Kotatsu Revolution

Unterm Kotatsu – Über die Welt

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Archiv für August, 2009

Politnews der Woche – Ein Rückblick

Sonntag 30. August 2009 von Gintoki

Steht leider dieses Jahr nicht mehr zur Wahl: Die Partei

Mit welchen Neuigkeiten haben die Politiker diese Woche beglückt? Gintoki kommentiert wieder mal die Lage der Nation.

Der Aufreger der Woche dürfte wohl die letztjährige Geburtstagsparty von Ackermann gewesen sein. Der Chef der Deutschen Bank wurde nämlich von Kanzlerin Merkel auf ein Abendessen ins Kanzleramt eingeladen. Das ganze Festessen veranstaltete Merkel, ganz die Staatsfrau, natürlich auf Kosten der Steuerzahler, wodurch die CDU übrigens auch ihre Papier gewordene Peversionen, auch Wahlplakate genannt, finanziert.

Na sicher, es war anscheinend ein ganz wichtiges Meeting, auf dem sie zufällig festgestellt hatten, dass man ja noch ganz prima – weil so passend – den Geburtstag vom Deutschlands Vorzeige-Gierbürger feiern könnten. Wahrscheinlich ist es sogar das, was der Großteil der Deutschen denkt. Anders kann ich mir Merkel als “beliebteste Politikerin” nicht erklären. Wobei ich eigentlich glaube, dass diese Angelegenheit sogar ein kleiner Fisch ist im Vergleich zu anderen korrupten Vergehen wie die Spendenaffäre. Da fällt mir ein Zitat von Helmut Schmidt ein, welches sinngemäß lautete: “Es gibt auch chinesische Politiker, die abends Steuergelder versaufen. Da sind sie nicht anders als deutsche Politiker. Der Unterschied ist aber, dass die chinesischen tagsüber auch tatsächlich arbeiten.” Den ganzen Beitrag lesen »

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Ein Resümee zur Leichtathletik-WM

Mittwoch 26. August 2009 von Gintoki

Bolt

Die Leichtathletik-WM (kurzer Einschub: Wieso hat die deutsche Sprache mal wieder den mit Abstand schwersten Begriff? Das Wort ist der Horror) in Berlin ist nun beendet und somit sollte ich – auch wenn es vermutlich kaum einen hier interessieren wird – ein kurzes Resümee ziehen. Was war Top, was war Flop?

Sportliche Leistungen

Im Vordergrund einer sportlichen Weltmeisterschaft stehen natürlich immer die Leistungen der Teilnehmer. Drei Weltrekorde weisen auf ein anständiges Niveau hin, auch wenn man sich eingestehen muss, dass die WM ohne den jamaikanischen Wundersprinter Usain Bolt allenfalls sportlich mäßig ausgefallen wäre, zieht man hochklassige Wettkämpfe wie die Olympischen Spiele aus dem letzten Jahr zum Vergleich heran.

Und ohne die Leistungen der Sportler schmählern zu wollen, war es doch bemerkbar, dass viele Athlethen von Weltklasseformat verletzungsbedingt gefehlt haben bzw. nicht fit waren. Viele haben nicht ihr volles Potenzial abrufen können. Man denke nur an die “unbesiegbare” russische Stabhochspringerin Issinbajewa, für die 5 Meter normalerweise kein Problem darstellen. Aber die Favoritin verzockte sich, stieg erst bei der Höhe von 4,75 Meter ein und schaffte keinen gültigen Versuch.

Besser und vor allem eindrucksvoll machte es dagegen Stabhochsprungkollege Hooker (Australien) bei den Männern. Verletzungsbedingt konnte er unter starken Schmerzen gerade so eben zwei Versuche hinlegen – es reichte für Gold.

Großer Gewinner dieser WM war natürlich Jamaika, seines Zeichen schnellstes Land der Welt. Allerdings sollte die karibische Insel lieber nicht mit diesem Slogan Werbung machen, denn welcher Tourist will schon ständig Leute auf der Straße rumrennen sehen. Trotz des Sieges im Medaillenspiegel haben die US-Sportler etwas enttäuscht und konnten keinen Stich gegen Bolt und co. setzen. Und dass sowohl Männer als auch Frauen in den Staffelläufen über 4×100 Meter es nicht geschafft haben, den Staffelstab ins Ziel zu bringen, spricht für sich. Nix gelernt, kann man da nur sagen, bei Olympia vor einem Jahr gelang ihnen nämlich das gleiche “Kunststück”.

Die Leistung der deutschen Mannschaft war ordentlich, wird aber wieder mal gerne überschätzt. Wie schon erwähnt war das Gesamtniveau nicht allzu hoch und die Ausbeute von zwei Goldmedaillen ist durchaus noch verbesserungswürdig. Gut, zugegeben, die deutschen Athleten haben es immer noch besser gemacht als meine Landsmänner und -frauen. Bei weitem besser. Zu der chinesischen Bilanz von nur 4 Medaillen, darunter eine goldene, muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Zum Glück haben die Marathonläuferinnen am letzten Tag noch unsere Ehre gerettet und uns immerhin eine Goldmedaille eingebracht.

Auch wenn unser Superstar über 110 Meter Hürden verletzt war und nicht antreten konnte, muss man doch mal wieder feststellen: Die chinesische Leichtathletik ist sau schlecht und muss dringend verbessert werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Sport, TV | 3 Kommentare »

“Geht (nicht) wählen!” und andere Botschaften

Sonntag 23. August 2009 von Gintoki

Wie ihr merkt, bin ich in den letzten Tagen mal wieder nicht dazu gekommen, was zu posten. Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder Ausreden parat: So habe ich wieder Schule und mache meinen Führerschein, für den ich gestern auch noch einen ollen,  sechsstündigen Erstehilfekurs absolvieren musste, bei der wir lernten, dass eine Herzmassage erst dann nützlich ist, wenn wir dem armen Betroffenen dabei mindestens drei Rippen brechen, Plastiklungen aufpusten und uns Dia-Bildern von halb bis ganz abgetrennten Körperteilen anschauen durften. Wobei mir der pädagogische Wert des letzten Punktes ein Rätsel ist, denn ich glaube, dass ich im Ernstfall auch so erkennen würde, dass da ein Stückchen zu einem viergliedrigen Menschen fehlt. Deswegen vermute ich latenten Sadismus der Kursleiterin, welche übrigens nicht gesiezt werden wollte, damit sie sich nicht zu alt fühlt . Glücklicherweise bin ich nicht so zart besaitet wie mein Nebenmann.

Und zu guter Letzt war da ja auch noch die Leichtatheltik-WM, die ich als sportbegeisterter Genosse selbstverständlich aufmerksam im Fernsehen verfolgt habe (natürlich nur auf Eurosport!). Ein kleines Resümee schreibe ich später.

Ich sollte auch mehr über Politik schreiben, was ich demnächst auch tun werde (wenn ich denn mal wieder Zeit finde…).

Daher möchte ich euch hiermit noch mal daran erinnern, auch ja wählen zu gehen. Oder auch nicht. Denn damit auch keiner sagen kann, es sei ihm zu anstrengend, sich zur Wahl zu schleppen, wofür man schließlich noch extra den ganzen Müll, der sich über Jahre vom Computer bis zur Haustür angelagert hat, beiseite schieben und sich wieder unter Menschen begeben (und das auch noch bei Tageslicht, wohlgemerkt) müsste.

Wie auch unsere Hikikomori wählen können, erklären euch die lustigen Freunde von den Linken:

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Kategorie: KR-Blog, Politik, TV, Web | 6 Kommentare »

Hertha BSC verpflichtet Pedobear

Dienstag 18. August 2009 von Gintoki

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Hertha-Trainer Lucien Favre (hier rechts im Bild) bei der Vorstellung des Maskottchens.

Hertha BSC hat ein neues Maskottchen. Wie der britische Onlinedienst 4chan berichtet, haben die Berliner nach der Verpflichtung des kroatischen Mittefeldspielers Niko Krancjar den nächsten hochkarätigen Transfer unter Dach und Fach gebracht. Trainer Lucien Favre heißt Pedobear, so der Name des Neuzugangs, herzlich willkommen. Favre lobt das neue Aushängeschild der Berliner als “freundlichen Bären, den vor allem die jungen Fans lieben werden.” Zugleich stellt Pedobear eine Premiere dar: Er ist der erste Maskottchenspieler der Bundesliga.

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Pedobear bei der Arbeit.

Mit den beiden Neuen will Hertha nun die Meisterschaft anvisieren, vor allem von Pedobear erhoffen sich die Berliner viel. Favre schwärmt: “Pedobear ist nicht nur ein tolles Maskottchen, er kann auch im Sturm eingesetzt werden, da er über hervorragende Offensivqualitäten verfügt. Er ist äußerst spielfreudig und präsent, quasi überall zu finden.”

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Kategorie: Kurioses, Satire, Web | 5 Kommentare »

Haben wir 4chan etwa unterschätzt?

Sonntag 16. August 2009 von Gintoki

Bombendrohungen, Gruppenhacking, Aufmarsch der Anonymen. Das Register von 4chan ist ebenso lang wie der Sinn des Boards unergründlich ist. Zumindest können wir aber mit Sicherheit sagen, dass den “Anonymous” fast alles zuzutrauen ist.

Und so habe ich gelernt, die seltsamen Gestalten nicht zu unterschätzen. Dachte ich zumindest, denn eine Sache im Zusammenhang mit 4chan, über die ich im Internet gestolpert bin, hat mich doch ziemlich verwundert.

Ist 4chan jetzt etwa auch eine Quelle für Sportneuigkeiten?

Als Fußballfan informiere ich mich zurzeit natürlich intensiv über Transferneuigkeiten. Nun kam das Gerücht auf, dass der kroatische Mittelfeldstar Niko Kranjcar vor einem Wechsel zu Hertha BSC Berlin stünde. Das ist schon kurios genug, denn beim allem Respekt: Was zum Geier sollte Kranjcar, der von europäischen Topklubs umworben wird, bitte schön bei Hertha? Dennoch wollte ich der Sache auf den Grund gehen und folgte dem Link, der mich auf spox.com führte.

Nun ist SPOX ja ohnehin nicht gerade für Seriösität, sondern eher für absurde Spekulationen bekannt. Und die kolportierten 3 Millionen Euro Ablöse, welche – so grotesk das auch klingen mag – eine ziemlich lächerliche Summe für den beim englischen Klub FC Portsmouth spielenden Spieler sind, dem man doch ein Leistungsvermögen im oberen Bereich der Skala bescheinigen muss, darstellt, bestätigen abermals den Ruf der Seite.

Aber das ist nicht mal die abstruseste Stelle des Berichts. Von einer Sportseite mit diesem Bekanntheitsgrad sollte man doch ein kleines bisschen Seriösität erwarten können. Seht einfach selbst:

Spox

4chan.org? Britscher Online-Dienst? Den ganzen Beitrag lesen »

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Schmerz lässt nach…

Samstag 15. August 2009 von Gintoki

Nachdem ich die letzten Tage mehr tot als lebendig verbracht habe, verkünde ich hiermit feierlich meine Wiederauferstehung.

So ziehet umher und verbreitet die frohe Botschaft, meine Jünger! Aber natürlich erst, sobald ich erzählt habe, was die letzten Tage so los war…

Ich fasse mich mal kurz. Denn die letzten Tage waren wahrlich unschön. Fangen wir mal mit der Rückreise an. Wie ich schon erwähnt hatte, machte mir zu dieser Zeit eine Erkrankung zu schaffen. Nein, keine Schweinegrippe (generell ist die Ansteckungsgefahr in China recht gering, aber dazu später mehr), denn ich konnte weder feststellen, alle Menschen im Umkreis, die nicht bei drei auf den Bäumen waren, angesteckt zu haben, noch hatte ich Fieber. Aber nicht, dass ein harter Hund wie ich überhaupt was davon gemerkt hätte.

Zugegeben, so richtig granatenmäßig ging’s mir ehrlich gesagt dann doch nicht. Den Sitz, der mir im Flugzeug zugeteilt wurde, passte wunderbar zu meinem Gemüt. In Flugzeugen gibt es bekanntlich drei Blöcke, nämlich einen auf der linken Seite, einen auf der rechten Seite und einen in der Mitte. Der mittlere Sitzblock fängt erst mit drei Sitzen an und geht später in vier Sitzen pro Reihe über. Natürlich erwischte ich den ersten vierten Sitz, was nichts anderes bedeutete als dass ich keinen Vordersitz und somit keinen Bildschirm hatte. Ein Trost war immerhin, dass ich einigermaßen die Füße ausstrecken konnte.

Gut, dass ich mich beim Einsteigen noch schnell mit deutschen Zeitungen eingedeckt hatte, sodass ich immerhin was lesen konnte. Dabei fiel mir mal wieder auf, wie mies die Frankfurter Allgemeine doch eigentlich ist. Mit dieser Zeitung kann ich mich einfach nicht so recht anfreunden.

Da saß ich also im Flugzeug, bis ich schließlich mal die Toilette aufsuchen musste. Nicht etwa, weil ich 15 atü Kesseldruck gehabt hätte, sondern um mich einer großen Masse hell- bis dunkelgelben Auswurfes zu entledigen, der mir im Hals klebte und der teuflischen Absicht folgte, mich hinterhältig zu ersticken. Während ich also das Husten unterdrückte – es waren höchstwahrscheinlich Deutsche mit an Bord und bei denen weiß man ja nie so genau, wie leicht die in Panik ausbrechen könnten (Erzählungen zufolge soll dafür schon reichen, der Stewardess einen blöden Spruch à la “Ich hoffe, Sie gehören zu den 72 Jungfrauen, die im Himmel auf mich warten” zu sagen) – stellte ich immer wieder bestürzt die Besetzung und Belagerung aller Toiletten fest. Ich weiß, die letzten Worte schreien geradezu nach einem Witz mit Bezug zu gewissen bewaffneten Wandertage im vorigen Jahrhundert, aber den verkneife ich mir mal lieber.

Geduldig wartete ich also nach Luft ringend seelenruhig eine günstige Gelegenheit ab und ergatterte eine Kabine. Der Waschbecken war offensichtlich verstopft, denn ein Blick hinein verriet mir auf höchst schleimige Weise, dass viele Mitpassagiere anscheinend an den gleichen Beschwerden litten wie ich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Aus dem Leben, China, Lästereien, Rund um die Welt, Satire, Urlaub | 6 Kommentare »

Reise nach Westen

Sonntag 2. August 2009 von Gintoki

Sorry, dass ich in den letzten Tagen wenig aktiv war. Ich hatte viel zu tun und bin auch gesundheitlich etwas angeschlagen.

Morgen geht’s dann ab nach Deutschland. Wer sich an meinen Bericht über die Hinreise erinnert, kann in etwa erahnen, wie sehr ich mich schon auf die Flüge freue. Zumindest habe ich diesmal Instant-Nudeln dabei und bin somit gegen allerlei Unappetlichkeiten, die man uns als Essen vorsetzen will, gewappnet. Gut, das hier war auch nicht das höchste der Gefühle, hat bei mir aber immerhin keinen Brechreiz erzeugt. 

Hoffentlich geht es mir morgen wieder etwas besser. Nicht, dass ich durch den Fiebertest falle und mich dann nette Männer aus dem All mitnehmen.

Zurück in Deutschland soll mir übrigens direkt ein Weisheitszahn gezogen werden. Ich mag meine Zukunfsaussichten. Wirklich.

Aber kommen wir zum Blog: Ich habe noch ein paar Artikeln über China vorbereitet/geplant, die ich dann in Deutschland ausarbeiten werde. In einem werde ich euch auch zeigen, was es hier so an Anime-Artikeln zu kaufen gibt.

Außerdem habe ich noch ein paar lose Ideen für die Gestaltung des Blogs. Bekanntlich ist KR ja eigentlich nur eine provisorische Lösung, die ich kurz vor meiner Abreise nach China schnell zusammengeschustert habe.

Zuerst einmal soll das Design noch etwas verfeinert werden und neue Funktionen sollen dazukommen. Zugegeben, wie man verhindern kann, dass die Hamtaro-Smilies von der Seite massakriert werden, habe ich immer noch nicht herausgefunden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Anime, China, Darker Than BLACK, KR-Blog, Manga, Rund um die Welt, Urlaub | 15 Kommentare »