

Wenn ich wieder in der Zeitung lese, dass regimekritischen Eltern die Kinder weggenommen wurden...oder dass nach verschwundenen Kindern teilweise aus fadenscheinigen Gr&#252;nden nicht gesucht wurde...dann denke ich, das ist unsozialer als eine reine FDP-Regierung^^.

Witzigerweise weisen unsere &quot;Ossis&quot; bei der Arbeit eher &#246;fter auf ihre Herkunft hin, als die Wessis dran denken...vor allem wenn da manchmal in Ostalgie geschwelgt wurde...

In 20-30 Jahren hat sich das Problem wohl eh von selbst erledigt, denn die Erinnerungen werden irgendwann in den Hintergrund treten und dann verschwimmt alles. 

Unterschiede in den Geh&#228;ltern gibt&#039;s von Nord nach S&#252;d, da beklagt man sich ja auch nicht. Die Sache mit den Renten finde ich auch etwas komisch, aber ich stecke nicht so im Thema drin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#228;lteres Semester (1978) westlicher Herkunft habe ich etwas mehr von der Wende mitgekriegt. Die Sache mit dem Unrechtsstaat nebenan hat man damals zumindest in den niedrigen Klassen nicht gross erz&#228;hlt gekriegt und ich kann man mich auch an keine DDR-feindlichen Aussagen zuhause erinnern. Es gab nur eine Art Mitleidsmasche, dass Kinder, die Verwandte &#8220;dr&#252;ben&#8221; hatten manchmal was r&#252;bergeschickt haben von ihrem Kram (Comics oder so), da es in der DDR sowas nicht so oft geben sollte. Und ich habe aber immer gerne Asterix-Filme im DDR-Fernsehen gesehen^^. Ich glaube, es hiess damals, in der DDR wurde mehr f&#252;r Kinder gemacht.</p>
<p>Ich wei&#223; nur noch, wie erschrocken wir waren, als wir dann tats&#228;chlich 1990 r&#252;ber gefahren sind und sahen, wie trostlos und grau die St&#228;dte im Vergleich zu den westlichen St&#228;dten aussahen. Alles war irgendwie r&#252;ckst&#228;ndiger und die ganzen Trabis liessen einen auch nicht gerade die DDR als hochentwickeltes Land sehen. </p>
<p>Das ist zumindest das, an das ich mich noch erinnern kann. Nicht das wir uns missverstehen, ich finde die Wende war total in Ordnung und das Geld gut finanziert. Man sollte aber nur nicht vergessen, dass Westdeutschland vor der Wende finanziell weitaus besser da stand und dass die ganze Sache dem Westen sehr viel Geld gekostet hat und die Staatsverschuldung dadurch noch weiter anstieg. Deswegen finde ich die &#8220;Ostalgie&#8221; teilweise etwas l&#228;cherlich, denn den Leuten ging es meinser Meinung damals in der DDR definitiv nicht besser. Wer sie dann zur&#252;ck haben m&#246;chte, sollte sich mal an die Geschichte erinnern und deswegen ist diese Aufarbeitung wichtig. Sonst erinnern sich die Leute nur an das positive, denn Menschen sind halt so^^.</p>
<p>Klar, einiges war in der DDR besser, aber zu welchem Preis? Mir ist halt freie Meinungs&#228;u&#223;erung wichtiger als ein Staat der sich teilweise mehr um die Menschen k&#252;mmert. Man muss sich nur &#252;berlegen, man durfte nicht &#252;berall hin reisen und z.B. Animes gab&#8217;s da auch nicht^^.</p>
<p>Wenn ich wieder in der Zeitung lese, dass regimekritischen Eltern die Kinder weggenommen wurden&#8230;oder dass nach verschwundenen Kindern teilweise aus fadenscheinigen Gr&#252;nden nicht gesucht wurde&#8230;dann denke ich, das ist unsozialer als eine reine FDP-Regierung^^.</p>
<p>Witzigerweise weisen unsere &#8220;Ossis&#8221; bei der Arbeit eher &#246;fter auf ihre Herkunft hin, als die Wessis dran denken&#8230;vor allem wenn da manchmal in Ostalgie geschwelgt wurde&#8230;</p>
<p>In 20-30 Jahren hat sich das Problem wohl eh von selbst erledigt, denn die Erinnerungen werden irgendwann in den Hintergrund treten und dann verschwimmt alles. </p>
<p>Unterschiede in den Geh&#228;ltern gibt&#8217;s von Nord nach S&#252;d, da beklagt man sich ja auch nicht. Die Sache mit den Renten finde ich auch etwas komisch, aber ich stecke nicht so im Thema drin.</p>
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