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Olympia! Die Helden-Stätte in Peking.

Samstag 18. Juli 2009 von Gintoki

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Water Cube.

Vor ein paar Tagen war ich (mit einem Jahr Verspätung) bei den olympischen Stätten in Peking. Meine Familie (Eltern, Schwester und ich) hat unter anderem die chinesischen Nationalstadien Vogelnest und den Water Cube besichtigt. Hier ein Erlebsnisbericht mit vielen Fotos.

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Vogelnest.

Schon früh morgens erreichten wir Pekings Olympiastätte. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings schon brütend heiß. Später sollte es übrigens noch heißer werden. Bestimmt so um die 40°C – mindestens.

Die Stätte waren sehr gut besucht. Zwar hatten die beiden Stadien aufgrund ihrer unkonventionellen und aufwendigen Bauweisen Unmengen an Summen verschlungen, dafür sind sie aber wegen ihrer Einzigartigkeit zu Touristenmagneten geworden.

Das Vogelnest-Stadion und der Water Cube stehen in fast unmittelbarer Nähe zueinander, trotzdem war das Zurücklegen der Distanz wie ein Marsch durch die Wüste. Oh lieber Wettergott, wieso bist du so grausam.

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Wir hatten Karten für ein Abendprogramm ab 19:30 im Water Cube. Da die Besichtigung vor dem Einlass zusätzlich gekostet hätte, schleppten wir uns zuerst zum Vogelnest.

Der Eintritt hier kostete pro Person sage und schreibe 50 Yuan, insgesamt also 200. Zum Vergleich: Für diese Summe (50 Yuan) bekommt man hierzulande 7 bis 8 Manga-Bände oder ein gutes Computerspiel. Wobei aber noch erwähnt werden muss,  dass eine entsetzlich dumme Frau meine Mutter die Schülerausweise von meiner Schwester und mir bei unseren Großeltern vergessen hatte. Dabei hatte sie uns noch in Deutschland immer wieder beschwichtigt, ja unsere Ausweise mitzunehmen. Haben wir auch gemacht. Bringt nur nichts, wenn unsere Mutter sie danach vergisst. -_-

Zurück zum Vogelnest: Könnte auch mal wieder geputzt werden, das Teil, es hat sich schon ein wenig Dreck angesetzt. Allerdings dürfte die Reinigung bei solch einem Konstrukt die reinste Qual sein.

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Das Vogelnest von innen.

Also drehten wir unsere Runde durchs Vogelneste. Dabei gaben meine Mutter und meine Schwester schon nach einer halben Runde aufgrund von Hitze auf und verschanten sich auf die Tribüne. Mein Vater und ich, wir Sportsfreunde, drehten natürlich  eine ganze Runde. Und haben ordentlich geschwitzt. Aber egal. Immerhin war die Olympia 2008 für uns der Höhepunkt der Sportgeschichte.

Anschließend stand der olympische Park auf dem Programm. Ein Blick auf die Karte verriet uns jedoch, dass das Erreichen zu Fuß angesichts der Wetterlage der reinste Selbstmord wäre. Also ließen wir uns von so einem Elektroauto, wie er auch gerne beim Golfen verwendet wird, mitnehmen.

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Ein Foto aus dem Fenster.

Das ganze kostete 20 Yuan pro Person. Und da mein Vater auch noch unbedingt Trinkgeld geben wollte, mussten wir insgesamt 100 Yen berappen. Nachher erfuhren wir, dass es in China gar nicht üblich ist, Trinkgeld zu zahlen. Tatsächlich hat auch vor kurzem eine Kellnerin nicht verstanden, wieso mein Vater ihr unbedingt mehr Geld geben wollte.

Und weil wir im Vogelnest auch ein paar Souvenirs mitgingen ließen, standen wir finanziell schon kurz vor dem Ruin. In gar nicht weiser Voraussicht hatte uns mein Großvater nämlich verboten, ausreichend Kohle mitzunehmen, da man es seiner Meinung eh nicht brauchen würde. Der senile alte Herr hatte völlig recht, ist ja auch ziemlich unüblich, ein bisschen am Tourismus zu verdienen und die Leute nicht überall kostenfrei rein- und davonkommen zu lassen.

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Schmack- und nahrhaft.

Zeit fürs Mittagessen. Und ja, die Imbissbude hatte nicht viel anderes zu bieten als Instant-Nudeln. Was für ein hervorragender Service. Um Himmels Willen.

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Man merkt: Es wurde gründlich geputzt.

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Das Mittagessen meiner Eltern.

Meine Schwester und ich aßen also Instant-Nudeln. Die Alternativen wären das da oben, was meine Eltern gegessen haben, oder Mikrowellen-Hamburger gewesen, mit denen ich allerdings früher schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte (*hust*).

Wie man weiß, sind Instant-Nudeln wunderbar heiß. Und was ist bei so einem Wetter erfrischender als eine heiße Portion Instant-Nudeln. Aber “so ein bisschen” Schwitzen ist ja nicht schlimm.

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Stein.

Das Ding soll angeblich Millionen wert sein. Ist in China gerade irgendwie ziemlich in, Steine hinzustellen. Trotz felsenfeste Argumente war der olympische Park allerdings entsetzlich öde. Nichts außer ein paar Bäumchen um einen See herum (okay, und noch so einen komischen Sumpf).

Wir mieteten für jeweils 100 Yuan zwei Zwei-Personen-Elektrowagen. Gut, Laufen wäre mir auch nicht so lieb gewesen, aber dennoch hätte ich den Vier-Personen-Tretpedalwagen bevorzugt. Just in dem Moment, als meine Mutter, ganz zwischen dem Tretpedalwagen, der geldsparenden Variante und dem Elektrowagen, der faulen Variante, hin- und hergerissen war, kehrte eine Reisegruppe schweißgebadet zurück, die einen Tretpedalwagen mühevoll einen Hügel hochzogen.

Tja, und das war auch schon der Anfang vom Ende. Nicht nur, dass wir also 200 Yuan berappen sollten, wir mussten auch noch einen Pfand hinterlegen. Da die geforderten 400 Yuan aber fast unser Gesamtbudget gesprengt hätten, waren wir froh, dass wir alternativ den Reisepass meines Vaters nehmen konnten.

Und so tuckerten wir durch den Park. Meine Eltern in einem Wagen, meine Schwester und ich in einem Wagen. Aus purer Langeweile lieferten wir uns ein Rennen. War wie Formel 1, nur eben bei ca. 5 km/h.

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Nach einem dramatischen Rennen nahmen wir die U-Bahn zurück zu den Olympiastätten. Nicht nur, dass wir so in der Lage waren, ein wenig Geld zu sparen (hatten ja ohnehin nicht mehr viel), wir konnten auch die modernen U-Bahn-Einrichtungen bewundern. Wahnsinn, so etwas habe ich nicht einmal in Deutschland gesehen. Überall Bildschirme, Touch-Screens und Displays mit digitalisierten Fahrplänen. Ich habe auch Fotos davon gemacht, die aber auf der Kamera meines Vaters sind, welche wiederum von ihm auf einen Spontantrip in seine Heimatstadt mitgenommen worden ist. Er dürfte wohl erst in ein, zwei Wochen wieder zurück sein. -_-

Zurück zum Olympiaplatz: Und da saßen wir nun, unter einem Zelt. Ohne Geld, ohne Essen und fast ohne Wasser. Gefangen in der Wüste. Dabei war es erst kurz nach Mittag. Ich habe jeweils nach einer Stunde ein Foto gemacht, um unsere Sicht beim qualvollen Ableben zu dokumentieren.

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Nach einer Stunde.

Es war verdammt warm. Ich begann die guten und schlechten Aspekte des Hitzetodes abzuwägen. Die schlechten überwogen.

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Nach zwei Stunden.

Das Wasser ist alle. Die ersten Fata Morgana erscheinen.

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Nach drei Stunden.

Die Sonne ist weiter gewandert und macht jetzt auch vorm Zeltschatten keinen Halt mehr. Sie brennt uns auf dem Rücken und zwingt uns, den Standort zu wechseln.

Ich könnte jetzt noch die Stundenfotos des nächsten Zeltes zeigen, aber das lasse ich mal lieber sein. Die Traffic des Blogs wird sicherlich schon genug überflüssig ausgelastet.

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Abendessen.

Nach weiteren zwei Stunden des Vor-Sich-Hin-Schmelzens war es dann Zeit fürs Abendessen. Die einzige Imbissbude weit und breit (die erste war ja beim olympischen Park) hatte nichts anderes zu bieten als das hier. Ich habe beim Abendessen gepasst. Ratet mal, wieso. Die Box wäre beim Öffnen übrigens fast explodiert. Merkwürdige Wissenschaft steckt da drin.

Ernsthaft: Die Essensversorgung bei den Olympiastätten ist schlichtweg ein Witz. Abgesehen davon, dass man sich sicherlich viele Einnahmen durch das Fehlen von vernünftigen Imbissen entgehen lässt, ist es ziemlich unverantwortlich, all die Besucher so schlecht zu versorgen. Solltet ihr mal die Olympiastätte besichtigen wollen, dann empfehle ich euch dringend, genügend Proviant mitzunehmen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Nachmittag war schlichtweg eine Qual und ein Kampf gegen die Hitze. Irgendwie konnten wir uns aber bis zum Abend bzw. ins kühle Water Cube retten.

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Der Wasserwürfel von innen.

Der Water Cube ist von innen ebenfalls unheimlich schick und das Wichtigste: Schön kühl. Außerdem konnte ich mir drinnen auch endlich einen Hotdog zum Essen kaufen (Randinfo: das ist nix mit Hundefleisch).

Langsam stellte ich jedoch fest, dass man mir irgendwie nicht gesagt hatte, dass wir uns nichts Geringeres als das Ballettstück “Schwanensee” anschauen würden. Ich meine, ich habe durchaus Respekt vor dem Balletttanz, ist immerhin eine ausdrucksstarke Form der Kunst und Schwanensee ist ja auch nicht irgendein Stück. Aber dennoch, ob man dafür unbedingt einen gesamten Nachmittag in der Hitze hätte absitzen müssen?

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Die Haupthalle.

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Die Deckenkonstruktion.

Aber nicht, dass wir es einfach hätten sein lassen können. Gut, im Nachhinein betrachtet wäre es natürlich schlauer gewesen, mittags nach Hause zu fahren und abends für die Aufführung wieder zu kommen. Aber nachher ist man immer schlauer. Worauf ich hinaus will, ist, dass mein Großvater uns jeweils VIP-Tickets für jeweils sage und schreibe 400 Yuan erworben hatte. Macht insgesamt also 1600 Yuan! Das ist in China eine gigantische Summe.

Allerdings hatten wir nicht einmal optimale Sicht, wie die Leitplanke auf dem Foto zeigt. Wir saßen in der zweiten Reihe und konnten fast – aber eben nicht – alles sehen. Die erste Reihe war aufgrund jener Planke ganz frei geblieben. Das Stück fand auf vier Ebenen statt. Zwar konnten wir Hauptbühne und Schwimmfläche gut sehen, dafür waren Startblock und Springtürme umso weiter weg. Also so viel Geld hätte man für diese Plätze nun wirklich nicht zahlen müssen.

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Worum es beim Schwanensee in etwa geht und wie das ausschaut, dürfte wohl jeder wissen. Die russische Balletgruppe hat auch chinesische Elemente mit einfließen lassen. Insgesamt war das ganze recht nett, aber nichts, was mich vom Hocker gehauen hätte. Jedenfalls endete die Aufführung schon nach ungefähr 80 Minuten, somit war der Preis doch mehr als happig.

Draußen war es inzwischen dunkel geworden, das gab mir die Gelegenheit, ein paar Fotos von der beeindruckenden Nachtbeleuchtung zu schießen.

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Der olympische Fernsehturm.

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Der Water Cube ändert seine Optik derart schnell, dass es wirklich schwierig ist, die gewünschte Farbe einzufangen. Es gibt natürlich noch viel mehr Variationen. Die Lichteffekte sind ein imposantes Schauspiel, die sich jeder Peking-Besucher mal anschauen sollte.

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Nicht nur die olympischen Stätte zeigen die moderne und hochentwickelte Seite Chinas. Auch die Umgebung wie dieses Hochgebäude wissen zu beeindrucken. Man achte nur mal auf die besondere Architektur und die riesigen Bildschirme, von denen es so dort so einige gibt. Ich wage zu behaupten, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt.

So, das war mein Erlebnisbericht vom Besuch der Olympiastätte. Ich hoffe, das waren euch nicht zu viele Fotos (ich habe versucht, die brauchbarsten auszuwählen, wirklich!). Der Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert, allerdings braucht man nur einen halben Tag, um alles zu sehen. Ein längerer Aufenthalt ist angesichts der Temperaturen auch nicht empfehlenswert…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 18. Juli 2009 und abgelegt unter Aus dem Leben, China, Rund um die Welt, Sport, Urlaub. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.



14 Kommentare über “Olympia! Die Helden-Stätte in Peking.”

  1. Wuhu schrieb:

    Stein.

    *lach* XD, da hast mich bekommen, wie geil :’-D.

    Das waren überhauptnicht zu viele Fotos, das war genial xD. Total lustig zu lesen, aber jetzt nicht aus Schadenfreude. (nicht nur^^)

    Von Schwanensee hab ich nicht die geringste Ahnung, allerdings stört mich das auch nicht. 40 € sind für selbst für deutsche Preise bisschen viel, jedenfalls würde ich nicht soviel dafür ausgeben ^^. (Yahoo hat gemeint Umrechnungskurs sei ca. 1:10, aber Preis-Leistungs Verhältniss ist ja total anders)

    Die Bilder gefallen mir, vorallem die vom Essen ^^, da schmeckts mir schon viel besser xD.
    Quark natürlich die vom Wasserwürfel in Farbe.

    2 Fotos haben im übrigen keine Lust:
    Die Deckenkonstruktion, und das drunter, beide in dem Wasserwürfel.

    Was habt ihr nur die 3 Stunden gemacht : O
    schreckliche Vorstellung, bei 40°. Ich halt ja kaum den Sport in unserer Halle durch xD.
    Auch noch aufgefallen ist mir das Bild mit vielen Personen (Rückansicht – im Water-Cube). Ist das rechts im Bild zufällig deine Schwester ? (Daneben Mutter im Blumen…äh wie nennt man das .. Rock *schulternzuck*)

    Das ließt sich voll so als ob ihr die übelsten Touris seid, weiter so ! XD

    Grüße aus Deutschland   [Kommentar zitieren]

  2. Gintoki schrieb:

    Jo, 400 Yuan waren viel zu viel. In China kriegt man vieles ja schon für 1:1-Preise im Vergleich zu Deutschland, unabhängig vom Umrechnungskurs.

    Keine Ahnung, warum die Fotos ständig verschwinden, ich habe das vorhin schon mal korrigiert.

    Waren sogar weit mehr als drei Stunden. Ich habe noch drei weitere Stundenfotos hier. XD

    Ne, ich habe genau drauf geachtet, dass auf den Fotos hier keiner aus meiner Familie zu sehen ist. ;)  [Kommentar zitieren]

  3. PaladinFenris schrieb:

    Stein ftw … bitte mehr davon! Bitte auch ein “Gintoki-auf-Stein” Bild.

    Sehr interessanter Bericht, ich freue mich auf die nächsten Artikel, weiter so.  [Kommentar zitieren]

  4. ZakuAbumi schrieb:

    “Schmack- und nahrhaft.”
    Maden im Blut?

    “Stein.”
    Spektakulär!^^

    “Das Ding soll angeblich Millionen wert sein.”
    nfc

    “War wie Formel 1, nur eben bei ca. 5 km/h.”
    Rasante Geschwindigkeiten, man merkts.
    Also Verkehrskontrollen brauchts da nicht, zumindest wird man nie geblitzt.^^

    3 Stunden im Zelt bei vergewaltigender Hitze… uaah, mir würde es auch keinen Spaß machen.
    Schwanensee kenne ich auch nicht und Geld hätte ich dafür nun nicht hingeblättert.

    “Ich wage zu behaupten, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt.”
    Doch, in unsere Schule.
    Nunja, da ist der Bildschirm nicht so groß, aber ungemein sinnvoll.  [Kommentar zitieren]

  5. Gintoki schrieb:

    @ Paladin Fenris

    Ich glaube, die würden mich nicht drauflassen, da stehen übelst viele Wachen herum. XD

    @ ZakuAbumi

    Apropos Verkehrskontrollen und Peking… XD

    Schwanensee kennst du nicht? Bei der Hauptmelodie fällt’s dir bestimmt wieder ein. Ist doch das Ballettstück schlechthin. Such einfach mal auf youtube nach, wenn du willst. Das kennst du bestimmt. ;)  [Kommentar zitieren]

  6. PaladinFenris schrieb:

    Dann ein anderes Motiv:
    “Gintoki unter Haufen Polizisten, die Blogger davon abhalten wollen, den Stein als eigenes Property samt Kotatsu-Flagge zu claimen”

    Vermarkte das Bild richtig und du wirst reich … wenn du wieder aus dem Gefängnis raus bist :-D

    Naja, war ja nur so ne Idee …  [Kommentar zitieren]

  7. Gintoki schrieb:

    Hehe, genau so mache ich’s.

    Sag mal, wo ist eigentlich DaRuX hin? Hat sich schon lange nicht mehr blicken lassen.   [Kommentar zitieren]

  8. PaladinFenris schrieb:

    Geht mir auch so … ich vermute mal stark, er wurde von seiner PlayStation 3 gefressen. Kenn ich aber irgendwoher, das Verhalten. Erinnert mich an mich selbst, wenn ich wieder in einer Playing-Spree mit einem neuen Pokémon-RPG bin. Und jetzt entschuldige mich, ich muss noch ein paar Pokémon fang… ähm, ich muss noch was tun, in der Küche aufräumen z.B. …  [Kommentar zitieren]

  9. Gintoki schrieb:

    Hat wohl viel zu tun. Was auch immer er macht. XD

    Pokemon Platin habe ich auch noch nicht zuende gespielt, irgendwie fehlt mir dazu so die rechte Lust.

    Na ja, verschieben.   [Kommentar zitieren]

  10. ZakuAbumi schrieb:

    Ich kapiers nicht, wieso in aller Welt man sich eine Art Add-On zum Vollpreis kaufen sollte…
    Auf die paar Neuerungen kann man doch eigentlich gut verzichten…

    Okay, ich spiele immer noch mit dem Gedanken, mir Monster Hunter Freedom Unite zu kaufen, aber das liegt eher daran, dass ich das letzte Mal vor 7 Monaten was zum Zocken kaufte…
    Herrje, wenn es nur ein paar dt. Eroges gäbe…

    Wie sieht das denn mit dem Spielemarkt in China aus?
    Gibts da auch Zensur?  [Kommentar zitieren]

  11. PaladinFenris schrieb:

    Naja, ein Add-On trifft es nicht so ganz … es gibt mehr, besser und (lustigerweise) schneller. Und da ich meine Games (größtenteils) zum HEK bekomme, spare ich einiges an Geld :-)

    Mehr Details gebe ich gegen Ende der Woche in meinem Blog.  [Kommentar zitieren]

  12. Gintoki schrieb:

    Zensur auf dem Spielemarkt in China? Ich muss zugeben, dass mich alleine der Gedanke daran schon ziemlich verdutzt. Ich denke nicht, dass es hier wir eine Spielezensur gibt, eine “Killerspiele”-Diskussion ist nicht vorhanden. Es gibt haufenweise Galges, die ich mir aus denkbaren Gründen natürlich nicht kaufen werde. Sind aber auch eher harmlose Sachen. ^^

    Generell scheinen Jugendschutz und so weiter sich hier vornehm zurückzuhalten, die Packungen sind hier allesamt unbesudelt. ;)

    Insgesamt ist der Spielemarkt hier dem japanischen sehr ähnlich, natürlich ist die Auswahl aber sehr viel kleiner.
      [Kommentar zitieren]

  13. ZakuAbumi schrieb:

    Da weiß man doch, wieso man in Deutschland wohnt.
    Des Geburtsortes wegen.
    Einen anderen Grund gibt es scheinbar nicht, in diesem lächerlichen Land zu leben, außer man möchte sich ärgern.

    Nunja, wäre es in Deutschland zu einem Ereignis wie in Peking gekommen, wäre die Wurzel allen Übels herausgerissen worden:
    Killerspiele. Ganz vorne dabei GTA, da kann man ja auch alles, was man will, auf offener Straße machen.
    Und Eroges gibts hier auch nicht. Visual Novels? Pustekuchen. Nichts und wieder nichts.
    Gott, welch langweiliges Land…  [Kommentar zitieren]

  14. Gintoki schrieb:

    Die Krawallen waren nicht in Peking, sondern in Xinjiang, das ist relativ weit weg von hier und in Nordwesten Chinas. ;)

    Ich glaube sogar, dass “Killerspiele” noch das kleinste Übel gewesen wären. Aber der Ansatz ist interessant. Wie unsere christlichen Freunde von CDU und CSU wohl reagiert hätten, wenn islamistische Extremisten so etwas gemacht hätten? Und ob SPD und Grüne trotzdem zu den Mördern gehalten hätten, wenn Deutsche umgebracht worden wären? Das zeigt doch wieder die Moral einiger Leute…

    Och, es gibt schon ein paar Argumente für Deutschland. Das Klima ist relativ gemäßigt und angenehm, die Infrastruktur ist gut, durchschnittlich (Betonung auf “durchschnittlich”) gesehen ist der Lebensstandard nicht so übel, Deutsche sind in der Regel (Betonung auf “in der Regel”) relativ höflich.

    Aber da gehen einem langsam auch schon die Argumente aus, vor allem wenn man sich die langfristigen Perspektiven von Deutschland mal ansieht.   [Kommentar zitieren]

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